
Die Berliner „Fördergeld-Krise“ nimmt gespenstische Ausmaße an, weil mehrere Konfliktlinien gleichzeitig aufeinandergetroffen sind. Es ist ein wüstes Knäuel aus fehl geleiteter Kulturpolitik, parteipolitischen Machtkämpfen, unscharf geführte Debatten rund um Israel und die BDS-Bewegung, Intransparenz-Vorwürfenin innerhalb der Verwaltung und eine stark moralisierende Medienberichterstattung – inklusive der Rücktritte der Kultursenatoren Joe Chialo und Sarah Wedl-Wilson.






