Der Ruhrpilot

Garrelt Duin Foto: SPD Niedersachsen Lizenz: CC
Garrelt Duin Foto: SPD Niedersachsen Lizenz: CC

NRW: Seehofer ein „energiepolitischer Irrläufer“…Merkur

Ruhrgebiet: Bessere Bildungs-Chancen für alle Schüler…Der Westen

Ruhrgebiet: Wirtschafts-Aussichten besser – aber von Euphorie keine Spur…Der Westen

Bochum: Peter-Petersen-Schule umbenennen…Bo Alternativ

Dortmund: Rechtsextremisten nicht links liegen lassen…Der Westen

Duisburg: Staatsanwaltschaft erhebt nächste Woche Loveparade-Anklage…Der Westen

Duisburg: Opernhäuser kooperieren bei Kinderproduktionen…Musik Heute

Duisburg: CDU-Mitglied bemängelt Kandidatenaufstellung…Der Westen

Essen: Wie Christin gegen die Abschiebung ihres Freundes kämpft…Der Westen

Oberhausen: In Germany’s Rust Belt, a Polished but Ailing City…New York Times

Frühstück

Messe Dortmund Foto: Tbachner Lizenz: CC
Messe Dortmund Foto: Tbachner Lizenz: CC

Messe: Wie Tasso Wolzenburgs röhrend Hirsche veralbert…Welt

Polizei: So blickt Norbert Wesseler auf Dortmund zurück…Ruhr Nachrichten

Personalmangel: Der Jugendbereich des Dietrich-Keuning-Hauses ist seit Januar komplett geschlossen…Nordstadtblogger

Party: Mayday-Veranstalter I-Motion hat Westbam nicht mehr gebucht…Der Westen

Tier: Dortmunder Zoo präsentiert Känguru-Baby „Kalle“…Der Westen

BVB: Ein „Hase“ für den BVB…Welt

BVB: Lewandowski will sich mit Titel aus Dortmund verabschieden…Transfermarkt

BVB: Jojic wäre auch zu Fuß nach Deutschland gelaufen…Welt

Der Ruhrpilot

kraft_absageNRW: Schlusslicht in der Schulden-Statistik…Ruhr Nachrichten

NRW: Ex-Minister Helmut Linssen – 424.025 Euro auf den Bahamas…RP Online

NRW: Gesundheitsministerin Steffens warnt vor Online-Apotheken…Der Westen

NRW: Grüne wollen mehr Anreize zur Gebäudesanierung…Welt

NRW: Energiewende – Miete könnte im Schnitt um 70 Euro steigen…Der Westen

Ruhrgebiet: Firmen meiden immer öfter das Revier…Radio Vest

Bochum: Bisherige Linksfraktion in Bochum tritt geschlossen bei Kommunalwahl nicht an…Pottblog

Dortmund: Abschied von Polizeipräsident Wesseler…Radio91.2

Essen: Folkwang wollte keine Pädophilie-Debatte – und hat sie doch…Der Westen

Essen: Essener nehmen Abschied von Bischof Hubert Luthe…Der Westen

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Landesmediengsetz NRW: Warum das Mediengesetz schlecht ist und was der Staat tun könnte

Marc Jan Eumann, Staatssekretär im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Foto: Landtag NRW
Marc Jan Eumann, Staatssekretär im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Foto: Landtag NRW

Gestern habe ich einen Artikel über die Neufassung des Mediengesetzes NRW geschrieben. Ich halte es vor allem für den Versuch der Politik, Einfluss auf unabhängige Medien zu nehmen. Mit Fördergeldern wird man Medien und Journalisten kaufen. Eine Vorstellung, die mir nicht gefällt.

Medien müssen unabhängig und ihren Lesern oder Zuschauern gegenüber verpflichtet sein. Journalisten haben weder Sprachrohr der Politik zu sein noch die Lehrer ihre Leser. Sie sind die Vertreter ihrer Leser , gehen dahin, wo die keine Zeit haben hinzugehen, kümmern sich um das, was die Leser interessiert und sollen ihre eigene Meinung mit offenem Visier vertreten und mit ihren Lesern diskutieren. Und weil die Menschen unterschiedlich sind, muss es unterschiedliche  Medien für sie geben – mit unterschiedlichen Schwerpunkten, unterschiedlichen Grundhaltungen und unterschiedlichen stilistischen Ausprägungen.

