Salman Rushdie sieht sich selbst als „glücklicher Schriftsteller“

Salman Rushdie Foto: Elena Ternovaja Lizenz: CC BY-SA 3.0

Salman Rushdie (78) sieht sich selbst als „glücklicher Schriftsteller“. Ihm sei es gelungen, „den Großteil seines Lebens von seiner Arbeit zu leben“, sagte der britisch-indische Autor im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ . „Das bedeutet, dass nur schreibe, wenn ich etwas zu sagen habe. Ich habe mir nichts mehr zu beweisen. Man schreibt die Bücher, von denen man das Gefühl hat, sie schreiben zu müssen.“ In der „langen Saga“ um seinen vierten

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Warum ist die Transideologie so erfolgreich?

Transaktivisten in London Foto: Jwslubbock Lizenz: CC BY-SA 4.0


Oft wird von ihren Protagonisten die Existenz einer Trans- oder Genderideologie bestritten. Dabei ist sie mit den Diskussionen über das Selbstbestimmungsgesetz, mit den Unisex-Toiletten und der Gendersprache in unserer Gesellschaft überall präsent und wurde in vielen Bereichen bereits zur Normalität erklärt. Nicht nur durch den trotzigen Satz „Transfrauen sind Frauen. Punkt.“ ist der Erfolg dieser Ideologie, die keine sein will, kaum zu übersehen.

Die Trans- oder Genderideologie ist eine Ideologie, die besagt, dass das Geschlecht zugewiesen wird und man sein Geschlecht selbst definieren kann. Das ideologische Denken fängt im Prinzip damit an, dass man vom „bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht“ spricht. Bei fast allen Menschen ist das Geschlecht aber unmittelbar nach der Geburt ganz eindeutig und ohne weitere Untersuchungen erkennbar.  Falls ein Fall von extrem seltener Intersexualität

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Könnte Pistorius die SPD retten?

In der Bevölkerung, aber nicht in der SPD beliebt: Verteidigungsminister Boris Pistorus. Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Über Jahrzehnte haben sich viele an den Sozialdemokraten abgearbeitet. Aber die wollten nicht hören, wechselten ständig erfolglos ihre Führung und machten ihr Programm immer linksgrüner, fern ihrer einstigen Wählerschaft. Die Dauerkrise wurde zur Existenzkrise. Ist jetzt, nach den neuerlichen Wahldebakeln in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, ihr Ende nahe?

1972 habe ich für Willy Brandt Wahlkampf gemacht: „Willy wählen!“ Aus vollstem Herzen, wie viele. Als Nicht-Juso. Da war die SPD auf der Höhe der Zeit, die an Mitgliedern (eine Millon!) und Wählerstimmen stärkste Partei. Die geistig führende, fortschrittliche Kraft in der (linken) Mitte der Gesellschaft. Sie wusste, was sie wollte. Die Mehrheit der Bürger wusste es auch und fand es gut.

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Nur mit Grünstrom hat die Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung keine Chance

Karsten Wildberger auf der re:publica 25 in Berlin Foto (Ausschnitt): Leonhard Lenz Lizenz: CC BY 4.0

Ziel der Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung ist die Verdoppelung der Kapazitäten der Rechenzentren in Deutschland. Ein im internationalen Vergleich eher bescheidenes Ziel, das trotzdem an der deutschen Energiepolitik scheitern dürfte.

Die Bundesregierung hat in der vergangenen Woche eine Rechenzentrumsstrategie vorgelegt. Sie hat das Ziel gesetzt, die Kapazität der Rechenzentren zu verdoppeln. Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) ist klar, dass vor allem die Verfügbarkeit von KI-Anwendungen für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts zentral ist. Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte der Minister: „Die Zeit, in der die Industrie eine Jobmaschine war, geht zu Ende. Mein Appell geht daher an alle Gruppierungen; an Arbeitgeber, Gewerkschaften und aus der Zivilgesellschaft: Wir müssen uns

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Und schon wieder ein Katastrophenabend für die SPD

Wahlsieger Gordon Schnieder (CDU) Foto: Torsten Silz Lizenz: CC BY 4.0

Trotz ihres beliebten Spitzenkandidaten, dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer, konnte sich die SPD nicht gegen die CDU und ihren im Land nicht sonderlich bekannten Kandidaten Gordon Schnieder durchsetzen: Sie verlor je nach Hochrechnung um die neun Prozent und liegt deutlich hinter der Union. Schweitzers Amtsbonus  war schlicht zu klein für die Last, die die SPD inzwischen mit sich herumträgt. Nach 35 Jahren wird die CDU wieder den

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