Schon 2023 abgebaut: Die Statue des früheren Ruhrbischofs Franz Hengsbach am Essener Dom Foto (Ausschnitt): Dat doris Lizenz: CC BY-SA 4.0
Seine Statue ist längst abgebaut, Straßen, Plätze und Gebäude tragen seit Jahren nicht mehr seinen Namen. Die Vorwürfe sexualisierter Gewalt und anderer Übergriffe haben den 1991 verstorbenen Gründungsbischof des Bistums Essen, Franz Hengsbach, bereits tief fallen lassen. Nun sind die zugrundeliegenden Fälle erstmals wissenschaftlich erfasst und kategorisiert worden.
Der AfD-Politiker Norbert Emmerich (links) wurde im Dezember 2025 zum stellvertretenden Bürgermeister von Gelsenkirchen gewählt. Neben ihm: Oberbürgermeisterin Andrea Henze (SPD). | Foto: Stadt Gelsenkirchen – Leander Bröcker
Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) kommt in einem von ihr beauftragten Rechtsgutachten zu dem Ergebnis, dass die AfD nach ihrer Einschätzung die Voraussetzungen für ein Parteiverbot gemäß Artikel 21 Absatz 2 des Grundgesetzes erfüllt. Die Gutachter argumentieren, dass die Partei nicht nur einzelne verfassungswidrige Positionen vertrete, sondern insgesamt auf Ziele hinarbeite, die mit den grundlegenden Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unvereinbar seien.
Heute Abend spielt Deutschland bei der Fußball-WM 2026 sein drittes Spiel der Gruppenphase gegen Ecuador. Und fast genauso sicher wie der Anpfiff ist inzwischen etwas anderes: Irgendwann werden Reporter, Moderatoren oder Live-Kommentatoren in Bezug auf die DFB-Auswahl wieder von „wir“ sprechen.
„Wir müssen heute besser verteidigen.“
„Wir brauchen jetzt das zweite Tor.“
„Wir stehen im Viertelfinale.“
Nein. Tun wir nicht.
Die deutsche Nationalmannschaft steht auf dem Platz. Die Journalisten sitzen auf der Pressetribüne oder vor dem Mikrofon. Zwischen beiden Rollen sollte eigentlich ein ziemlich deutlicher Unterschied bestehen. Trotzdem scheint dieser Unterschied in den vergangenen Jahren immer mehr zu verschwimmen. Mich nervt das mittlerweile gewaltig.
Young Leaders im Heinrich Nixdorf Forum in Paderborn Foto: Privat
Eine Woche young leaders Akademie aus der Sicht eines 17-Jährigen aus Bottrop: über Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz, das Technische Hilfswerk und die Frage, ob meine Generation noch Lust auf Verantwortung hat. Von unserem Gastautor Rojan Fares
Wer wissen will, ob junge Menschen heute noch Lust auf Verantwortung haben, hätte im April nach Paderborn fahren sollen. Bei der 87. young leaders Akademie kamen vom 7. bis 12. April 2026 rund 100 Jugendliche aus ganz Deutschland zusammen, um fünf Tage lang über die großen Zukunftsfragen zu diskutieren. Ich war einer von ihnen, 17 Jahre alt und Schüler der
Jaume Plensa Foto: Gremi d’Editors de Catalunya Lizenz: CC BY-SA 2.0
Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg präsentiert vom 26. Juni bis 1. November die größte museale Einzelausstellung des spanischen Bildhauers Jaume Plensa (*1955). „Invisible“ ist die erste Schau des international gefeierten Künstlers in einem deutschen Museum seit einem Jahrzehnt.
US-Präsident Donald Trump. Offizielles Porträtfoto zur Amtseinführung 2025. Foto: Daniel Torok Lizenz: Gemeinfrei
In Zeiten, in denen nicht internationale Gerichte, sondern Parteitage darüber entscheiden, was als Genozid gilt und wer ihn begangen hat, ist es medial riskant, über Krieg und Regimewechsel zu schreiben – besonders, wenn die USA und Israel beteiligt sind. Ich nehme dieses Risiko in Kauf. Wer widersprechen will, kann das gerne tun, solange er den Ton wahrt und dazu die Kommentarfunktion der Ruhrbarone nutzt.
Wenn es in den vergangenen Jahrzehnten eine realistische Chance auf einen notwendigen und nachhaltigen Regimewechsel gegeben hat, dann im Iran. Eine Allianz aus den USA, Israel, den Golfstaaten und den europäischen Militärmächten hätte die Möglichkeit gehabt, eines der brutalsten Regime der Gegenwart zu stürzen.
Durch steigende CO₂-Preise sollen Unternehmen und Verbraucher dazu gebracht werden, auf Kohle, Öl und Gas zu verzichten und klimaneutral zu werden. Was in der Theorie gut klingt, scheitert an der Realität: Kaum ein Land folgt dem Weg Europas.
Die CO₂-Bepreisung gilt als der wirtschaftlich vernünftigste und unbürokratischste Weg zur Klimaneutralität: CO₂ wird immer teurer, Unternehmen und Verbraucher reagieren auf die Preissteigerungen und weichen auf erneuerbare, CO₂-neutrale Energien aus. Die immer höheren Preise sorgen dafür, dass Öl, Gas und Kohle zunehmend unattraktiv werden und aus dem Markt gedrängt werden. Die CO₂-Bepreisung ist Teil des Green Deals der Europäischen Union und ihrer
Audimax der Ruhr Uni Bochum Foto: M Lizenz: Gemeinfrei
Der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge steigt im Wintersemester 2026/27 in fast allen Ruhrgebietsstädten. Das zeigen die Zahlen des CHE Centrums für Hochschulentwicklung. So haben in Essen im kommenden Semester 24 Prozent der Studienangebote eine Zugangsbeschränkung, das sind 14 Prozentpunkte mehr als im