Manch einer wird die folgenden Zeilen wohl als typischen Sommerloch-Beitrag abtun. Ganz falsch wäre das nicht. Schließlich sind die Nachrichtenlagen derzeit überschaubar genug, um sich auch einmal den kleinen Dingen des Alltags zu widmen.
Allerdings beschäftigt mich dieses Thema schon seit Monaten. Und je häufiger ich morgens Brötchen hole, desto mehr drängt sich mir eine Frage auf: Warum lässt die Qualität vieler Backwaren so deutlich nach, obwohl die Preise gleichzeitig immer neue Rekordhöhen erreichen?
Friedrich Merz ist innerhalb CDU immer weiter umstritten. Obwohl er nach wie vor Rückhalt in Teilen seiner Partei genießt und die CDU als Vorsitzender anführt, ist die Kritik aus den eigenen Reihen in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich lauter geworden.
Danger Dan 2023 in der Roten Flora by Michael Vogel cc 4.0
Als alle schwiegen, hat die Antilopen-Gang – einer von dreien Danger Dan – ein Statement gesetzt: für Israel, gegen Hamas-Hudelei. Mit Keine Angst setzt Danger Dan jetzt auf beides, er hofiert Terror und Demokratie. Falls es die AntiFa ist, die den Terror verübt, die Kinder der Kunden. Ein Aufruf zur Gewalt? Das ZDF hat Danger Dan ausgeladen, ein Skandal ist das nicht. Aber dass er ästhetische Module abruft, die dem genügen, was er bekämpft, das irritiert. Auf dem Song liegt der Widerschein des Nazismus, den er verdammt. Ein Essay über Keine Angst mit Kitsch und Tod in der Hand, der wegweisenden Arbeit von Saul Friedländer.
Abstract: Im ersten Teil geht es um eine Gruppe der AntiFa-Ost, die Nazis auf äußerst brutale Weise bekämpft, die Hammer-Bande. Wer verfolgt hat, wie sie verfolgen und wie verfolgt werden, kann diesen Teil einfach überspringen. Im zweiten Teil werden Keine Angst, Danger Dans Song, und Kitsch und Tod, das wegweisende Werk von Saul Friedländer, übereinandergelegt. Ergebnis: Nazi-Ästhetik schimmert durch. Das ist kein juristischer Befund, sondern ein pop-ästhetischer. Und ein kulturpolitischer, im dritten Teil ein paar Gedanken dazu. Solidarität wird nicht geschrammt, liebe Grüße an Igor Levit und Danger Dan.
Chempark Leverkusen Foto (Symboldbild): Bundesanstalt für Wasserbau Lizenz: CC BY 2.0
Die Industrieproduktion in Nordrhein-Westfalen ist im Juni weiter gesunken. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) mitteilt, lag die kalender- und saisonbereinigte Produktion nach vorläufigen Berechnungen um 2,4 Prozent unter dem Niveau des Vormonats.
Besonders stark betroffen waren erneut die energieintensiven Branchen. Dort ging die Produktion gegenüber Mai um 3,7 Prozent zurück. Aber auch die übrige Industrie verzeichnete mit einem Minus von 1,6 Prozent einen Rückgang.
Wenn ein ukrainischer Diplomat vor dem Einfluss Russlands auf deutsche Parteien warnt, dauert es meistens nicht lange, bis sich jemand vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) empört.
Diesmal hat Sevim Dağdelen (BSW, ehemaliges Mitglied von Die Linke, ehemaliges Mitglied des Bundestages) diesen Job übernommen.
Braunkohletagebau Bergheim Foto: Alexander Orth Lizenz: Gemeinfrei
NRW:NRW bereitet sich auf Scheitern des Kohleausstiegs vor(€)…RP NRW:Abschied von der Kohle-Illusion(€)…RP NRW: Kanzleramt „aktuell keine Option“…Stern
Träume kennen auch bei der IG Metall keine Schranken. Foto: Laurin
Die Politik investiert Milliarden in den grünen Umbau der Stahlindustrie. Eine neue PwC-Studie hält das für einen Irrweg. Sie erwartet, dass die energieintensive Stahlproduktion Europa verlässt. Die Autoren warnen vor einer schleichenden Deindustrialisierung Europas.
Es sind Sätze, die alle Illusionen zerstören: „Schmerzhaft müssen wir in Europa und Deutschland aktuell erkennen, dass die Dekarbonisierung schleichend zur Deindustrialisierung auf unserem Kontinent führt.“ Man hätte erkennen müssen, dass
Dennis Radtke, CDU-Europaabgeordneter und CDA-Bundesvorsitzender (Foto: Roland W. Waniek)
Im Koalitionsstreit über die Rentenreform pocht der CDU-Arbeitnehmerflügel auf Nachbesserungen. Im Gesetzgebungsverfahren müssten „verlässliche Übergangsregeln für besonders langjährig Versicherte“ gefunden werden, sagte der Bochumer Dennis Radtke, Chef der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.