
Während der Pandemie hat er wie kaum ein anderer Wissenschaftler die öffentliche Debatte geprägt: Prof. Dr. Christian Drosten gehört zu den bekanntesten Virologen Deutschlands und ist ein Experte für Coronaviren. Die Universität
Die Linke im Eralptraum: Schuld ist der böse Wecker

Die Linke hat am Donnerstag einen Gegner gefunden, gegen den sie sich erstaunlich unerschrocken wehrt: Das Nachrichtenmagazin SPIEGEL. Bodo Ramelow schickt Elif Eralp ein Herzchen, die Parteispitze stellt sich vor ihre Familie. Der Brandenburger Landesvorstand diagnostiziert Sexismus. Das alles beantwortet allerdings noch nicht die unangenehmere Frage: Was folgt politisch aus den Zuständen, über die nun alle reden?
Am 29. Oktober 2026 lässt sich auf X besichtigen, wie aus Fragen an die Berliner Linke Vorwürfe gegen die Berichterstattung werden. Ramelow veröffentlicht „Yes she can!“, garniert mit Herz und Sonnenbrillen-Emoji. Dazu ein Bild Eralps und sein Urteil: Sie verfüge über die Eigenschaften, die eine Regierende Bürgermeisterin brauche. Die Prüfung ist bestanden. Das Prüfprotokoll besteht aus einem Sharepic.
Das Spiel der Berliner Linkspartei mit dem Feuer

Interne Anmerkungen aus dem Büro der Berliner Linkspartei-Spitzenkandidatin Elif Eralp werfen Fragen über den Umgang der Partei mit israelfeindlichen Aktivisten und Hamas-Sympathisanten auf. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie Bündnisse zwischen linken Kräften und Islamisten in der Vergangenheit geendet sind: Die Islamisten schalteten ihre einstigen linken Verbündeten aus, sobald diese ihren politischen Zielen im Weg standen.
Gestern veröffentlichte der Spiegel eine Titelstory, in der es darum geht, dass das Büro der Spitzenkandidatin der Berliner Linkspartei, Elif Eralp, versehentlich eine Korrekturfassung eines Interviews an die Redaktion zurücksandte, in der interne Kommentare und Notizen enthalten waren, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren.
Dahabflex bei der Linksjugend Essen: Kritik stört die Party

Bei der Linksjugend, dem eigenständigen, von der Partei Die Linke anerkannten Jugendverband, darf es in Essen politisch gern krachen. Schwieriger wird es, wenn jemand nachfragt, warum. Unter der Einladung zu einem Konzert mit Dahabflex lässt sich besichtigen, wie aus Kritik an einem Künstler ein Vergehen gegen die gute Stimmung wird. Und wie eine Landessprecherin bei der PFLP noch eine offenbar vorzeigbare Vergangenheit entdeckt.
Madsen live in Köln
Datum und Uhrzeit: 31.10.2026 um 20:00 Uhr
Veranstalter: E-Werk
Ort: Köln
Der Ruhrpilot
Alexander Zverev ist die Nummer 1 – und Deutschland zuckt mit den Schultern

Seit Donnerstag steht fest, dass Alexander Zverev ab kommenden Montag offiziell die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste sein wird. Das ist ohne Frage ein gewaltiger Erfolg. Doch während man sich in den 1980er-Jahren bei einem Boris Becker kaum vor Tennis-Schlagzeilen retten konnte, scheint die historische Nachricht rund um Zverev hierzulande erstaunlich wenig Begeisterung auszulösen. Wie kann das sein?
Elif Eralp und die Linke Berlin: Warnungen entsorgt, Bündnispartner behalten

Die Neuköllner Linke hatte das Problem mit dem Hamas-Umfeld schon im August 2025 ausgesprochen elegant gelöst: Sie erklärte die Warnung des Verfassungsschutzes für unglaubwürdig. Der Bündnispartner durfte bleiben, die Kritik konnte weg. Gut ein Jahr später berichtet der SPIEGEL über Elif Eralps Angst vor Leuten mit Hamas-Kontakten. Vielleicht hätte man die damalige Entwarnung auch mit ihr abstimmen sollen.
Die SPIEGEL-Recherche macht öffentlich, was Eralp in internen Anmerkungen zu einem Interview über ihre Sicherheitsbedenken schrieb. Es ging unter anderem um Ibrahim Ibrahim, einen führenden Vertreter des Vereinigten
Eralps Angst: Das Vorfeld gehört zum Gesamtpaket

Elif Eralp (Linke) will Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden. Nach einem Bericht des Spiegels hat sie persönlich Angst vor Terrorsympathisanten im Umfeld ihrer Partei. Ob Linke oder AfD – man wählt immer auch das Vorfeld einer Partei mit.
„Niemand ist eine Insel“ hieß einer der großen Romanerfolge von Johannes Mario Simmel, und diese Erkenntnis gilt auch für Parteien: Jede hat ein Vorfeld, das sie unterstützt, aus dem sie ihren Nachwuchs rekrutiert und mit dem sie mal mehr,
Recklinghausen leuchtet – ein Besuch wider besseres Wissen

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, mir den Trip nach Recklinghausen in diesem Herbst zu sparen. Zu enttäuschend waren meine letzten Besuche in unserer Kreisstadt gewesen. Doch auf Wunsch meiner Begleitung machte ich mich am Mittwoch dann doch noch einmal auf den Weg. Schließlich heißt es ja nicht umsonst „Recklinghausen leuchtet“. Vielleicht gab es ja doch noch etwas zu entdecken.
Die Hoffnung war allerdings größer als die spätere Begeisterung. Nach unserem Rundgang stand fest: Auch dieser Besuch hat meine Meinung über die einst so reizvolle Stadt nicht verbessert. „Nächstes Jahr brauchen wir hier aber dann nicht mehr hin“, lautete das ernüchterte Fazit meiner Begleiterin. Widersprechen konnte und wollte ich ihr nicht. Ein paar hübsche Bilder habe ich trotzdem mitgebracht. Genießt sie ruhig. Es könnten meine letzten aus Recklinghausen sein, wenn nicht noch ein kleines Wunder geschieht.

