Friedensplatz vor dem Rathaus Dortmund: Foto: Smial Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Morgen wird Björn Höcke, Faschist und völkischer Wortführer der AfD, beim Neujahrsempfang der Dortmunder AfD-Ratsfraktion zu Gast sein, deren prominentestes Mitglied der Landtagsabgeordnete Matthias Helferich ist, der sich selbst als „das freundliche Gesicht des NS“ bezeichnete und derzeit gegen seinen Parteiausschluss kämpft. Den Besuch Höckes kann man also durchaus als Unterstützung Helferichs sehen.
2024 wollte RFKjr Glyphosat noch verbieten. Jetzt erklärt er es als unverzichtbar für die Ernährungssicherheit der USA.
Der weltweit prominenteste Advokat für ein Verbot von Glyphosat war lange Zeit Robert F. Kennedy jr. Er nutzte aus, dass eine dubiose Krebsforschungsagentur das Mittel als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft hatte. In seiner neuen Rolle als Gesundheitsminister der Vereinigten Staaten will Kennedy von einem Glyphosat-Verbot nichts mehr wissen. Neuerdings stuft er Glyphosat als so unverzichtbar für die Ernährungssicherheit ein, dass er den Aufbau eines nationalen Glyphosat-Vorrats empfiehlt.
Wann immer in den Medien vom Herbizid Glyphosat zu hören, zu sehen oder zu lesen ist, fehlt praktisch nie der Zusatz, das Mittel stehe in Verdacht, krebserregend zu sein, oft mit dem Zusatz „nach Aussagen der WHO“.
Mit den Tatsachen hat diese Aussage nichts zu tun. Dutzende Aufsichtsbehörden und internationale Organisationen, darunter auch die Weltgesundheitsorganisation WHO, haben den Verdacht geprüft und verworfen. Bei
Pasolini-Biografie aus dem Hanser Verlag (1982) | Foto: Peter Hesse
Zwischen dem Film „Die 120 Tage von Sodom“ und den unter dem Begriff „Epstein Files“ bekannt gewordenen Missbrauchsvorwürfen lassen sich strukturelle Parallelen erkennen, auch wenn beide Phänomene unterschiedlichen Sphären angehören: dort ein radikales Kunstwerk, hier reale Kriminalfälle, die bis in hohe gesellschaftliche Kreise reichen. Ein Vergleich muss daher vorsichtig erfolgen. Er kann jedoch helfen, bestimmte Machtmechanismen sichtbar zu machen.
WhatsApp-Chat am Handy. Quelle: Wikipedia, Foto: Santeri Viinamäki, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Man muss der CDU ja eines lassen: Wenn es darum geht, komplexe Probleme mit einem Holzhammer zu „lösen“, ist sie zuverlässig zur Stelle. Nun also ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche, das heute auf dem Parteitag in Stuttgart beschlossen werden soll. Klingt entschlossen, klingt nach Handlungsfähigkeit – ist aber bei genauerem Hinsehen vor allem eines: erstaunlich naiv.
Einem internationalen Forschungsteam unter Beteiligung der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist es nach eigenen Angaben gelungen, die bislang umfassendste Bestandsaufnahme aktiver Galaxien vorzulegen. Sie erfasst 13,7 Millionen kosmische Radioquellen – also astronomische Objekte, die intensiv Radiowellen aussenden, die mit Radioteleskopen auf der Erde empfangen werden können.
Die Durchmusterung kartiert den nördlichen Himmel in bislang unerreichter Auflösung. Für diese Himmelskarte hat das Forschungsteam knapp 13.000 Stunden Beobachtungszeit ausgewertet und eine außergewöhnlich
Protestplakat gegen Höcke Foto (Archiv): Antje Jelinek
Dortmund:Gericht erlaubt AfD-Jahresempfang mit Höcke im Rathaus…RN NRW: AfD-Landtagsabgeordneter beschäftigt offenbar 85-jährige Bekannte…Zeit NRW:Landtag stellt Gehaltszahlung an AfD-Mitarbeiterin ein…Spiegel
Die Stadt Dortmund will verhindern, dass der umstrittene AfD-Politiker Björn Höcke am kommenden Sonntag im Rathaus am Friedensplatz spricht. Den geplanten Neujahrsempfang der AfD-Ratsfraktion hat Oberbürgermeister Alexander Kalouti (CDU) für den kommenden Sonntag (22. Februar) deshalb in der vorgesehenen Form heute untersagt.
Wie die Stadt in einer Pressemitteilung schreibt , erklärt Oberbürgermeister Kalouti die für Sonntag geplante Veranstaltung im Rathaus für „nicht zulässig“. Ziel sei es, das Rathaus als „zentralen Ort der Demokratie in Dortmund“ zu schützen. Mit der Einladung Höckes als Gastredner verliere der Empfang den Charakter einer Fraktionsveranstaltung, so schreibt der Oberbürgermeister an die AfD. Stattdessen handele es sich faktisch um eine Parteiveranstaltung – und solche seien im Rathaus grundsätzlich nicht gestattet.
AfD-Rechtsausleger Björn Höcke auf einem Wahlplakat Foto: Antje Jelinek
Wenn es nach der Hysterie um die Anti-AfD-Aufführung in Hamburg, der Stimmung bei Linken und dem neuen Deutschland-Monitor geht, stehen wir kurz vor der Machtergreifung autoritärer Kräfte wie 1933 – unter dem Jubel der Massen. Weit gefehlt.
Zum „Prozess gegen Deutschland“ ist mehr als alles gesagt und geschrieben. Obwohl gar nicht vorgeladen, verließ die AfD als Siegerin den Theatersaal. Die „Jury“ lehnte ihr Verbot ab, die Theatermacher um Milo Rau haben sich blamiert. Das hindert die AfD-Gegner jedoch nicht, ihren Feldzug unverdrossen fortzusetzen. Neues Futter liefern ihnen scheinbar die Ergebnisse einer Befragung von 8000 Bürgern. Danach will jeder Fünfte in Deutschland einen Führer, im Osten sogar jeder Vierte. Kann Björn Höcke sich also schon auf eine Machtübernahme vorbereiten?
In Bochum wurden Flugblätter mit bedrohlichen Koranversen in Briefkästen gefunden. Der Autor und Psychologe Ahmad Mansour hält diese Aktion für gefährlich.
Wie die WAZ am Mittwoch berichtete, fanden sich in Bochumer Briefkästen mit „Warnung“ überschriebene Flugblätter, in denen verschiedene Koranverse zitiert wurden: „Was aber die Gottlosen anlangt: Ihre Wohnung ist das Feuer“, „Wir üben an den Sündern Vergeltung“ und „Ihr Menschen! Ich bin nur ein deutlicher Warner für euch“. Die Flugblätter sorgten bei einigen Empfängern für Beunruhigung. Der Bochumer
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