Antisemitismus bei der Berliner Linken: ‚Nieder mit der Linkspartei‘ – Hannah Bruns, Intifada und Tel Aviv

Karikatur: Vermummte halten hinter einer Rednerin am Pult „DIE LINKE BERLIN“ das Banner „Mehr Intifada für Berlin!“
Die LAG Palästinasolidarität zählt den „bewaffneten Kampf“ zur Intifada. Den Terror lässt sie in ihrer Aufzählung weg. (Karikatur: Ruhrbarone, KI-generiert mit OpenAI; Bearbeitung nach einem Foto von Ferran CornellàCC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons; Karikatur ebenfalls CC BY-SA 4.0)

Die Berliner Linke findet nach dem Dahabflex-Auftritt keinen Ausgang aus ihrer Antisemitismusdebatte. Während die LAG Palästinasolidarität dem Rapper und dem Neuköllner Bezirksverband ihre „volle Solidarität“ erklärt, kursiert auf X erneut ein älterer Satz von Hannah Bruns, Mitglied der Linkspartei in Berlin-Reinickendorf: Tel Aviv solle „wieder in der Hand von Palästina“ liegen.

Zugleich berichtet der Tagesspiegel, der Redaktion liege der Entwurf eines Parteiausschlussantrags gegen Hannah Bruns vor.

Schon 2018 verabschiedete sich die damalige Bochumer Kreissprecherin einmal aus der Linkspartei – mit jener theatralischen Mischung aus Sektensprache und Revolutionsfolklore, die selbst einen Parteiaustritt wie den Sturm auf das Winterpalais in Sankt Petersburg klingen lässt: „Wehrt euch und kämpft! Für die Rekonstitution der KPD! Nieder mit der Linkspartei und allen Illusionen!“

Seinerzeit erklärte sie gegenüber dem Online-Magazin Vice: „Ich will eine echte kommunistische Partei aufbauen, so wie in Indien und auf den Philippinen. Die Parteien dort führen schon jetzt den Volkskrieg.

Die Revolution blieb vorerst aus.

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Glücksgefühle Festival: Eigentor mit Ansage

Markus Krampe und Ex-Fußball-Profi Lukas Podolski sind die Veranstalter vom Glücksgefühle-Festival | Foto: Markus Krampe Entertainment Group

Die deutsche Popband Alphaville sollte am 4. September 2026 beim Glücksgefühle-Festival auf dem Hockenheimring auftreten. Kurz vor Beginn des Festivals wurde der Auftritt jedoch vom Veranstalter abgesagt. Als Grund nannten die Organisatoren politische Äußerungen der Band beziehungsweise ihres Sängers Marian Gold. Die Absage hat inzwischen eine öffentliche Debatte darüber ausgelöst, wie weit ein Veranstalter das politische Auftreten von Künstlerinnen und Künstlern auf einer Festivalbühne einschränken darf.

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Der Wahnsinn fährt wieder vor – Willkommen zurück, Elterntaxis!

An der ehemaligen Grundschule unseres Autors wird es rund um den Schulbeginn immer wieder besonders ‚eng‘. So auch heute. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Der Wahnsinn hat uns also wieder. Ich habe zwar keine eigenen Kinder, aber auch das schützt einen offenbar nicht davor, pünktlich zum Schulbeginn wieder mitten im ganz normalen Wahnsinn der sogenannten Elterntaxis zu landen.

Bei meiner täglichen Fahrt vorbei an meiner ehemaligen Grundschule in Waltrop durfte ich heute jedenfalls direkt wieder erleben, was passiert, wenn besonders fürsorgliche Eltern ihre Sprösslinge möglichst sicher bis an die Eingangstür der Schule transportieren wollen. Das Ergebnis: Autos überall, unübersichtliche Situationen, blockierte Straßen – und mittendrin ich, als Anwohner, der sich fragt, warum er eigentlich gerade im Stau einer ansonsten ausgesprochen ruhigen Siedlung steht.

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Ein liberaler Antifa-Aufruf: Baut Wehrmauern statt Brandmauern.

KI generiertes Plakat – Keine offizielle FDP-Kampagne Bild: Gemini + ChatGPT/Chatti

I blow my nose at you, so-called Alternative. And at your far-left antipodes.

Hinter einer Brandmauer versteckt man sich. Und hofft trotz starkem Brandgeruch, dass das Feuer irgendwie doch nicht durchkommt. Die viel beschworene „Brandmauer gegen Rechts“ ist längst zu einem hilflosen „Feuer! Feuer!“ geworden. Man zieht einen Strich auf den Boden und hofft, dass die Realität davor halt macht. Spoiler: Tut sie nicht. Die AfD wächst an dieser Mauer, sie sonnt sich im Opfermythos. Von unserem Gastautor Achim Chajim Hecht.

Das Konzept Brandmauer ist nichts als Symbolpolitik. Was wir stattdessen brauchen, ist eine Wehrmauer. Eine Wehrmauer dient nicht dem Verstecken. Sie dient der aktiven Verteidigung. Und das bedeutet: Wir müssen raus aus der Deckung, anstatt uns zwischen zwei gleichermaßen fatalen politischen Illusionen aufzureiben.

