Enthemmter und bedrohlicher: Antisemitismus in NRW erreicht neuen Höchststand

Antisemitische Demonstration (Symbolbild) Foto (Archiv): Roland W. Waniek


Der Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr erneut deutlich zugenommen. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen (RIAS NRW) registrierte 2025 insgesamt 1.102 verifizierte antisemitische Vorfälle. Das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr (940 Fälle) und der höchste Wert seit Beginn der Erfassung.

Den Jahresbericht stellte RIAS NRW am Mittwoch gemeinsam mit NRW-Integrationsministerin Verena Schäffer (Grüne) in Düsseldorf vor. Rein statistisch kommt es damit in Nordrhein-Westfalen jeden Tag zu drei antisemitischen Vorfällen.

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FDP Parteitag: Kubicki besiegt MASZ in offener Feldschlacht

Zweikampf Bild: ChatGPT

FDP-Bundesparteitag. Soll einer sagen, eine aktuell bei 4 Prozent stehende Partei könne keine geile Show abliefern. Ein Kommentar.

Die beiden Schlachtrösser gingen ins Geschirr. Der Hammer hängt wieder.

Natürlich wird in der Presse jetzt dargestellt, wie böse MASZ untergebuttert wurde.

Ganz ehrlich: Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich damit keinen Gefallen getan – aus verschiedenen Gründen.

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Line-up für Traumzeit steht

 

 

Das Line-up des Duisburger Festivals Traumzeit ist komplett. Mit den Zusagen der fünf letzten Bands – Haus F, Herrenmagazin, Vandalisbin, Agassi und Iedereen – steht jetzt das vollständige Programm für die Veranstaltung vom 19. bis 21. Juni im Landschaftspark Duisburg-Nord. Ebenfalls auf der Bühne zu erleben sind unter anderem die Techno-Marching-Band Meute, International Music, die

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Der Ruhrpilot

Hauptbahnof Wanne-Eickel Foto: Laurin


NRW:
Wird Bahnfahren in NRW teurer und noch unzuverlässiger?(€)…WAZ
NRW: Das vernichtende Urteil für die Rente mit 63…Welt
NRW: Die Kölner Bankrotterklärung(€)…FAZ

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Eintritt frei? Nicht mehr im Kölner Dom – Die Kirche schafft sich weiter selbst ab

Kölner Dom Foto: Laurin

Die christlichen Kirchen in Deutschland befinden sich seit Jahren in einer tiefen Krise. Millionen Menschen haben ihnen den Rücken gekehrt, die Mitgliederzahlen sinken kontinuierlich, das Vertrauen in die Institution ist durch Skandale und Missmanagement schwer beschädigt.

Anstatt sich jedoch ernsthaft mit den Ursachen dieser Entwicklung auseinanderzusetzen, liefert die Kirche nun erneut Gründe, warum sich immer mehr Menschen von ihr entfremden. Das jüngste Beispiel kommt aus Köln: Ab dem 1. Juli sollen Touristen zwölf Euro Eintritt zahlen, um den Kölner Dom zu besichtigen.

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Das Public-Value-Paradox

Thomas Nückel Foto: Privat


Die Landesmedienanstalten wollen die Plattformbetreiber zwingen, ihnen genehme Medien zu bevorzugen. Eine Selbstermächtigung, die selbst für alle, die von ihr profitieren sollen, zum Boomerang werden könnte. Unser Gastautor Thomas Nückel gehört zu den Gründern dieses Blogs und ist medienpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.

