Gedanken am 22. Juni

Ein Panzer III der 16. Panzer-Division während der ersten Tage der Operation Barbarossa Foto: Sconosciuto Lizenz: Gemeinfrei


Heute ist der 22. Juni. Heute vor 85 Jahren begann an den Ufern des Bug, an der Eisenbahnbrücke, die von Terespol nach Brest führt und über die der letzte sowjetische Zug mit Gütern für die deutsche Kriegswirtschaft noch wenige Stunden zuvor gefahren war, um 03:15 Uhr am Morgen – und nicht nur dort, sondern auf einer gewaltigen Frontlänge, die tatsächlich von Finnland bis zum Schwarzen Meer reichte, wie eines der Propagandamarschlieder der Nationalsozialisten es beschrieb – die Umsetzung der Weisung 21, Fall Barbarossa. Von unserem Gastautor Manfred Albers.

Der Überfall auf die Sowjetunion war nicht einfach ein Angriffskrieg. Es war die Umwandlung von Krieg in einen Abgrund des Bösen, für den das Wort Vernichtungskrieg geprägt wurde. Vernichtungskrieg bedeutete das massenhafte Ermorden der als minderwertig klassifizierten Völker der Sowjetunion zur Erleichterung der Übernahme

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Warum Schlotterbecks WM-Aus manch einen BVB-Fan insgeheim freuen dürfte

Das stimmungsvolle Stadion in Dortmund. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Die Nachricht ist für Nico Schlotterbeck persönlich bitter. Ausgerechnet auf der größten Bühne des Weltfußballs endet seine Weltmeisterschaft nach einer Sprunggelenksverletzung schon nach dem zweiten Gruppenspiel. Er hat damit keine Chance mehr, sich bei der WM 2026 zu präsentieren.

Für die deutsche Nationalmannschaft ist das ebenfalls ein herber Rückschlag, schließlich verliert Julian Nagelsmann seinen spielstärksten linken Innenverteidiger und einen festen Bestandteil seiner Viererkette. Und dennoch dürfte es in Dortmund einige Fans geben, die diese Nachricht nicht ganz so betrübt aufnehmen.

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Uni Mainz gibt Israelhassern Raum


Mitunter scheinen Leute ihre eigenen Veranstaltungen unangenehm zu sein oder sie wissen, dass es Kritik geben wird. Anders ist jedenfalls nicht zu erklären, warum folgende Veranstaltuntg nur in einem Newsletter angekündigt wurde, es Online keine Ankündigung gab und es einer Voranmeldung bedarf, denn sonst könnte ja Leute kommen, die widersprechen oder Kritik äußern, was eine Einschränkung der Meinungsfreiheit oder so wäre. Doch der Reihe nach:

Am 25. Juni findet an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Veranstaltung „Screening & Gespräch mit Michele Aaron zu Filmen aus den britischen Encampments“ statt. Organisiert wird sie im Umfeld des Filmwissenschaftlers Prof. Dr. Marc Siegel und der Gruppe Students for Palestine Mainz. Zu Gast ist die britische Filmwissenschaftlerin Michele Aaron von der University of Warwick, die

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Galeria: Wie oft soll dieser Patient eigentlich noch künstlich am Leben gehalten werden?

Das Karstadt-Haus am Westenhellweg in Dortmund im Jahre 2023. Foto: Robin Patzwaldt

Es ist schon fast bewundernswert. Kaum glaubt man, Galeria Karstadt Kaufhof habe endlich den Tiefpunkt erreicht, folgt zuverlässig die nächste Hiobsbotschaft. Neue Geldsorgen, Lieferstopps, drohende Filialschließungen – schon wieder.

Und ebenso zuverlässig beginnt anschließend das immer gleiche Schauspiel: Irgendjemand kündigt einen Neuanfang an, Politiker sprechen vom Erhalt der Innenstädte, Mitarbeiter hoffen auf den nächsten Investor und die Öffentlichkeit tut so, als könnte diesmal tatsächlich alles anders werden.

Mal ehrlich: Wen soll das eigentlich noch überraschen?

Das Unternehmen stirbt seit über zwei Jahrzehnten öffentlich und gut sichtbar vor sich hin. Jeder neue Eigentümer wurde als Retter gefeiert, jede Insolvenz als Chance verkauft und jede Umstrukturierung als großer Befreiungsschlag angekündigt. Das Ergebnis? Galeria ist heute kleiner, schwächer und angeschlagener denn je.

Die Wahrheit ist unbequem, aber sie liegt seit Jahren offen auf dem Tisch: Nicht Corona hat Galeria ruiniert. Nicht René Benko. Nicht Thomas Middelhoff. Nicht Nicolas Berggruen. Sie alle haben ihren Anteil am Niedergang gehabt. Doch das eigentliche Problem sitzt viel tiefer. Das Geschäftsmodell des klassischen Kaufhauses ist schlicht aus der Zeit gefallen.

