Datum und Uhrzeit: 28.10.2026 um 20:00 Uhr
Veranstalter: Live Music Hall
Ort: Köln
Datum und Uhrzeit: 28.10.2026 um 20:00 Uhr
Veranstalter: Live Music Hall
Ort: Köln

NRW: Polizei bereitet sich auf Halloween-Demos vor…t-online
NRW: Tausende demonstrieren gegen Schließung von Stahlwerk...NTV
NRW: Doro Pesch feiert ihre Helden…Jüdische Allgemeine

Ein Diktator braucht für einen freundlichen Rückblick offenbar vor allem die richtigen Gegner. Die Palästina-LAG der Linkspartei in NRW veröffentlicht eine Instagram-Bildserie über Muammar al-Gaddafi mit: Sozialleistungen, afrikanische Selbstbestimmung und Kritik an der NATO bekommen reichlich Platz. Die Opfer seiner Herrschaft nicht. Für sie war bei der internationalen Solidarität offenbar schon Redaktionsschluss.

Russland führt Krieg, Dr. Rainer Rothfuß sortiert die Wörter. Der AfD-Bundestagsabgeordnete wirbt auf Facebook für einen Abend über Energie- und Geopolitik. In seiner Ankündigung eskaliert ein Konflikt, Europa droht der Absturz, und die AfD soll alles retten. Der russische Angreifer hat freundlicherweise keinen Auftritt.

Die Berliner Linke hat für jeden das passende Angebot. SPD und Grüne bekommen Zusagen. Vanessa Emde bekommt Solidarität. Kurz vor der nächsten Beratung über die umstrittene Abgeordnete verbreiten die Palästina-Arbeitsgemeinschaften Rückendeckung von Landesvize Martha Kleedörfer.
Aus dem Pali-Flügel kommt eine weitere Nachricht: Die Aktivistin Nala meldet ihre Wahl zur Bundessprecherin. Die Führung sucht eine Regierungsmehrheit. Der Flügel baut seine Stellung aus.
Datum und Uhrzeit: 26.10.2026 um 00:00 Uhr
Veranstalter: Mitsubishi Electric Halle
Ort: Düsseldorf

NRW: Wüst will Schwarz-Grün in NRW an der Macht halten(€)…RP
NRW: CDU und SPD geraten binnen kurzer Zeit in Stammland unter Druck…Schwäbische
NRW: Wirtschaft legt Wahlpapier vor…WAZ

Die AfD hat einen Saal. Zwei Anwohner sorgen dafür, dass sie auch Widerspruch bekommt. Rivkah Young und Peter Wildanger haben für Montag, den 26. Oktober 2026, eine friedliche Kundgebung in der Düsseldorfer Carlstadt angemeldet. Ihr Motto: „Carlstadt ist bunt. Nicht braun.“
Anlass ist ein Vortrag von Matthias Helferich (AfD) über „Kulturpolitik von rechts“ im Palais Wittgenstein.

Die Linke will Berlin regieren. SPD und Grüne dürfen sich dafür verachten lassen.
Unter dem Motto „Gewählt für Palästina. Verraten für den Senat.“ mobilisieren die Berliner Palästina-LAG und die Palästina-Bundes-AG der Linken weiter gegen den Regierungskurs der eigenen Partei. Dabei diskreditieren sie die potenziellen Koalitionspartner. Die Linksjugend Berlin erklärt linke Regierungspolitik gleich für unmöglich.
Praktisch: Die Partei kann sich eine Opposition sparen. Sie bringt ihre eigene mit. Man kann diese Warnhinweise natürlich überlesen. Kleingedruckt sind sie jedoch nicht.

Was Anfang September in Frankreich als Schülerprotest gegen Missstände im Bildungswesen und für soziale Gerechtigkeit begann, entwickelte sich in zahlreichen Städten zu gewaltsamen Ausschreitungen. Linksextreme Gruppierungen nutzten die Proteste, um eigene ideologische Botschaften zu verbreiten. Doch Videos aus Frankreich werfen die Frage auf, ob die Radikalisierung tatsächlich erst im Zuge dieser Unterwanderung einsetzte. Sie zeigen Jugendliche, die einen Song eines Rappers mitsingen – ein Stück, das islamistische Anschläge und Terroristen glorifiziert. Der Fall lenkt den Blick auf die Rolle der Popkultur bei der politischen Sozialisation junger Menschen: Wie werden Musik und ihre Inhalte zu Vehikeln für Extremismus, Antisemitismus und die Verherrlichung von Gewalt?
Anfang September dieses Jahres begannen vereinzelt französische Schüler auf die Straße zu gehen, um für die Bekämpfung des akuten Personalmangels im Bildungssektor, für Investitionen in die Schulinfrastruktur und für soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren. Innerhalb kurzer Zeit wurden die Proteste von linksextremen Gruppierungen und von migrantischen Banden gekapert und Frankreich überrollte eine Welle der Gewalt.
Nachdem die Medien hierzulande lange das Narrativ der friedlichen Schülerproteste bedient hatten, begann etwa in der vergangenen Woche ein Umschwung in der Berichterstattung. Bereits am 15. Oktober sprach der Extremismusforscher Ahmad Mansour in der ZDF-Sendung Markus Lanz von einer Radikalisierungswelle von Minderjährigen, die auch deutsche Schulen bereits erreicht habe. Ab diesem Moment rückte die Motivation und die Gewaltbereitschaft der Demonstranten in den medialen Fokus. Kurz darauf begannen Medienhäuser wie WELT, BILD und die B.Z. mit Vor-Ort-Recherchen bei den deutschen Ablegern der Proteste und veröffentlichten Bildmaterial, das zeigte, wie die Schülerproteste massiv von erwachsenen Aktivisten unterwandert und instrumentalisiert werden.