Die Kritik an der UN-Sonderbeauftragten für die Palästinensergebiete Francesca Albanese ist seit Jahren bekannt. In den vergangenen Monaten hat sie noch zugenommen. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.
Im Dezember 2025 zerstörten 100 anti-israelische Demonstranten die, größtenteils verwaisten, Redaktionsräume der Turiner Tageszeitung „La Stampa“. Bei einem Auftritt in Rom sagte Albanese auch: „Dies sei auch eine Mahnung an die ‚Stampa‘, wieder ihre Arbeit zu tun, die
Mural in Neukölln Foto: Neuköllner Lizenz: Neuköllner – Eigenes Werk CC BY-SA 4.0
Als der Fall Fernandez/Ulmen öffentlich wurde und Vorwürfe digitaler sexualisierter Gewalt bekannt wurden, war die Reaktion schnell und deutlich: breite Berichterstattung, intensive Debatten und sichtbare Solidarität. Im Kern geht es um Macht, Grenzüberschreitungen und Formen von Gewalt, die zu Recht öffentlich verhandelt werden. Von unserem Gastautor Thomas Müller.
Wenig später äußerte sich Friedrich Merz im Rahmen einer Regierungsbefragung im Bundestag zu dem Thema und stellte dabei auch einen Zusammenhang zwischen sexueller Gewalt und Zuwanderung her, was umgehend Kritik auslöste. Auch diese Kritik ist nicht aus der Luft
SPD-Chef Lars Klingbeil. Archiv-Foto: Roland W. Waniek
Hätte man seit der Bundestagswahl 2025 einfach mal kollektiv weggeschaut, könnte man heute ernsthaft glauben, die große Reformmaschine in Berlin würde gerade erst warm laufen. Plötzlich überall Ideen, Vorschläge, Interviews – und mittendrin ein auffallend umtriebiger Lars Klingbeil, der so wirkt, als hätte er gerade erst den Schlüssel zum Kanzleramt gefunden.
Blöd nur: Das Ganze ist kein Aufbruch – es ist ein Déjà-vu. Denn schon beim Start der schwarz-roten Koalition unter Friedrich Merz wurde genau das Gleiche versprochen. Reformen hier, Modernisierung da, ein „neuer Schwung“ für Deutschland. Passiert ist seitdem… überschaubar wenig. So wenig, dass man sich fragt, ob die Regierung zwischenzeitlich in eine Art politischen Energiesparmodus gefallen ist. Und jetzt? Jetzt ist plötzlich Eile angesagt. Ein „Reformfenster“ bis zum Sommer, hektische Betriebsamkeit, fast schon Aktivismus. Klingt dynamisch – ist aber vor allem eines: verdächtig spät.
Europa ist im globalen Wettbewerb zunehmend abgehängt, Deutschland wieder der kranke Mann Europas und das Ruhrgebiet das Armenhaus der Republik. Zeit für neue Ideen.
Während die Politik im Ruhrgebiet davon träumt, die Region zur „grünsten Industrieregion der Welt“ zu machen, bauen die Industrieunternehmen Stellen ab, liegt die Arbeitslosigkeit deutlich über dem Landes- und Bundesdurchschnitt und werden bald immer
Ruhollah Chomeini (1981) Foto: Ali Kaveh Lizenz: Gemeinfrei
Auch wenn das Buch „Das Netz der Mullahs“ von Ralph Ghadban wenige Wochen vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran geschrieben wurde und somit die aktuellsten Entwicklungen in ihm natürlich nicht berücksichtigt werden konnten, liefert es doch die Hintergründe, um den Konflikt zu verstehen.
Ralph Ghadban, 1949 im Libanon als Christ geboren, lebt seit 1972 in Berlin, studierte dort Islamwissenschaft sowie Politikwissenschaft und promovierte in Politologie. Bekannt wurde er durch seine Analysen krimineller Clans, wegen denen er bedroht wurde und unter Polizeischutz lebt.
Schacht 12 der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Das Unesco-Welterbe Zollverein in Essen feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. 2001 wurden Zeche und Kokerei in die Welterbeliste aufgenommen. Unter dem Motto „Denk mal Zukunft“ will die Stiftung Zollverein die Stätte als lebendigen Ort weiterentwickeln und neue Zielgruppen gewinnen.
Theo Grütter Foto: Ralf Schultheiß Lizenz: Copyright
Ulrich Borsdorf hatte seinerzeit annonciert: „Das Ende naht“. Für Theo Grütter kommt der Abschied von Ruhr Museum und Zollverein nun Ende März 2026. Noch ist es nicht ganz real, aber Theo verlässt wirklich die Bühne seines bisherigen Wirkens. Und er verabschiedet sich in einer großen Feier, es wird – wie immer bei ihm – ein warmherziges Fest mit mehreren hundert Gästen. Von unserem Gastautor Dieter Nellen.
Wie hat alles begonnen? Zunächst absolvierte Heinrich Theodor Grütter nach dem Abitur ein klassisches Studium für das höhere Lehramt. Aus ihm hätte also ein „ordentlicher“ Studienrat werden können, vielleicht in Gelsenkirchen, seiner Heimatstadt, wo er 1957 geboren wurde und der (zusammen mit Schalke 04) er immer noch emotional verbunden
Alexander Kluge – ein Universalgenie der deutschen Kultur | Foto: wikipedia / Dontworry / CC BY-SA 3.0
Alexander Kluge galt als einer der bedeutendsten Intellektuellen der Bundesrepublik, weil er über Jahrzehnte hinweg Film, Literatur, Theorie und Medien auf ungewöhnliche Weise miteinander verbunden hat. Nun ist der Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller, Drehbuchautor, bildende Künstler, Rechtsanwalt und Unternehmer im Alter von 94 Jahren in München verstorben.
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