Der Antisemitismus der Ajatollahs

Markus Püll begrüßt Prof. Dr. Stephan Grigat bei der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Duisburg-Mülheim-Oberhausen (Foto: Peter Ansmann)
Markus Püll begrüßt Prof. Dr. Stephan Grigat bei der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Duisburg-Mülheim-Oberhausen (Foto: Peter Ansmann)

Etwa 60 Gäste kamen am Dienstagabend ins Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen. Eingeladen hatte die Deutsch-Israelische Gesellschaft Duisburg-Mülheim-Oberhausen. Markus Püll von der DIG begrüßte den Gast des Abends:  Stephan Grigat, Professor  am Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS).

Das Thema war so aktuell wie bedrückend: „Der Antisemitismus der Ajatollahs – Die Struktur des iranischen Regimes und der Hass auf Israel“.

Fast auf den Tag genau zwei Jahre zuvor, hatte an dieser Stelle der deutsch-israelisch-persische Politologe und Autor Arye Sharuz Shalicar über den Terrorangriff des 7. Oktobers 2023 und das Regime in Teheran, das diesen Terror fördert, referiert:

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Deutsches Fußballmuseum zeigt internationale Ausstellung im Holocaust Museum LA

Deutsches Fußballmuseum in Dortmund Foto (Ausschnitt): Lucas Kaufmann Lizenz: CC BY-SA 4.0

Anlässlich der Fußball-WM zeigt das Deutsche Fußballmuseum in Los Angeles in Kooperation mit dem dortigen Holocaust Museum LA die internationale Gemeinschaftsausstellung „The Beautiful Game – The Untold Story“. Vom 13. Juni bis 31. Dezember thematisiert die Schau erstmalig die jüdische Geschichte des Weltfußballs während und nach dem Holocaust. Kuratiert wurde sie maßgeblich von einem

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Der Ruhrpilot

Ina Scharrenbach Foto: Land NRW


NRW:
SPD beantragt Ausschuss wegen Ministerin Scharrenbach…t-online
NRW: Echte Aufklärung – oder nur ein Wahlkampfmanöver?…taz
NRW: Warum NRW vorerst auf ein Abschiebezentrum verzichtet(€)…WAZ

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Was würde John Stuart Mill heute sagen?

Foto: KI-generiert
Foto: KI-generiert

John Stuart Mill, einer der bedeutendsten Denker des 19. Jahrhunderts, hat bereits vor rund 170 Jahren Fragen gestellt, die nichts an Aktualität verloren haben.

„Über die Freiheit“ – der Titel sagt eigentlich schon alles. Wie kann ein freies, selbstbestimmtes Leben gelingen, ohne die Rechte anderer zu verletzen, welche Regeln des gesellschaftlichen Miteinanders sollen gelten und welche Rolle kommt dem Staat zu? Mit diesen grundlegenden Überlegungen zu einem funktionierenden Zusammenleben legte John Stuart Mill den Finger in so manche Wunden, indem er konsequent die Gedankengänge zu den aufgeworfenen Fragen zu Ende diskutierte. Das 1859 erschienene Buch erscheint beim Lesen erstaunlich aktuell, aber nicht weil Mills Antworten heute noch gelten würden, nein, sondern weil die Fragen, die er stellt, uns heute immer noch bewegen.

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Fußball-Weltmeisterschaft in den USA: Die Welt ist dieses Mal nicht zu Gast bei Freunden

Die Welt ist dieses Mal bei einer Fußball-Weltmeisterschaft nicht zu Gast bei Freunden. Grafik: DALL-E
Die Welt ist dieses Mal bei einer Fußball-Weltmeisterschaft nicht zu Gast bei Freunden. Grafik: DALL-E

Eine Fußball-Weltmeisterschaft auszurichten, ist mehr als ein logistisches Großprojekt. Es ist eine großartige Möglichkeit, für sich als Gastgeber zu werben. Ein Land bekommt für ein paar Wochen die Bühne der Welt. Es darf zeigen, wer es ist, wie es mit Gästen umgeht und ob hinter den großen Worten von Offenheit, Freiheit und Selbstbewusstsein auch etwas steht. Genau daran scheitern die USA gerade auf bemerkenswerte, tragische Weise.

