Negative Strompreise – die Energiewende ist ein sozialer Brandbeschleuniger

Leitungen in Essen-Altendorf Foto: Wiki05 Lizenz: CC BY-SA 4.0


In der digitalen Blase der „Energiewende-Macher“ herrscht Partystimmung: Die Strompreise an der Börse sind wieder einmal negativ. Man feiert sich selbst, die Sonne schickt keine Rechnung und das Klima atmet auf.

Zeitgleich schlägt das politische Barometer ein neues Rekordhoch aus: Die AfD steht bei 28 Prozent – sie ist damit doppelt so stark wie die SPD und zieht an SPD und Grünen vorbei. Zynismus? Vielleicht. Aber vor allem ist es die bittere Konsequenz einer Politik, die den ökonomischen Sachverstand zugunsten einer moralischen Selbstinszenierung geopfert hat.

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Die Wahl in Ungarn hat bewiesen, dass es möglich ist, einen korrupten Autokraten mit demokratischen Mitteln zu besiegen

Magyar bei einer Wahlkampfveranstaltung am 2. Juni 2024 Foto: MrSilesian Lizenz: CC0


Ein erdrutschartiger Wahlsieg am 12. April 2026 bescherte der bisherigen Oppositionspartei Tisza mit 141 Mandaten (53,18 %) eine komfortable Zweidrittelmehrheit (erforderlich dafür wären 133) im 199 Abgeordnete zählenden ungarischen Parlament. Die Tisza-Partei kann somit die Verfassungsänderungen, die V. Orban in den letzten 16 Jahren seiner Herrschaft initiierte, zurücknehmen und selbst Änderungen zur Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit durchführen. Bereits in der Wahlnacht hat der designierte Ministerpräsident und Vorsitzende der Tisza-Partei, Peter Magyar, umfassende Reformen und einen „vollständigen Systemwechsel“ angekündigt.

Die abgewählte Fidesz-Partei von V. Orban erhielt 52 Sitze (38,61 %) im Parlament, die ultranationalistische und rechtsextreme MHM Mi Hazank Mozgalom, übersetzt „Bewegung Unsere Heimat“, 6 Sitze (5,63 %). Die anderen kandidierenden Parteien erreichten nicht die erforderliche 5-%-Hürde und sind daher im Parlament nicht vertreten. Die Wahlbeteiligung betrug insgesamt 79,56 % und war die höchste seit dem

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Atmosphere live in Köln

Datum und Uhrzeit: 27.04.2026 um 20:00 Uhr

Veranstalter: Club Bahnhof Ehrenfeld

Adresse: Bartholomäus-Schink-Straße 65

Ort: 50825 Köln

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Willkommen im Berliner Experimentierlabor

Marie-Louise Eta, hier noch als Spielerin. Quelle: Wikipedia, Foto: @el_loko74. Lizenz: CC BY 4.0

Beim 1. FC Union Berlin dachte man sich offenbar: Warum nicht einfach mal ein bisschen Chaos würzen und schauen, was passiert? Anders lässt sich die Entscheidung kaum erklären, ausgerechnet in einer heiklen Saisonphase den erfahrenen Steffen Baumgart durch eine Trainerin zu ersetzen, die auf dieser Bühne bislang eher Zuschauerin als Hauptdarstellerin war.

Zwei Wochen später wirkt das Ganze weniger wie ein mutiger Schritt und mehr wie ein klassischer Fall von „mal sehen, ob’s gut geht“. Spoiler: bisher eher nicht.

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Metallica-Entdecker Michael Alago kommt nach NRW

Michael Alago zusammen mit James Hetfield von Metallica | Foto: M. Alago

Michael Alago gehört zu den schillernden Figuren hinter den Kulissen der internationalen Musikindustrie. Geboren am 13. Oktober 1960 wächst er in kleinen Verhältnissen in Brooklyn, New York auf. Ende Mai kommt Alago nach Deutschland und präsentiert seine Doku, der Film wird auch in Dortmund und Düsseldorf gezeigt – wo es im Anschluss ein ausführliches Gespräch mit dem Musik-Produzenten geben wird. 

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Erinnern am armenischen Mahnmal

Armenier-Mahnmal in Köln 2018 Foto: Laurin


Das armenische Mahnmal Dieser Schmerz betrifft uns alle! steht seit mehreren Jahren an zentraler Stelle in Köln, am Fuße der Hohenzollernbrücke.  Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

Maßgeblicher Initiator dieses Mahnmals war der türkischstämmige Kölner Schriftsteller und Menschenrechtler Dogan Akhanli, zusammen mit seinem Freund und Weggefährten Ilias Uyar. Der Kölner Schriftsteller Ralph Giordano hatte schon vor 30 Jahren filmisch und schreibend die

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