Die Veränderungen der Medienlandschaft während der vergangenen zwei Jahrzehnte haben viele beunruhigt, und ich kann das gut verstehen: Die klassischen Medien haben ihre Gatekeeper-Funktion verloren. Neue digitale Medien drängen oft aggressiv auf den Markt. Facebook, Instagram und X ist der Wahrheitsgehalt der von ihnen verbreiteten Postings weitgehend egal. Was geteilt wird, entscheiden Algorithmen, die das Ziel haben, die Nutzer in den Systemen zu halten, um

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„Die Linke muss sich fragen, ob sie Teil der Lösung oder Teil des Problems sein will“

Anti-Israel-Demo am 7.10.2024 in Essen (Foto: Roland W. Waniek)


Nachdem ich das Buch Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft von Nicolas Potter gelesen habe, sehe ich die linke Bewegung klar in der Sackgasse. Mit ihren autoritären Bestrebungen, ihrem unerträglichen Antisemitismus, ihrer gegen alle Vernunft und nur von Ideologie getragenen Politik befindet sie sich nicht nur zunehmend politisch im Aus, sondern sie wird auch gefährlich für die Demokratie. Besonders gefährlich ist in diesem Zusammenhang die neue autoritäre Linke, die Potter ausführlich beschreibt.

Nicolas Potter bezieht sich in seinem Buch vor allem auf Erfahrungen gegen ihn persönlich mit Morddrohungen aus islamistischen und linksautoritären Kreisen und den zunehmenden Antisemitismus der Linken sowie ihre Allianzen mit Islamisten und Autokraten. Dabei war erschreckend zu lesen, wie gewaltbereit und aggressiv die neuen Linksextremisten vorgehen. Terror gilt als probates Mittel, und Terrorgruppen wie Hamas und Hisbollah werden nahezu glorifiziert. Er

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„Dieses Milieu versteckt den realen Antisemitismus heute hinter soziologischen Phrasen wie Postkolonialismus oder Intersektionalität“

Kemi Badenoch Foto: Simon Dawson / No 10 Downing Street Lizenz: OGL 3

Als Chefin der britischen Tories bezeichnet Kemi Badenoch den Judenhass als existentielle Gefahr für die Gesellschaft. Doch progressive Medien drängen die pro-israelische Schwarze systematisch aus der Nahost-Debatte – ein rassistisches Muster, das den öffentlichen Diskurs genau um jene überlebenswichtige Perspektive beraubt. Von unserer Gastautorin

Der westliche Kulturbetrieb spricht gern über Vielfalt, Repräsentation und marginalisierte Stimmen. Universitäten, Medienhäuser und politische Institutionen betonen regelmäßig die Notwendigkeit, Perspektiven sichtbar zu machen, die historisch übergangen wurden. Doch diese Offenheit endet oft dort, wo Minderheiten vom erwarteten Skript abweichen.

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Androiden gesucht: Offener Test der Ruhrbarone-App

Die App der Ruhrbarone läuft aktuell auf Android, iOS & iPadOS.
Die App der Ruhrbarone läuft aktuell auf Android, iOS & iPadOS.

Die App der Ruhrbarone ist bereits seit Anfang Mai 2026 im App Store von Apple zu finden und wurde seitdem permanent weiterentwickelt. Vielleicht wurde sie etwas größer, als anfänglich geplant. Den geschlossenen Test für die Android-Version haben wir letzte Woche abgeschlossen, kleine und große Fehler korrigiert. Bevor wir mit der Android-Version offiziell online gehen, ist jetzt noch ein letzter offener Test fällig. Nur um auf Nummer sicher zu gehen.

Warum? Weil Android nicht ein Gerät ist, sondern eine unübersichtliche Ausstellung aus Herstellern, Android-Versionen, Berechtigungsdialogen, Kameras, Dateizugriffen, Push-Einstellungen und allerlei Eigenheiten.

Gefühlt gibt es allein auf unserem Planeten mehr Variationen von Android-Geräten als dschihadistische Milizen in Somalia und Syrien.

Das bedeutet: Was auf einem Gerät sauber läuft, kann auf einem anderen noch haken. Genau diese letzten Fehler wollen wir finden, bevor die App regulär im Play Store verfügbar ist.

Der offene Test läuft unkompliziert: Du brauchst keine vorherige Registrierung über ein Formular. Du installierst die Ruhrbarone-App über Google Play, nutzt sie ganz normal und probierst möglichst viele Funktionen aus: Artikel lesen, kommentieren, Revierfunk und Pottfunk, Wat is?, Profil einrichten, ÖPNV-Radar nutzen,

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