Meine Liebe zu den Ruhrbaronen ist geklärt. Der Wohnstatus meiner Katze nicht.

17.09.2026 – 20:52 MESZ: Cleopatra frisst! (Foto: Peter Ansmann)

Es ist jetzt gut fünf Wochen her, dass ich hier auf Ruhrbarone über das mutmaßliche Doppelleben von Cleopatra geschrieben habe (Königin Cleopatra hat offenbar einen illegalen Zweitwohnsitz). Sie ist die Katze, mit der meine Freundin und ich zusammenwohnen. Oder zusammengewohnt haben. Oder jetzt temporär zusammenwohnen. Man weiß es nicht genau.

Seitdem schreibe ich wieder öfter hier im Blog.

Der Grund dafür hat einen Namen. Und der lautet Cleopatra.

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Campact, die Grünen und das Astroturfing

Bild: Süsses kleines Einhorn im grünen Blätterwald. KI generated (Gemini).
Bild: Süsses kleines Einhorn im grünen Blätterwald. KI generated (Gemini).

Es gibt im politischen Raum Akteure, bei denen die offizielle Erzählung und das tatsächliche Handeln diametral auseinanderklaffen. Campact ist ein klassisches Beispiel dafür. Die Selbstbeschreibung funktioniert zuverlässig bei 4,5 Mio. Menschen[1] in der Republik. Sicher auch Gute darunter!

Unbestechliche Graswurzelbewegung, ein Megafon der Zivilgesellschaft, der besorgte Bürger, der von unten nach oben korrigiert. Viele bunte Sternchen werden professionell präsentiert. Das ist die Erzählung im linksbürgerlichen Spektrum.

Wer allerdings auch nur ansatzweise die Hintergründe des Systems Campact analysiert, landet schnell bei einer ganz anderen Realität. Denn wenn Campact im großen Stil den Wahlkampf-Ring betritt, hat das mit spontaner Basisdemokratie herzlich wenig zu tun.

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Klopp holt die Deutschlandfahne zurück – und schreckt damit nicht vor Widerspruch zurück

Fußball und Patriotismus – ein manchmal echt kompliziertes Verhältnis. Foto: Robin Patzwaldt

Was für ein Auftakt! Jürgen Klopp ist noch nicht einmal richtig im Amt, da macht er bereits das, was man von ihm erwarten durfte: Er hält den Mund nicht, hat immer was zu sagen. Und das ist verdammt gut so.

Bei der Vorstellung seines ersten Kaders in Frankfurt hätte Klopp heute bequem über Spieler, Systeme und die kommenden Aufgaben reden können. Stattdessen ging es plötzlich um Deutschland, Nationalstolz und die Frage, wem eigentlich die schwarz-rot-goldene Fahne gehört. Willkommen im politischen Minenfeld der Bundesrepublik!

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„Ich mache mir Sorgen, dass der Ruf „Alle wegsperren!“ wieder Gehör findet“

Problemort Kottbusser Tor Foto: Neuköllner Lizenz: CC BY-SA 4.0

Ob Bahnhof Zoo, Kottbusser Tor oder Kleiner Tiergarten: Im Freien kampierende Menschen gehören mittlerweile zum Stadtbild Berlins wie Spätis und Dönerbuden. Viele der Wohnungslosen sind psychisch krank, oft in Kombination mit Drogensucht. „Verstrahlte“ werden sie im Berliner Jargon genannt. In den U-Bahnen gehören sie längst zum lebenden Inventar. Mehr als 6.000 Menschen sind ohne feste Bleibe, wie eine amtliche Erhebung 2024 ergab. Fachleute schätzen, dass mindestens die Hälfte von ihnen psychisch krank ist. Warum hat sich die Situation so verschlimmert, fragten wir den Psychiater Dr. Herald Hopf, und warum wird so wenig dagegen getan? Von unseren Gastautoren Ellen Daniel und Michael Miersch.

Wir haben den Eindruck, dass die Zahl psychisch auffälliger Menschen auf den Straßen Berlins stark zugenommen hat. Ist das so? Oder nehmen wir dieses Elend nur stärker wahr als früher?