Aber eines müssen all diese Medien gemein haben: Sie müssen unabhängig vom Staat sein. Eine der wichtigsten Aufgaben die alle Journalisten eint, ist dass sie die Politik und den Staat kontrollieren müssen. Medien stehen in einer natürlich Opposition zum Staat und zur Politik – sie haben auf der Seite der Beherrschten zu stehen, nicht auf der Seite der Herrscher.

Das neue Landesmediengesetz der rot-grünen Landesregierung will das ändern. Über die Stiftung Partizipation und Vielfalt sollen Recherchestipendien vergeben werden – ein staatlich kontrollierte Stiftung wird also steuern, über was recherchiert werden kann und über was nicht.

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Bochum: Ratsmitglieder der Linken treten nicht mehr an

Rathaus Bochum
Rathaus Bochum

In vielen Städten wie Gelsenkirchen und Herne ist es zum Bruch zwischen den Ratsmitgliedern der Linken und der Partei gekommen. Nun auch Bochum: Die Ratsmitglieder der Partei die Linke werden nicht mehr zur Kommunalwahl antreten – sie ziehen die Konsequenz aus einem langjährigen Streit in dem sich am Ende die Fundamentalisten um die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen durchgesetzt haben.

In einer gemeinsame Erklärung geben die Ratsmitglieder der Linken in Bochum die Gründe an, warum sie nicht mehr für den Rat antreten werden:

Kandidatur auf Grundlage des Kommunalwahlprogramms nicht möglich

Am vergangenen Freitag hat der Bochumer Kreisverband DIE LINKE gegen die Stimmen der anwesenden Fraktionsmitglieder das Kommunalwahlprogramm für die Kommunalwahl am 25. Mai verabschiedet. Dazu erklären die Ratsmitglieder der Linksfraktion Aygül Nokta, Bianca Schmolze, Ralf Feldmann, Arnold Vogel, Ernst Lange und Uwe Vorberg, sowie die Bezirksvertreter/innen Petra Malik (BV Südwest), Wolfgang Wendland (BV Wattenscheid), Martin Fechtelkord (BV Ost), Karin Plagge und Günter Fuhrmann (BV Mitte): Leider ist es für uns aus inhaltlichen Gründen nicht möglich, auf Grundlage dieses Kommunalwahlprogramms zu kandidieren. Wir haben zwar mit einer Vielzahl von Änderungsanträgen versucht, die meisten aus unserer Sicht unrealistischen Forderungen zu ändern. Doch das ist uns nur vereinzelt gelungen, so dass das Programm viele Maximalforderungen enthält, für die wir keine Realisierungsmöglichkeiten sehen und deren Finanzierung unklar ist.

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Frühstück


Festival: Westbam steigt bei der Mayday in Dortmund aus…Der Westen

Envio: Gutachter kritisiert Arbeitsabläufe bei Envio massiv…Der Westen

Polizei: Gregor Lange soll neuer Polizeipräsident werden…Der Westen

Kunst: Atelierhaus kunstDOmäne bittet zu “KuuKu”…Nordstadtblogger

BVB: Knappe 3:4 Fortuna-Niederlage in Geheim-Test gegen BVB…RP Online

BVB: Testspiel mit Jojic-Debüt…Radio91.2

BVB: Mehrzahl der gefassten Hooligans kam aus Dortmund…Spiegel

BVB: Dortmund ist Marketing-Meister…Bild

BVB: Wo Borussia Dortmund ist, ist Action…Berliner Woche

BVB: Lewandowski-Anzeige vom Tisch…Sport1

Der Ruhrpilot

Frank Goosen Foto: philippwente.com  LizenZ. Copyright
Frank Goosen Foto: philippwente.com LizenZ. Copyright

