„Mythos Wald“ im Oberhausener Gasometer

Gasometer Oberhausen. Foto: Robin Patzwaldt

Ein urzeitlicher Riesenhirsch, Wolfsgeheul, preisgekrönte großformatige Bilder, der schlafende Bär und dazu die größte Indoor-Lichtskulptur der Welt – die am 20. März 2026 startende Ausstellung „Mythos Wald“ erweckt unsere Wälder zum Leben.

Emotional, überraschend, mitreißend und dabei stets wissenschaftlich fundiert: Vom 20. März bis 30. Dezember 2026 nimmt der Gasometer Oberhausen mit in die atemberaubende Schönheit unserer Wälder. In unterschiedlichen Kapiteln präsentiert „Mythos Wald“ die Diversität unserer Waldgebiete, deren Ökosysteme so unterschiedlich sind, wie die Klimazonen in denen sie vorkommen. Um den Äquator liegen die tropischen Regenwälder mit ihrer verschwenderischen Fülle, die mächtigsten Baumriesen wachsen tausende Kilometer weiter nördlich in Kalifornien und in den Transsilvanischen Alpen findet sich Europas letzter Urwald. Facettenreich ist der oft in Märchen und Sagen vorkommende Deutsche Wald mit seinen Eichen, Buchen, Fichten oder Kiefern und gilt dabei auch als Sehnsuchtsort.

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Der Westen im Visier: Jihadisten, Islamisten und die Selbstlähmung einer naiven Ordnung

Islamic Revolutionary Guard Corps by Sarallah Ankouti, Tasnim News Agency cc 4.0


Der Westen wird nicht nur von außen bedroht. Er wird von innen getestet, bedrängt und schrittweise ausgehöhlt — durch Jihadisten, islamistische Netzwerke, legalistische Vorfeldakteure und politische Eliten, die zu lange glaubten, man könne einem religiös-politischen Machtanspruch mit Sprachregelungen, Beschwichtigung und symbolischer Integrationsrhetorik begegnen. Während der säkulare Staat sich in Relativierungen verliert, arbeiten seine Gegner oft mit größerer Disziplin, längerem Atem und klareren Zielen. Von unserem Gastautor Christopher Ariel Merkel.

Die eigentliche Gefahr besteht nicht nur in einzelnen Anschlägen. Sie besteht in einem umfassenderen Herrschaftsanspruch. Jihadisten sind nur die brutalste Spitze. Dahinter stehen oft ideologische Milieus, Predigtnetzwerke, radikale Aktivisten, digital verbreitete Propaganda und ein sozialer Konformitätsdruck, der Kritik, Abfall vom Glauben, Gleichberechtigung, jüdisches Leben und westliche

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„Gesetzmäßig notwendiger Judenhass“: Die real existierende Linke

„Theorie, die sich wissenschaftlich denkt“: Marx-Engels-Werke by Emmenn cc 1.0

Die niedersächsische „Linke“ hat ihren Judenhass nicht nur beschlossen, sondern zu ihrem historischen Gesetz erwählt.

„Ablehnung des Zionismus“ hieß der Antrag, den der niedersächsische Landesverband der „Die Linke“ am vergangenen Wochenende beraten hat, darin alles, was es braucht, eine Mördergrube zu graben: „imperialistische Interessen“, „Hunger als Kriegswaffe“, „Apartheid“, „Genozid“. Nach „intensiver Diskussion“ sei der Beschlusstext „angepasst“ worden, ließ die Partei im Nachgang verlauten, man lehne keinen „abstrakt definierten Zionismus“ ab, sondern „den heute real existierenden Zionismus“.  Und da merkt auf, wer sich ein auskennt im linkem Jargon: Real existierend ist mehr als ein Dummwort wie runder Kreis oder tote Leiche, sondern  –  die 157 Delegierten werden es wissen  –  Fachbegriff einer Theorie, die sich wissenschaftlich denkt, der marxistisch-leninistischen.

