
Bei Borussia Dortmund deutet sich schon länger ein personeller Umbruch an, der auf den ersten Blick längst überfällig wirkt. Leistungsträger wie Julian Brandt, Niklas Süle oder Salih Özcan stehen vor dem Abschied – und das ausgerechnet ablösefrei. Ein sportlicher Aderlass, der nicht nur Qualität kostet, sondern auch Fragen zur strategischen Planung der Vereinsführung aufwirft.
Noch gravierender: Während die Abgänge feststehen, fehlt es bislang an klaren Signalen für gleichwertigen Ersatz. Der Kader droht an Substanz zu verlieren, ohne dass ein überzeugendes Zukunftskonzept erkennbar wäre. Für einen Klub, der regelmäßig den Anspruch formuliert, um Titel mitzuspielen, ist das ein alarmierendes Zeichen.
Die Can-Verlängerung als Symbolpolitik
In dieses ohnehin fragile Gesamtbild platzt nun die Vertragsverlängerung von Emre Can – und sorgt für Verwunderung.








