Omar Artan (links) auf dem Spielfeld. Foto: Fédération Guinéenne Football / Flickr, Lizenz: CC PDM 1.0
Nachdem dem somalischen Schiedsrichter die Einreise in die USA verweigert wurde, überschlugen sich deutsche Medien mit Solidaritätsbekundungen. Wenn man sich den Fall allerdings genauer ansieht, wird klar, dass es in erster Linie darum geht, die Vereinigten Staaten ins Visier zu nehmen.
Mirna Funk Foto: Stephan Röhl Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Journalistin Mirna Funk sollte im Rahmen der Philosophieshow phil.Cologne im Kölner Comedia-Theater auftreten. Daraus wird nun nichts. Das Theater hat den Auftritt abgesagt, weil die Autorin nicht zum Verhaltenskodex der Bühne passe.
Am 12. Juni sollte die Journalistin Mirna Funk mit der Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Lechner im Rahmen der phil.Cologne im Comedia-Theater in Köln über Körperbilder und weibliche Selbstbestimmung sprechen. Daraus wird nun nichts: Die Veranstaltung wird in der Lutherkirche in der Kölner
Nach den bitteren Auftaktpleiten bei den vergangenen beiden Weltmeisterschaften war ein souveräner Start zweifellos wichtig. Doch was nach dem Schlusspfiff in Teilen der deutschen Medienlandschaft folgte, war einmal mehr ein Paradebeispiel für die chronische Übertreibung rund um die DFB-Elf.
Ulf Poschardt Foto: Martin U. K. Lengemann/WELT Lizenz: Copyright
Als ich Ulf Poschardts Buch Bückbürgertum aufschlug, hatte ich eigentlich etwas anderes erwartet. Ich dachte, es wird eine weitere Abrechnung mit Merkel, den Grünen und den Medien. Stattdessen hat Poschardt ein Buch über die eigene Seite geschrieben. Das hat mich überrascht.
Die zentrale Frage des Buches ist nicht, warum die 68er, die Grünen oder progressive Milieus so erfolgreich geworden sind. Die Frage lautet: Warum hat ihnen kaum jemand ernsthaft widersprochen?
Peer Steinbrück Foto: Superbass Lizenz: CC BY-SA 4.0
Angesichts des monatelangen Stillstands beim „Infrastrukturzukunftsgesetz“, das schnelleres Bauen ermöglichen soll, übt der SPD-Politiker Peer Steinbrück scharfe Kritik an der schwarz-roten Koalition. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz) sagte er im Interview: „Dass dieses Gesetz seit
Ehemaliger NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) Foto: Roland W. Waniek
NRW: Laschet wirft EU-Außenbeauftrager Kallas Antisemitismus vor…JA NRW:Das Hauptproblem von Jochen Ott ist nicht Wüst, sondern die Bundes-SPD…KStA NRW: Kann Jochen Ott NRW-Ministerpräsident Wüst besiegen?(€)…WAZ
Der Genfer See Foto (Ausschnitt): Bernard Vogel Lizenz: CC BY-SA 4.0
Wenn die „No G7“-Koalition im Juni 2026 nach Genf mobilisiert, um achtzig Kilometer vom eigentlichen Gipfel in Évian entfernt gegen die „Raubtiere der G7“ aufzuziehen, dann demonstriert diese Linke vor allem gegen den eigenen, ohnehin schon geringen Restverstand. Was dort als Widerstand auftritt, ist kein Protest gegen analysierte Herrschaft, sondern die Selbstinszenierung eines Milieus, das seine politische Urteilskraft längst gegen moralisches Bühnentheater eingetauscht hat. Von unserer Gastautrin Beatrice Hentrich.
Zur Pressekonferenz sitzt das Bündnis „NoG7“ im Park, stellt Mikrofone auf, hängt Plakate an einen Tisch, spricht von Faschismus, Imperialismus und globaler Befreiung und bemerkt nicht einmal mehr, was es dabei selbst vorführt: ein Weltbild, in dem jeder Begriff nur noch so lange gilt, wie er gegen
Smartphone für interaktive Installationen Foto: Einsgoeins Lizenz: CC BY-SA 4.0
Es gibt Epochen, die werden durch ihre Monumente charakterisiert. Die Antike hatte ihre Tempel, das Mittelalter seine Kathedralen, die Industrialisierung ihre Fabriken. Die Gegenwart hat den gesenkten Kopf.
Wenn du dein Smartphone einmal zu Hause vergessen hast, erlebst du einen seltenen Moment der Klarheit. Du blickst auf, und was du siehst, gleicht einer anthropologischen Sensation: Menschen, die nicht mehr in ihrer Umgebung leben, sondern in kleinen leuchtenden Rechtecken. Menschen, die zwar körperlich anwesend, geistig jedoch permanent abwesend sind.
Der Zentralrat der Armenier in Deutschland hat die Ehrung von Bekir Sipahi durch die Stadt Duisburg scharf kritisiert. In einer Stellungnahme erklärte die Organisation, die Auszeichnung sende ein „inakzeptables Signal“, da Sipahi wiederholt durch Positionen und Äußerungen im Zusammenhang mit der Leugnung des Völkermords an den Armeniern aufgefallen sei.