Dr. Herald Hopf: Grundsätzlich ist es so, dass sich in den Großstädten schon immer ein höherer Prozentsatz psychisch kranker Menschen aufhält, als auf dem Land. Das hat auch mit der größeren Toleranz der Städter zu tun. In der Großstadt wird man eher in Ruhe gelassen, wenn man sich seltsam benimmt. Obendrein erleben wir in Berlin eine Zuwanderung von sehr armen Menschen, vornehmlich aus südosteuropäischen Ländern. Wenn man sich die Camps der Obdachlosen rund um Kirchen, um Bahnhöfe oder unter Brücken anschaut, sieht man dort viele Menschen

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Beendet Trump die deutschen Roboter-Hoffnungen?

US-Präsident Donald Trump. Offizielles Porträtfoto zur Amtseinführung 2025. Foto: Daniel Torok Lizenz: Gemeinfrei

Nachdem Deutschland bei der KI-Entwicklung abgehängt ist, sind humanoide Roboter Made in Germany die große Hoffnung für die Hightech-Zukunft des Landes. Doch die Trump-Administration könnte die Euphorie beenden.

Nachdem das bayerische Unternehmen Kuka 1973 in die Produktion von Robotern einstieg und sich schnell zu einem der weltweit führenden Hersteller entwickelte, war Deutschland beim Einsatz von Industrierobotern spitze. Die Zeiten sind vorbei. In Asien, vor allem in China, werden längst mehr Roboter in Fabriken installiert als in Europa, und Kuka, technologisch immer noch top, gehört seit 2016 dem chinesischen Haushaltsgerätekonzern Midea.

Doch nun werden in der Branche die Karten neu gemischt: In Zukunft werden Roboter mehr als automatische Greifarme und Schweißgeräte sein. Die Roboter, die künftig immer häufiger erst in der

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Die Linke Berlin: Spitzel-Vorwürfe gegen die WELT, neue Sticker und der Kampf um die Macht

„Springer setzt Spitzel-Methoden im Berliner Wahlkampf ein“. Screenshot des gemeinsamen Instagram-Beitrags mit der LAG Palästinasolidarität Berlin vom 16. September 2026. (Screenshot: Instagram)

Das Beziehungsgeflecht der Berliner Linkspartei erinnert inzwischen an Game of Thrones. Dabei geht es nicht nur um die richtige Kommunikation, sondern um politische Positionen und die Frage, wo die Partei Grenzen zieht. Beim Umgang mit Israel und Antisemitismusvorwürfen verlaufen die Konfliktlinien mitten durch die eigenen Reihen.

Auslöser des aktuellen Streits war der Auftritt des Rappers Dahabflex bei einer Wahlkampfveranstaltung in Neukölln. Dort fielen die Parolen „Yalla Yalla Intifada“ und „Death to the IDF“. Spitzenkandidatin Elif Eralp verurteilte den Auftritt und forderte Konsequenzen. Aus dem Neuköllner Bezirksverband und der Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität kam dagegen Unterstützung für den Rapper.

Inzwischen erhebt die LAG auch Vorwürfe gegen den Springer-Verlag und verwechselt dabei „Spitzelmethoden“ mit Recherche: Man muss schließlich von Hamas-Nähe und der Teilnahme eines radikalen Aktivisten, der aus der Linkspartei ausgeschlossen wurde, an einer Veranstaltung der LAG „Palästinasolidarität“ ablenken.

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Macklemore, „Free Palestine“ und der Antisemitismus als Massenbewegung

Macklemore bei einem Konzert in Dortmund, 2016. Foto: Markus Felix / PushingPixels, CC BY-SA 3.0
Macklemore bei einem Konzert in Dortmund, 2016. Foto: Markus Felix / PushingPixels, CC BY-SA 3.0

Der US-Rapper Macklemore nutzte einen Auftritt im Rahmen von Ed Sheerans Loop-Tour für politische Botschaften und rief „Free Palestine“. Nachdem er aus dem US-Tourprogramm gestrichen wurde, sagten sämtliche anderen Supportacts ihre Teilnahme an den verbleibenden Konzerten ab. Ein Blick auf Macklemores Äußerungen und die Reaktionen der beteiligten Musiker wirft Fragen über den Umgang der Popmusik-Szene mit Antisemitismus und Israel auf.

Am 22. Juli 2025 kündigte der britische Singer-Songwriter Ed Sheeran die sogenannte Loop-Tour an. Es standen Konzerte in Neuseeland, Australien, der Dominikanischen Republik, Puerto Rico, Kolumbien, Peru, Ecuador, Guatemala, Costa Rica, den Vereinigten Staaten, Kanada, Chile, Paraguay, Argentinien, Brasilien und Mexiko auf dem Tourplan.

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