Urlaubsland Israel: Auf dem langen Weg zurück in die Normalität

Rundgang über die IMTM, die internationale mediterrane Tourismusmesse, in Tel Aviv
Rundgang über die IMTM, die internationale mediterrane Tourismusmesse, in Tel Aviv. Fotos: Till Oliver Becker

Die IMTM, der International Mediterranean Tourism Market, gilt als größte Tourismusmesse im Mittelmeerraum. Anfang Februar füllten sich die Hallen auf dem Expo-Gelände in Tel Aviv wieder mit Ständen, Gesprächen und dem typischen Messebrummen. Nach Krieg, Reisewarnungen und einer langen Phase geopolitischer Unsicherheit wirkt das wie ein Signal. Die Branche lebt, sie will nach vorn, sie setzt auf eine gute Zukunft. Die Ruhrbarone waren als eines von wenigen deutschsprachigen Medien zu Gast auf der IMTM.

Die Stimmung bei der Eröffnung war erwartungsvoll, teils auch trotzig. Tourismusminister Haim Katz sprach vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Tourismus und Diplomatie von einem Wendepunkt nach einer bitteren Zeit der Destabilisierung und deutlich sinkender Besucherzahlen. Unter den Gästen war auch Mike Huckabee, Botschafter der Vereinigten Staaten in Israel. 2026, so die Botschaft des Ministers, werde eine spürbare Trendwende bringen. Als positives Zeichen nannte Katz die Wiederaufnahme wichtiger internationaler Flugverbindungen sowie beträchtliche

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„Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“

Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten Foto: Armin Smailovic Lizenz: Copyright

Das Schauspielhaus Bochum präsentiert die deutschsprachige Erstaufführung von Tiago Rodrigues’ Stück „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“. Der portugiesische Autor erzählt von einer Familie mit – gelinde gesagt – ungewöhnlicher Tradition: Immer zum Jahrestag der Ermordung der Landarbeiterin Catarina Eufémia am 19. Mai durch Schergen der Diktatur wird ein

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„Ich hoffe auf den Frühling und einen Sieg der Ukraine“

Natalia arbeitet für ein Ministerium, das sich um den Wiederaufbau und jetzt auch die Notstromversorgung kümmert. Foto: privat

Interview mit einer tapferen Ukrainerin, die mit ihrer Tochter und ihrem Mann in Kyiv trotz der russischen Terrorangriffe auf die Energieversorgung ausharrt, über das Leben vieler dort ohne Heizung und Strom und ihre Erwartungen an Deutschland

Wie kalt ist es derzeit in Kyiv?

Natalia: Die Temperaturen haben sich auf fünf bis sieben Grad unter Null erhöht. Davor lagen sie bei bis zu 20 Grad minus.

Russland hat die meisten Kraftwerke in ihrem Land zerstört, sodass viele seit Wochen ohne Strom, Heizung und Wasser sind. Wie ist die Situation bei ihnen?

Natalia: Unser Haus war 10 bis 12 Stunden pro Tag ohne Strom. Dank einer Notstromversorgung, die wir mit Miteigentümern gekauft haben, haben wir jetzt 5 bis 6 Stunden Wasser und Heizung, wenn die Versorger liefern können. Das Mehrfamilienhaus, in dem eine Kollegin wohnt, hat weniger Glück – dort wird es bis zum Ende der Heizperiode keine Zentralheizung geben. Und es sind viele Rohre in den Häusern geplatzt. Die Situation ist schrecklich.

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Gedanken zur Eröffnungsrede der Rektorin Fioretti beim Rundgang an der Kunstakademie Düsseldorf

Protest gegen Antisemitenshow in der Kunstakademien Düsseldorf Foto: Schroeder

Dass die Rektorin der Kunstakademie Prof. Fioretti ihre Rede bei der Eröffnung des Rundgangs für eine Selbstdarstellung als unnachgiebige Verfechterin der Meinungsfreiheit und Opfer einer angeblichen Diffamierungskampagne ausnutzt, war zu erwarten. Von unserem Gastautor Roman Salyutov, dem Vorsitzenden des Jüdischen Forums CDU NRW unter Mitwirkung der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.

Ihr Verhalten, indem sie die Veranstaltung mit der Terrorverherrlicherin und Gewaltunterstützerin Basma al-Sharif gegen mehrfache und eindringliche Warnungen aus der Zivilgesellschaft, Antisemitismusforschung wie auch der überparteilichen politischen Landschaft mit Arroganz durchgesetzt hat, lässt den

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