Die AfD-Landtagsabgeordnete Enxhi Seli-Zacharias sorgte mit einem umstrittenen Putz-Video für bundesweite Aufmerksamkeit | Foto: Landtag NRW, Bernd Schälte
Nach dem rassistischen Video-Skandal in Gelsenkirchen haben sich CDU, SPD, Grüne und FDP im Stadtrat darauf geeinigt, einen Antrag zur Abberufung von AfD-Politiker Norbert Emmerich als Bürgermeister vorzubereiten. Der Skandal dreht sich um ein Social-Media-Video der AfD aus dem Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf, das Anfang Juni 2026 bundesweit Empörung ausgelöst hat.
Ob es eine wirklich wirksame „Aufarbeitung“ des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik jemals gegeben hat, könnte als fraglich erscheinen. Die verstörenden Bilder auf deutschen Straßen nach dem über Jahre vorbereiteten Hamas-Pogrom am 7. Oktober 2023 sprechen nicht dafür. Die Kölnische Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit hat eine Broschüre zu dem Thema erstellt, die auch online abrufbar ist.
Nach einer lesenswerten Einführung folgt ein Interview mit dem Historiker Volker Weiß. Volker Weiß ist der wohl profilierteste Forscher und Publizist der Bundesrepublik zum Thema Rechtsradikalismus, völkische Rechte und Leugnung der Shoah-Verbrechen.
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Woke Demonstranten in Kanada Foto (Ausschnitt): JMacPherson Lizenz: CC BY 2.0
Wer die Debatten der letzten zehn bis fünfzehn Jahre verfolgt hat, wird von der im Titel formulierten These zunächst wenig überrascht sein. Die Nähe zwischen bestimmten Formen von Identitätspolitik, kultureller Aneignung und ethnopluralistischen Denkfiguren wurde bereits mehrfach diskutiert. Benjamin Zachariah greift diese Debatte jedoch nicht auf, um sie historisch einzuordnen oder zu differenzieren, sondern um sie radikal zuzuspitzen.
Solche Debatten hatten vor gut zehn Jahren Hochkonjunktur; teilweise finden sie in sich für linksprogressiv haltenden Bubbles weiterhin statt, in der Öffentlichkeit ist das Interesse dagegen zurückgegangen. In solchen Milieus würde man Benjamin Zachariah vielleicht vorwerfen, er wäre ein Token, der nachtritt und an der „weißen Dividende“ teilhaben will, um sich beleidigt selbst zu
Katherina Reiche, CEO Westenergie Foto: Westenergie Lizenz: Copyright
Eine Petition will erreichen, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) prüft, welche Rolle die Kernenergie im Rahmen der Energiewende spielen kann. Während in der Union viele Politiker den Ausstieg aus der Kernkraft mittlerweile als Fehler betrachten – nicht zufällig gehört die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder zu den Erstunterzeichnern –, gefallen sich die
Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in Essen verzeichnet große Resonanz auf ihr neues Förderprogramm „ImPulsRuhr“. 300 Anträge gingen in der ersten Ausschreibungsrunde ein, 48 Projekte wurden ausgewählt und mit rund 819.000 Euro unterstützt. Insgesamt ist das Programm mit 1,5 Millionen Euro dotiert. Es richtet sich in zwei Ausschreibungsrunden an gemeinnützige
NRW: Opposition verspottet Ministerpräsident Wüst für Lobrede auf NRW…Welt NRW: Landtag ehrt Sieger von „Shalom – Jüdisches Leben heute“…JA NRW: „Der Bund müsste uns in voller Höhe entschädigen“(€)…Tagesspiegel
Im Zentrum Schlachthof in Kassel mag man keine Fahnen. Aber für die des Fantasiestaates Palästina macht man eine Ausnahme. Von unserem Gastautor Jonas Dörge
Der Schlachthof Kassel e.V. und der ihm angeschlossene Biergarten Boreal kündigten in den sozialen Medien und auf Plakaten ein „Public Viewing“ zur WM 2026 an. Auf dem Ankündigungsplakat und den entsprechenden Kacheln der Social-Media-Beiträge prangte sichtbar der Hinweis „Keine Nationalflaggen!“ Auf einem weiteren (mittlerweile gelöschten) Post konnte man lesen: „Bei uns ist kein Platz für Nationalismus, also lasst eure Flaggen und die Schwarz-Rot-Gold-Schminke zuhause.“