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Bochumer Forscher untersuchen Ursachen antisemitischer Straftaten

Anti-Israel-Demo am 7.10.2024 in Essen (Foto: Roland W. Waniek)

Die Zahl antisemitischer Straftaten in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – insbesondere seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Ein neues Forschungsprojekt der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Berlin soll nun genauer untersuchen, welche Formen antisemitische Kriminalität annimmt und wie ihr wirksam begegnet werden kann.

Das Verbundprojekt „Präventionsorientierte Analyse Antisemitischer Kriminalität“ (PAAK) wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit knapp 1,2 Millionen Euro gefördert. Es läuft von 2026 bis 2030 und ist Teil des Forschungsnetzwerks „Antisemitismus im 21. Jahrhundert“.

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Berliner Fördergeldaffäre: Die unbequemen Fragen an die Grünen

Grünen-Politiker Daniel Wesener ist Mitglied und Sprecher des Untersuchungsausschusses
| Foto: wikipedia / Sandro Halank / CC BY-SA 4.0

Seit Monaten steht die Berliner Fördergeldaffäre im Zeichen von Vorwürfen politischer Einflussnahme. Nach Darstellung der Grünen sollen CDU und SPD versucht haben, auf die Vergabe millionenschwerer Fördermittel im Bereich der Antisemitismusbekämpfung einzuwirken. Untersuchungsausschuss, Rechnungshof und Medien prüfen Vorwürfe politischen Drucks auf die Verwaltung. Die Auswertung der Akten legt dabei zunehmend Widersprüche in den Förderstrukturen offen.

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„Über die Liebe zum Land“

Amos Oz Foto (Ausschnitt): Michiel Hendryckx Lizenz: CC BY 3.0


Amos Oz war einer der ganz Großen unter Israels Schriftstellern. Er war auch in Deutschland sehr bekannt und viel gelesen. Nahezu alle seine Werke wurden auch ins Deutsche übersetzt. Nun ist, sieben Jahre nach seinem Tode, posthum auf Deutsch eine Sammlung seiner Reden und Essays erschienen, aus den Jahren 1964 bis 2018. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

Die Beiträge sind im Buch zeitlich chronologisch angeordnet. Bei seinem ersten Interview war er 25, bei seinem letzten Vortrag 79 Jahre alt; sechs Monate danach verstarb der weltberühmte israelische Schriftsteller. Staatspräsident Reuven Rivlin, der mit Amos Oz gemeinsam die Schule besucht und in Jerusalem dessen Nachbar war, verabschiedete sich mit einer Traueransprache von „unserem geliebten

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„Die Zahlen geben nicht her, dass wir eine strukturell rassistische Gesellschaft sind“

Umfrage Bild: ChatGPT/Chatti


Ist die deutsche Gesellschaft gespalten? Wie steht es mit dem Vertrauen in Politik und Medien? Sind die Deutschen dümmer geworden? Wie verlässlich sind Wahlprognosen? Der Demoskop Thomas Petersen weiß, wie unser Land tickt… Von unseren Gastautoren Ellen Daniel und Michael Miersch.

Bei der „Sonntagsfrage“, die nach der Parteipräferenz fragt, wären am nächsten Sonntag Bundestagswahlen, variieren die Ergebnisse von Monat zu Monat oft nur um ein oder zwei Prozentpunkte. Hat das überhaupt eine Aussagekraft?

 Thomas Petersen: Unmittelbar vor einer Wahl sind zwei Prozent schon relevant. Aber Sie haben Recht: Zwei Prozent sind im Rahmen von statistischen Zufallsschwankungen immer drin. Das ist wie bei einem Fotoapparat, den man nie 100 Prozent scharf stellen kann. Wir hatten allerdings auch mal die FDP bei 5,5 Prozent, und sie kam auf 4,8. Da ist man als Umfrageforscher zufrieden, aber in der

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