Operation Freiheit und Völkerrecht

Iraner gegen das Mullah-Regime (Foto: Peter Ansmann)
Operation erwachender Löwe: alte iranische Flaggen bei Protesten gegen das Mullah-Regime (Foto: Peter Ansmann)

Auch wenn Linke schreien: Man muss Israel und den USA Erfolg wünschen mit ihrem Militäreinsatz gegen das iranische Regime, um den Völkern Irans und Israels endlich zu ihrem Recht auf Sicherheit und Freiheit zu verhelfen – auch vor der islamische Atombombe.

Seit Wochen waren die Militärschläge von den einen erhofft worden, vor allem von den Iranerinnen und Iranern, die schon bei ihren grausamst niedergeschlagenen Protesten im Januar darauf gehofft hatten. Andere warnten, darunter der US-Generalstabschef. Samstag früh gab Trump dann nach langem Zögern den Angriffsbefehl, in Kooperation mit der israelischen Regierung. Und im Iran feierten Menschen auf den Straßen die Einschläge der Bomben. Wann hat es das je gegeben?

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Deutsch-Israelischen Gesellschaft fordert klare politische Haltung Deutschlands nach Präventivschlag gegen den Iran

Volker Beck Foto: Stefan Kaminski


Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, hat den präventiven Militärschlag Israels und der Vereinigten Staaten gegen den Iran als gerechtfertigt bezeichnet. Israels Existenz und Sicherheit würden vom iranischen Regime seit Jahren bedroht, erklärte Beck. Wenn ein Staat existenziell gefährdet sei, dürfe die internationale Gemeinschaft nicht schweigen oder relativieren.

Der Iran verletze systematisch Artikel 2 der UN-Charta und negiere offen die Existenz Israels, während er zugleich an Atom- und Raketenprogrammen arbeite. Dadurch entstehe eine konkrete Gefahrenlage, gegen die s

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KI & Singularität: Heute ist der wahrscheinlichste Tag, am Leben zu sein – Mathematik schlägt Schicksal.

Bild: OpenAI / DALL·E

Philosophische Debatten über KI haben häufig eine gewisse Parallele zu Debatten über Gott. Wie kann es sein, dass der Mensch, Sie, als Leser, gerade jetzt, in diesem Augenblick, Bewusstsein haben, am Leben sind und die Entwicklungen mitbekommen, die Sie mitbekommen.

Dahinter muss Gott stehen, so unwahrscheinlich ist es, genau jetzt am Leben zu sein. Sie müssen Teil einer Simulation sein, so unwahrscheinlich ist es, genau jetzt am Leben zu sein. Gerade jetzt, in diesem Zeitpunkt, an dem mit der KI Nahe der Singularität ist, also jenem Punkt, an dem künstliche Intelligenz jede Aufgabe des Menschen wenigstens in gleicher Güte übernehmen kann.

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 Bodo im März: Geht Pflege fair?

Sie kochen, pflegen, trösten und leben monatelang in fremden Häusern. Betreuerinnen aus Osteuropa halten das deutsche Pflegesystem am Laufen. Ihre Beschäftigung erfolgt oft in rechtlichen Grauzonen, teils an der Grenze zur Ausbeutung. Doch es gibt faire Alternativen. Am Freitag erscheint die Märzausgabe des Straßenmagazins.

Die in Wanne-Eickel lebende Dokumentarfotografin Brigitte Kraemer gilt als Chronistin des Ruhrgebiets. Ihre Fotoarbeiten fangen seit den 1980er Jahren den Alltag zwischen Kanal und Schrebergarten ein. Das Ruhrmuseum zeigt bis Ende August eine große Retrospektive.

Für sein neues Buch „Lovely Rita“ hat Frank Goosen eine ideale Ruhrgebiets-Eckkneipe erfunden: das „Haus Himmelreich“. Im Gespräch erzählt er, warum es gesellschaftlich wichtig ist, dass solche Orte nicht immer mehr verschwinden.

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Auf sie mit Gebrüll!

Maral Salmassi Foto: Sceenshot/Youtube

Als hätten taz und Spiegel nur darauf gewartet, sie endlich einmal dranzukriegen, schießen sie sich mit Schlagzeilen wie „Staatlich geförderte Hasspredigerin“ und „Berliner Fördermittelskandal“ auf Maral Salmassi, eine mutige Kämpferin gegen Antisemitismus, ein. Der Gründerin des Zera-Instituts, das „nach neuen Wegen im Kampf gegen den Antisemitismus sucht“, wird Hass und Hetze vorgeworfen. Sogar Antisemitismus unterstellt man ihr nun.

Nur weil sie Probleme klar benennt und polemisch zuspitzt, ist sie keine Hasspredigerin. Ein Begriff übrigens, der für eine Frau, die aus dem Iran vor den wirklichen Hasspredigern geflüchtet ist, besonders beleidigend sein dürfte, liebe taz.

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Der BVB zwischen Frust und Realität – Eine kritische Bestandsaufnahme

Sebastian Kehl (links), Niko Kovac (Mitte) und Lars Ricken (rechts) bei der Trainervorstellung in Dortmund im Februar 2025. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Tja, was fangen wir nun mit der aktuellen Situation von Borussia Dortmund an? Nach dem gestrigen Ausscheiden in der UEFA Champions League gegen Atalanta Bergamo ist die Saison 2025/26 für den BVB – da muss man sich nichts vormachen – im Grunde schon gelaufen. Und das im Februar. Für einen Klub mit den eigenen Ansprüchen ist das ein ernüchternder Befund.

Das vorzeitige Aus im DFB-Pokal und nun auch in der Königsklasse hinterlässt einmal mehr das Gefühl einer verpassten Chance. Wieder wurden zentrale Saisonziele verfehlt: kein Pokalfinale in Berlin, nicht einmal das angestrebte Achtelfinale in Europa. Die Fans kennen dieses Drehbuch inzwischen leider zu gut. Die Frage ist nicht mehr, ob etwas schiefgelaufen ist, sondern warum es immer wieder passiert.

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