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Sprengstoffdrohne, Kulturbrücke, „Strategie der Spannung“: Der Kampf um das Russische Haus in Berlin

Das Russische Haus in der Berliner Friedrichstraße
Das Russische Haus in der Berliner Friedrichstraße. Foto: Sven Wolter / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 DE (Ausschnitt, Format angepasst)

Nach dem mutmaßlich russischen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle kündigt die Bundesregierung den Vertrag über das Russische Haus in Berlin. Sevim Dağdelen ruft zur Rettung der „Kulturbrücke“ auf und raunt von einer möglichen Neuauflage der NATO-„Strategie der Spannung“. Auch AfD und Linke kritisieren die Reaktion. Ein Überblick über eine Debatte, in der sehr viel von Frieden die Rede ist – und auffallend wenig über den Anlass.

Eine mit Sprengstoff bestückte Drohne wird am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt, im Umfeld ukrainischer Frachtflugzeuge. Nach Auswertung polizeilicher Ermittlungen und nachrichtendienstlicher Erkenntnisse macht die Bundesregierung Russland für den versuchten Anschlag verantwortlich. Die Konfiguration der Drohne, der Sprengstoff und die Zündtechnik entsprächen bekannten Mustern russischer Sabotageoperationen, erklärte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. Die Täter seien noch nicht gefasst; die zugrunde liegenden Geheimdiensterkenntnisse sind naturgemäß nicht vollständig öffentlich.

Das ist die nüchterne Einschränkung, die in einem Rechtsstaat dazugehört: Die Bundesregierung hat den Angriff Russland offiziell zugeschrieben. Das ist eine politische und geheimdienstlich gestützte Attribution, kein rechtskräftiges Strafurteil gegen festgenommene Täter.

Die Antwort Berlins ist trotzdem nicht besonders rätselhaft. Das russische Generalkonsulat in Bonn soll schließen, der Botschafter wurde einbestellt, weitere Sanktionen sollen folgen – und der Vertrag über das Russische Haus in Berlin wird gekündigt. Außenminister Johann Wadephul (CDU) ordnet den Vorfall in eine Serie russischer Versuche der Destabilisierung, Desinformation, Bedrohung und Sabotage ein.

Der russische Außenminister hat, als Gegenreaktion, die Schließung des Goethe-Inistituts in Russland angekündigt. Betroffen sind der Hauptsitz in Moskau und zwei Kultureinrichtungen in Sankt Petersburg und Jekaterinburg.

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Denk`mal!       

Denkmalschutz Helmut Junge

                                                   

Eine Kunstausstellung zum „Tag des offenen Denkmals“ in der Burg Vondern in Oberhausen. Von unserem Gastautor   Text Helmut Junge.

Ich habe mit dem Archäologieverein FARO.e.V.  jahrelang einen Informationsstand am letzten erhalten Teilstück der Landwehr des Herzogs von Kleve am jeweiligen „Tag des offenen Denkmals“ aufgebaut und betreut. Es kamen auch immer einige Besucher, obwohl das Gelände von der Weissensteinstraße in Oberhausen nur über einen Acker zu erreichen war. Im vergangenen Jahr bekam ich von Vereinsmitgliedern die Mitteilung, daß der längliche Hügel verschwunden war. Einfach weg.

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Der Ruhrpilot

Herbert Reul, CDU (Foto: Roland W. Waniek)
Herbert Reul, CDU Foto(Archiv): Roland W. Waniek

NRW: „Wer da rangeht, greift unser Land an“…FAZ
NRW: Polizei findet nach Störung an Umspannwerk sechs Abschussvorrichtungen…Spiegel
NRW: Die Coesfelder Liste des Grauens und die Kölsche Hypermoral(€)…Cicero

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Die innere Flamme der Künstler

Anne Teresa De Keersmaeker Foto: Anne Van Aerschot
Lizenz: Copyright


Anne Teresa Keersmaeker und Solal Mariotte begeisterten bei der Ruhrtriennale mit ihrem Programm „Brel“.

Die Suche nach dem „unerreichbaren Stern“, den Jacques Brel als Don Quijote besingt, steht als Sinnbild für die Kunst, die rebellische, träumerische, ja närrische Kunst, wie er sie uns schenkte, und mag Anne Teresa Keersmaeker, die große Tänzerin, umtreiben wie einst ihn, den großen Sänger, Textdichter und

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Rheinmetall entwaffnen, Israel dämonisieren: MdB Lisa „Lizzy“ Schubert (Die Linke) trommelt für die Kölner Aktionswoche

Lisa „Lizzy“ Schubert mit verschränkten Armen in orangefarbenem Blazer vor dunkelgrauem Hintergrund.
Lisa „Lizzy“ Schubert. Foto: Dettenerin / Wikimedia Commons (über Wikipedia), CC BY-SA 4.0. KI-gestützt restauriert, vergrößert und zum Breitformat erweitert; Bearbeitung: Ruhrbarone

Bei Lisa „Lizzy“ Schubert (Die Linke) ist die Welt angenehm übersichtlich: Rheinmetall böse, „Entwaffnen“ gut, alle auf die Straße.

Die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete wirbt aktuell für das Kölner Camp von „Rheinmetall Entwaffnen“. Israel erwähnt sie dabei nicht. Das übernimmt das von ihr beworbene Bündnis.

„Rheinmetall muss entwaffnet werden“, steht auf der roten Instagram-Kachel, die Schubert am 1. September 2026 veröffentlichte. Dazu schreibt sie: „JETZT IMMER FÜR IMMER“ und fordert ihre Follower auf, das Camp am Kölner Fernsehturm zu unterstützen. Für die Abschlussdemonstration am Samstag kündigt sie an: „Wir sehen uns diesen Samstag in Köln auf der Straße!!“

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