Nicht jetzt. Nicht wieder. Warum Schalke endlich die Ruhe verdient, die es sich erarbeitet hat.

Die Geschäftsstelle von Schalke 04 – Foto: Peter Hesse


Es gibt Momente im Fußball, in denen Tabellen plötzlich zweitrangig werden. Momente, in denen es um etwas Größeres geht als Tore, Punkte oder Personalien. Von unserem Gastautor Philipp Klein

Es geht um die Frage, ob ein Verein aus seiner Vergangenheit gelernt hat. Ob er den Mut besitzt, einen eingeschlagenen Weg konsequent

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Der Ruhrpilot

Alice Weidel Foto (Archiv): Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE


NRW:
„Im Auftrag“ des „Weidel-Helferich-Lagers“(€)…Welt
NRW: AfD-Landeschef wirft Weidel »Antifa«-Auswüchse vor(€)…FAZ
NRW: Landtag stellt sich klar hinter Olympia Köln-Rhein-Ruhr…RP

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Kaufhausbeerdigung in Dortmund: Abschied von einem alten Wegbegleiter

Der Saturn am Westenhellweg in Dortmund im Juli 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt

Ich war heute auf einer großen Beerdigung in Dortmund. Allerdings wurde dort kein geliebter Mensch zu Grabe getragen, sondern ein Kaufhaus. Für viele mag das übertrieben klingen. Wer jedoch über Jahrzehnte regelmäßig im Saturn am Westenhellweg ein- und ausging, der weiß, dass es sich eben nie nur um irgendein Geschäft gehandelt hat.

Bis Ende des Monats läuft dort noch der große Räumungsverkauf. Auch ich wollte mich nicht verabschieden, ohne noch ein letztes Mal durch die vertrauten Gänge zu laufen. Schließlich habe ich dort im Laufe meines Lebens hunderte CDs, etliche DVDs, Fernseher, Computer, Smartphones und zahllose weitere Elektronikartikel gekauft. Zigtausende Euro dürften dort im Laufe der Jahre von meinem Konto auf das des Unternehmens gewandert sein.

Doch der Besuch fühlte sich seltsam an. Statt der geschäftigen Atmosphäre vergangener Tage dominierten

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„Der Nahostkonflikt wird auch mit westlichem Geld am Leben gehalten“

Tuvia Tenenbom auf seiner Reise im Westjordanland | Foto: Isi Tenenbom

Wie nennt man ein Land, dessen Name bereits eine politische Aussage ist? Der Spiegel-Bestseller-Autor Tuvia Tenenbom reiste monatelang durch das Westjordanland – oder, wie er sagt, das „Biblische Israel“. Er sprach dabei mit Siedlern, Palästinensern und Friedensaktivisten und erklärt im Interview, warum er politischen Kategorien misstraut und weshalb ihn gerade die Widersprüche der Menschen interessieren.

Herr Tenenbom, Ihr Schreibstil ist ungewöhnlich: Sie reisen oft inkognito oder geben sich als jemand mit anderen politischen Ansichten aus, um Menschen dazu zu bringen, offen zu sprechen. Was ist für Ihre Reisen wichtiger – die Gefahr oder die Disziplin?

Weder noch. Das Wichtigste, die entscheidende Zutat, ist Neugier. Ich muss neugierig genug auf den Menschen neben mir sein, den Wunsch haben, mehr über ihn oder sie zu erfahren. Wenn ich diese Neugier habe, hält mich keine Gefahr auf und keine Disziplin schränkt mich ein. So einfach ist das.

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„Wir stehen am Vorabend der Singularität“

Demis Hassabis (2024) Foto: Arthur Petron Lizenz: CC BY-SA 4.0


Demis Hassabis, Nobelpreisträger und Googles KI-Chef, geht davon aus, dass eine Super-KI in wenigen Jahren Realität wird und die Menschen sich darauf vorbereiten müssen.

Wir leben in einer Epoche extremer Gegensätze: Russland hat in der Ukraine einen barbarischen Krieg ausgelöst, die Massaker der Hamas in Israel einen zweiten, bis heute anhaltenden Großkonflikt, und in Deutschland sind die AfD, Islamisten und die antisemitische

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Der Ruhrpilot

Mona Neubaur und Hendrik Wüste Foto Neubaur: Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen Foto Wüst: Raimond Spekking Lizenz Neubaur: CC BY-SA 2.0 Lizenz Wüst: CC BY-SA 4.0


NRW:
Schwarz-Grün macht fünf Milliarden Euro neue Schulden…RP
NRW: Machtkampf in der AfD…Correctiv
NRW: Weidel und Chrupalla ermahnen den NRW-Landesverband(€)…FAZ

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21 Euro Tageseintritt für ein Stadtfest? Das Waltroper Parkfest spielt mit dem Feuer!

Schon der Vorverkauf für das Waltroper Parkfest 2024 verlief überwiegend schleppend. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Das Waltroper Parkfest war einmal das, was ein Stadtfest sein sollte: unkompliziert, bezahlbar und ein Treffpunkt für die ganze Stadt. Man ging hin, weil man Bekannte traf, ein Bier trank, über das Gelände schlenderte und nebenbei noch ein paar Livebands mitnahm. Heute scheint dagegen immer häufiger der Eindruck zu entstehen, dass die Besucher vor allem eines sein sollen: zahlungskräftige Kunden.

Die jetzt veröffentlichten Preise für die Ausgabe 2026 sprechen jedenfalls eine deutliche Sprache. 21 Euro für eine Tageskarte, 35,50 Euro für das Wochenendticket. Dazu Getränkepreise, die sich inzwischen mit denen in manchem Bundesligastadion messen können. Für ein Stadtfest in einer 30.000-Einwohner-Stadt ist das schon eine bemerkenswerte Ansage – und ein ziemlich riskantes Spiel.

Denn ausgerechnet jetzt, nachdem erstmals auch offiziell von wirtschaftlichen Problemen die Rede ist, drehen die Verantwortlichen erneut kräftig an der Preisschraube. Das wirkt ungefähr so, als wolle man ein leckgeschlagenes Boot retten, indem man noch mehr Ballast hineinlädt.

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