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12 Thesen gegen die Irankrieg-Schwurbler

USS Gerald Ford U.S. Navy photo by Erik Hildebrand Lizenz: Gemeinfrei

„Israel und die USA haben ihren völkerrechtswidrigen Krieg schon verloren“, „Die Ziele sind völlig unklar“, „Sie werden sie nie erreichen“, „Das nächste Vietnam“: Die Sessel-Strategen und Social-Media-Militärexperten überbieten sich mal wieder. Was aber, wenn sie alle komplett daneben liegen?

„Krieg ist Scheiße“, pflegte Altkanzler Helmut Schmidt zu sagen. Er wusste, wovon er sprach. Schließlich hatte er am Vernichtungskrieg von „Adolf Nazi“ mitgewirkt und war später Verteidigungsminister, als die Bundeswehr im Kalten Krieg gegen die Rote und die Volksarmee stand. Er sagte allerdings auch: „Manchmal muss man Kriege führen. Aber dann muss man wissen, was man erreichen will und ob man es erreichen kann. Und wie man aus dem Krieg wieder rauskommt.“

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Contemporary Art Ruhr feiert 20-jähriges Jubiläum

Wasserfall auf Zollverein 2013 Foto: Laurin

Die Kunstmesse Contemporary Art Ruhr (C.A.R.) auf dem Welterbe Zollverein in Essen feiert ihren 20. Geburtstag. Bei der Photo/Media Art Fair vom 20. bis 22. März sind mehr als 300 Arbeiten von 150 Ausstellern zu sehen. Das Spektrum reicht vom Schwerpunkt Fotografie über Installationen, Videokunst, Skulpturen, Mixed Media, Street Art, Klang-

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Sexualstraftäter will unbedingt ins Frauengefängnis

Frauengefängnis Gelsenkirchen (Symbolbild) Foto: Carsten Steger Lizenz: CC BY-SA 4.0

Er beziehungsweise mittlerweile sie ist sich nicht zu schade, Druck auszuüben, um als verurteilter Sexualstraftäterin in ein Frauengefängnis verlegt zu werden. Jetzt beschuldigt die Person die Insassen und das Gefängnispersonal, mit Drogen zu dealen, und lässt die Presse dazu berichten.

In meinem Artikel zu Transpersonen in Gefängnissen erwähnte ich auch eine Person in Thüringen, die als Sexualstraftäter verurteilt wurde. Der biologische Mann, der sich nun mittlerweile als Frau identifiziert, kämpft darum, endlich in ein Frauengefängnis verlegt zu werden.
Wie die Transfrau der Presse berichtet, widerfahren der Person im Thüringer Strafvollzug angeblich diverse Ungerechtigkeiten, gegen die sie auch bereits Beschwerde eingereicht hat.

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Nahost und der Nahtod der Linken

"Pro-Palästina-Demo" in Düsseldorf am 27.09.2025 (Foto: Privat)
„Pro-Palästina-Demo“ in Düsseldorf am 27.09.2025 (Foto: Privat)


Pistorius möchte die Meerenge von Hormus diplomatisch verteidigen – gegen die hochgerüsteten iranischen Revolutionsgarden. Die Linke ergibt sich gleich den Juden- und Israelfeinden. Und was macht der Kanzler? Der will anders als das iranische Restregime nicht eskalieren.

Was soll der Verteidigungsminister als Gefangener seiner SPD tun, wenn Oberkrieger Trump die Nato zur begleitenden Seeschlacht ruft gegen die islamischen Drohnen- und Raketenkrieger und Merz gleich abwinkt:

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  Ein offener Brief an Kardinal Marx: „Jesus war kein Pazifist“

Reinhard Kardinal Marx beim 45. internationalen Festival der Pueri Cantores in München Foto (Ausschnitt): Oliver Sold Lizenz: CC BY 4.0

Unser Gastautor Tobias Huch hat Reinhard Kardinal Marx einen offenen Brief wegen seiner Ablehnung des Krieges gegen das Mullah-Regime geschrieben.

Sehr geehrter Bischof Reinhard Kardinal Marx,

Eure Eminenz,

Sie haben bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Münchner Katholiken den Krieg gegen das iranische Mullah-Regime als „illegitim“ bezeichnet – nach den Kriterien der katholischen Soziallehre. Das ist ein

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