Ruhrgebiet: „Manufactum-Männer sind das Schlimmste“…FAZ

Ruhrgebiet: Pumpen für die Ewigkeit…Spektrum

Ruhrgebiet: Opel-Belegschaft macht ihrer Verärgerung Luft…Der Westen

Bochum: Elli Altegoer reicht das Zepter weiter…Der Westen

Bochum: Johnson Controls baut Stellen ab…Der Westen

Dortmund: Westbam steigt bei der Mayday aus…Der Westen

Duisburg: Neue Stellen für das Jobcenter Duisburg…RP Online

Duisburg: Mercatorhaus wäre mit Stadt und Uni machbar…Der Westen

Essen: Wie geht man mit erotischen Mädchendarstellungen in der Kunst um? …Welt

Essen: Zechen-Foto auf Armutsbericht – Zollverein prüft Rechtslage…Der Westen

Oberhausen: Kurzfilmtage touren durch die Welt…Bild

Debatte: Die Suche nach Betrügern läuft aus dem Ruder…Post von Horn

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Landesmediengesetz NRW: Kontrolle, Genossenfilz und ein Angriff auf die Freiheit der Medien

landtag_front

Heute wurde die Neufassung des Landesmediengesetz NRW vorgestellt. Es macht den Weg frei für den Versuch der Politik, auf journalistische Inhalte Einfluss zu nehmen – und ist ein Papier der analogen Träumereien.

Fangen wir nett an: Nordrhein-Westfalen verstand sich seit den Zeiten, als Wolfgang Clement eine politische Nachwuchshoffnung war, als ein Medienland. Damals, die Erinnerung an die gerade ausgestorbenen Saurier war noch frisch, galt Medienpolitik als Thema der Zukunft und als Thema all derer, denen die Zukunft gehört. Das ist heute anders: Die Medienpolitik wird bestimmt vom angeschlagenen Staatssekretär Marc-Jan Eumann, der in den vergangenen Monaten mehr durch den Skandal um seinen „Doktortitel“ für Schlagzeilen sorgte als durch seine Arbeit. Das Medienforum NRW, einst Bühne der medienpolitische und medienwirtschaftliche Selbstdarstellung des Landes, wurde längst herabgestuft – in diesem Jahr ist es nur noch eine Nebenveranstaltung zur Angacom – einer  Kabelbetreibermesse in Köln.

Medienpolitik – das ist hier längst kein Thema mehr für Visionäre, sondern es ist Teil des Alltags der rot-grünen Landesregierung und der ist geprägt von der Ausweitung von Einfluss und Kontrollmöglichkeiten sowie der Versorgung der eigenen Klientel.

Das ist dem Gesetz anzumerken: Statt einer Programmvielfalt im Radio, wie man sie aus Hamburg oder Berlin kennt, wird NRW nach dem Gesetz eine private Radiowelle für das ganze Land bekommen, also so etwas wie das Beste aus 1Live, WDR2, WDR4 und der Radiowerbung von heute. Das wird einige Verleger freuen, da aber gleichzeitig das unsägliche Modell des sogenannten Privatrundfunks in NRW aufrecht erhalten wird, wo auf lokaler Ebene Kirchen, Parteien und Verbände die Inhalte bestimmen, wird sich an dem öden Einheitsbrei im Radio nichts ändern.

Was nicht weiter schlimm ist: Spotify und andere Dienste geben den Hörern längst die Möglichkeit, ihr Programm selbst zusammen zu stellen. Was analog gesendet wird, ist kaum mehr als der Hintergrundsound zum einparken und kartoffelschälen – und wird bald noch stärker an Bedeutung verlieren. Dieses Weihnachten lagen Bluetooth-Lautsprecher unter  vielen Tannenbäumen. Das Programm kommt immer mehr aus dem Internet  – und was ich mir auf Spotify zusammenstelle, geht das Land nichts an. Deswegen sind Teile des Gesetzes auch von fast komisch wirkender analoger Romantik geprägt: Bürgerradios werden wieder gestärkt und bekommen besserer Sendeplätze. Na und? Wer Radio machen will, kann Pottcasts machen, TV-Shows laufen auch über Youtube. Kein Mensch braucht mehr das alte Bürger TV. SPD und Grüne sorgen

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