
Frauen protestieren gegen die Auszeichnung von Frauenhass. Von unserer Gastautorin Eva Engelken.
Als ich ein Kind war, war meine (Fernseh-)Welt noch in Ordnung: Reporter waren rasend kluge Menschen und wer auf dem roten Teppich interviewt wurde, hatte Großartiges geleistet und etwas zu sagen. Natürlich nahm mein kindliches Märchenprinzessinnen-Ich an, dass es irgendwann später selbst in Fernsehkameras sprechen und dass das wahnsinnig großartig sein würde. Tatsächlich habe ich in den vergangenen zweieinhalb Jahren in einige Mikros gesprochen – wegen meines Engagements gegen die Transgenderideologie –, doch das Ergebnis war für mein innere Märchenprinzessin mehr als enttäuschend.