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Die Rentenkommission diskutiert darüber, wer künftig einzahlt. Die wichtigere Frage lautet jedoch, wer überhaupt noch einzahlen wird

Im Ausland, wie hier auf eine Chinareise im Februar, begegnet der Kanzler ab und an der Zukunft Foto: Bundesregierung/Guido Bergmann


Viele werden sich beschweren, vor allem weil erneut die Privilegien der Beamten nicht angerührt werden, aber ansonsten belasten die Pläne der Rentenkommission fast alle, was sich nach Jahrzehnten der Verschleppung von Reformen nicht vermeiden lässt:

Die vorgeschlagene Rentenreform setzt vor allem auf längere Lebensarbeitszeiten und eine breitere Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung. Zudem soll ein Teil der Rentenbeiträge am Aktienmarkt angelegt werden, um zusätzliche Erträge für die Altersvorsorge zu erwirtschaften. Politiker sollen künftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, Beamte jedoch weiterhin im

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Deniz Undav ist nicht Gerd Müller – warum der neue WM-Hype völlig überzogen ist

Ein Land in Aufregung. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Kaum gewinnt die deutsche Nationalmannschaft ihre ersten beiden Spiele bei der umstrittenen Weltmeisterschaft 2026, scheint in Deutschland wieder einmal jede Form der Bodenhaftung verloren zu gehen. Nach dem erwartbaren 7:1 gegen Curaçao folgte nun ein hart erkämpftes 2:1 gegen die Elfenbeinküste.

Natürlich darf man sich darüber freuen. Sechs Punkte, das vorzeitige Erreichen der K.-o.-Runde und eine deutlich bessere Stimmung als bei den vergangenen Turnieren sind positive Nachrichten. Doch wer das Spiel gegen die Elfenbeinküste nüchtern analysiert, erkennt schnell, dass

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Die andere Gaza-Flottille: Warum dieser Fall keine Schlagzeilen machte

Eine Fahne der "Global Sumud Flotila". Foto: Brahim Guedich, Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Eine Fahne der „Global Sumud Flotila“. Foto: Brahim Guedich, Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Während eine Flottille  internationale Schlagzeilen machte, blieb ein zeitgleich gestarteter Landkonvoi mit demselben Ziel in der deutschen Öffentlichkeit nahezu unsichtbar. Beide gaben vor, Hilfsgüter nach Gaza zu transportieren – doch nur eines der beiden Ereignisse prägte die Nachrichtenlage.

Am 15. Mai 2026 startete ein Konvoi der „Maghreb-Sumud-Organisation“ in Mauretanien. Ziel war es, mehrere nordafrikanische Länder zu durchqueren, bis der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und Gaza erreicht wird. Dort sollten Hilfsgüter übergeben werden. Die 230 Teilnehmer waren Staatsbürger von mehr als 20 Ländern.

Der Tag des Beginns wurde nicht zufällig gewählt. Er fiel auf den Tag der „Nakba“ (arabisch für „Katastrophe“ oder „Unglück“). Als „Nakba“ bezeichnen „Palästinenser“ und ihre Verbündeten die Vertreibung der arabischen Einwohner aus dem heutigen israelischen Staatsgebiet. Verschwiegen wird dabei, dass dies eine Folge eines Krieges war, der von den umliegenden arabischen Staaten begonnen und verloren wurde.

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Der Ruhrpilot

Hermannsdenkmal Foto: pictures Jettcom Lizenz: CC BY 3.0


NRW:
Rechtsextreme besetzen Hermannsdenkmal und zünden Pyrotechnik…WAZ
NRW:
„Wir sind am Ende des Zumutbaren“…RP
NRW: Seinen Kampf gegen diesen Latino hat Donald Trump längst verloren…Welt

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Bedrohen die KI-Modelle europäische Werte?

Sam Altman Foto (Ausschnitt): Steve Jurvetson Lizenz: CC BY 2.0


Europäische Politiker warnen seit Jahren vor den KI-Modellen amerikanischer Konzerne und verweisen auf europäische Werte. Die Plattform TrackingAI vergleicht die politischen Positionen der wichtigsten Sprachmodelle. Das Ergebnis dürfte viele überraschen.

Die USA und China haben Europa im Bereich der Künstlichen Intelligenz abgehängt. Während man hier auf immer strengere Regeln setzte und das Geld für einen „Green Deal“ ausgab, der die Wirtschaft ruiniert, wurde in beiden Ländern massiv in die Technologie investiert. Heute sind die großen US-Frontier-Modelle wie ChatGPT von OpenAI, Claude von Anthropic und Gemini von Google

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