Die Linke in Berlin-Neukölln plant den Koalitionsbruch. Die Koalition fehlt noch.

Das Rote Rathaus in Berlin mit Uhrturm und Berliner Flagge.
Das Rote Rathaus: Einziehen möchte die Parteispitze. Die Bedingungen schreiben andere mit. (Archivfoto: Peter Ansmann)

Um 10 Uhr beginnt an diesem Samstag, dem 31. Oktober 2026, in Berlin der Parteitag der Linken. Noch eine halbe Stunde (bei Veröffentlichung dieses Beitrags) bis zur nächsten Übung im geschlossenen Auftreten. Die Linke in Neukölln hat vorsorglich schon aufgeschrieben, unter welchen Bedingungen die noch gar nicht gebildete Koalition wieder beendet werden soll.

Die Berliner Linksjugend möchte derweil den vorgesehenen Mitgliederentscheid über einen Koalitionsvertrag durch eine Parteitagsabstimmung ersetzen.

Für einen Vormittag, an dem Regierungsfähigkeit vorgeführt werden soll, ist das ein ordentliches Programm.

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Der Ruhrpilot

RWE-Braunkohlekraftwerk Weisweiler (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Droht NRW 2030 eine Stromlücke?(€)…RP
NRW: „Ehrenamtliche Mitglieder sind demoralisiert und angewidert“…Welt
NRW: „Randale werden wir stoppen!“…Bild

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Die Linke in Berlin-Neukölln: Solidarität für Ibrahim. Für Eralp gibt’s Gegenwind.

Elif Eralp im Berliner Abgeordnetenhaus
Elif Eralp im Berliner Abgeordnetenhaus. (Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Hintergrund seitlich KI-gestützt erweitert, Format angepasst)

Die Palästina-AG der Linken in Neukölln hat ihre Solidarität verteilt. Für die eigene Parteispitze bleibt der Protest. Am Freitagabend um 18:35 Uhr verbreitet die AG der Linken erneut einen Aufruf, der der Führung vorwirft, sich „rassistischer Hetze“ zu beugen.

Der bereits am 29. Oktober um 19:22 Uhr veröffentlichte Instagram-Beitrag verteidigt Ibrahim Ibrahim und stellt Eralps Angst infrage.

Dort heißt es außerdem: „Der rechtsextreme Verfassungsschutz ist keine seriöse Quelle“. Die Spitzenkandidatin soll laut BILD mit Personenschutz zum Parteitag der Linkspartei Berlin am 31. Oktober 2026 kommen. Die politische Fürsorge der AG gilt an diesem Abend erkennbar anderen.

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Cansın Köktürk (Die Linke): Die Moral ist geklärt. Der Rest stört.

Cansın Köktürk, Bundestagsabgeordnete der Linken aus Bochum
Cansın Köktürk (Die Linke). Foto: Presse/Privat, Ruhrbarone-Archiv.

Bei Cansın Köktürk bekommt inzwischen auch das Mitgefühl eine Hausordnung. Einwände bitte draußen lassen. In Instagram-Stories vom 29. Oktober 2026 rechnet die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken mit Politik und Journalismus ab. Es geht um das Leid der Menschen in Gaza. Und darum, was sie denen vorwirft, die aus diesem Leid offenbar nicht dieselben Schlüsse ziehen wie sie.

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„Im Traum stand ich wieder einmal vor meinem Geburtshaus“

Dogan Akhanli Foto: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0

Vor fünf Jahren verstarb der Kölner Schriftsteller und Menschenrechtler Doğan Akhanli. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold .

„… ein weiterer, unwiderlegbarer Beweis dafür, was für ein Glückspilz ich bin“ (Doğan Akhanli 2018)

Der Kölner Schriftsteller und Menschenrechtler Doğan Akhanli, 1957 in einem kleinen Dorf in der Türkei geboren, gehörte zu den herausragenden Persönlichkeiten, die über Jahrzehnte an den osmanischen Völkermord an den Armeniern erinnerten. Er tat dies in unnachgiebiger, aber stets freundlicher Weise – in Reden, aber auch in seinen Romanen. Als Türke, der er von Geburt her war, und als Kurde, für den er projektiv gehalten wurde, zahlte er hierfür

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RuhrSPD fordert Arbeitsplatzgarantien bei möglicher BASF-Übernahme von Evonik

Evonik-Zentrale in Essen Foto: Laurin

Angesichts einer möglichen Übernahme des Essener Chemiekonzerns Evonik durch BASF fordert die RuhrSPD verbindliche Garantien für Arbeitsplätze, Standorte und Investitionen. Auch die Landesregierung und die RAG-Stiftung sollen sich für den Erhalt der industriellen Arbeitsplätze einsetzen.

Der Spezialchemiekonzern Evonik befindet sich bereits in einem umfassenden Umbau. Zwischen 2027 und 2029 sollen weltweit rund 3.200 Stellen wegfallen, davon etwa 2.150 in Deutschland. Eine mögliche Übernahme durch BASF könnte

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Die Linke im Eralptraum: Schuld ist der böse Wecker

Elif Eralp bei der konstituierenden Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses am 29. Oktober 2026
Elif Eralp bei der konstituierenden Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses am 29. Oktober 2026. (Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Hintergrund seitlich KI-gestützt erweitert, Format auf 1200 × 630 Pixel angepasst)

Die Linke hat am Donnerstag einen Gegner gefunden, gegen den sie sich erstaunlich unerschrocken wehrt: Das Nachrichtenmagazin SPIEGEL. Bodo Ramelow schickt Elif Eralp ein Herzchen, die Parteispitze stellt sich vor ihre Familie. Der Brandenburger Landesvorstand diagnostiziert Sexismus. Das alles beantwortet allerdings noch nicht die unangenehmere Frage: Was folgt politisch aus den Zuständen, über die nun alle reden?

Am 29. Oktober 2026 lässt sich auf X besichtigen, wie aus Fragen an die Berliner Linke Vorwürfe gegen die Berichterstattung werden. Ramelow veröffentlicht „Yes she can!“, garniert mit Herz und Sonnenbrillen-Emoji. Dazu ein Bild Eralps und sein Urteil: Sie verfüge über die Eigenschaften, die eine Regierende Bürgermeisterin brauche. Die Prüfung ist bestanden. Das Prüfprotokoll besteht aus einem Sharepic.

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