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Beim Schauen der letzten Folge des ZDF Magazin Royals von Jan Böhmermann musste ich mir vorstellen, wie er eine intensive Workshop Woche bei Twitter-Transaktivisten hatte – und dort brav viele Grundannahmen auswendig lernte. Die ganze Böhmermann-Sendung ist eine Überführung postmoderner Ideologie in die Praxis.
Von unserer Gastautorin Anna Schott
Die Folge vom vergangenen Freitag (2. Dezember) befasst sich mit angeblicher Transfeindlichkeit und woher sie kommen würde. Böhmermann betont immer wieder, wie einfach das Konzept Gender und Trans sei, dass man das Gefühl bekommt man sei bösartig oder „ein dummer Wichser“ (Zitat Böhmermann), wenn man Kritik oder Nachfragen äußert. Nach einer äußerst vagen Definition wird Werbung für das Selbstbestimmungsgesetz gemacht, es wird geframet, man stehe dem Gesetzentwurf kritisch gegenüber. Ganz egal ob man gegen die Würde, gegen die Freiheit oder gegen die Persönlichkeitsentfaltung von Transpersonen sei. Und wer möchte so ein Unmensch sein?