„Ruhrgebietsstädte könnten durch den Einsatz von KI bis zu 30 Prozent ihrer Verwaltungsaufwände einsparen“

Rathaus Bochum Foto: Laurin


Stadtverwaltungen im Ruhrgebiet stehen vor einer gewaltigen Herausforderung. Der demografische Wandel, chronischer Personalmangel und der steigende Druck auf öffentliche Dienstleistungen fordern ein radikales Umdenken. Doch die Lösung könnte näher liegen, als viele denken: Künstliche Intelligenz (KI). Richtig eingesetzt, könnte sie die Verwaltungsarbeit effizienter und bürgerfreundlicher machen – und das bei gleichzeitiger Entlastung der Mitarbeiter. Von unserem Gastautor ChatGPT

Der Begriff „KI in der Verwaltung“ mag für viele nach Science-Fiction klingen, doch die Realität zeigt bereits erste Beispiele: KI-gestützte Systeme können Routinearbeiten übernehmen, Anträge automatisch prüfen und Bürgeranfragen durch digitale Assistenten in Echtzeit beantworten. Während Menschen auf Termine im Bürgerbüro oft wochenlang warten müssen, könnten automatisierte Systeme die

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Linnemann-Listen können Therapien verhindern

Wenn der Staat sich anschickt, sich die Psyche des Menschen gläsern zu wünschen. (Symboldbild: Sebastian Bartoschek/ Midjourney)

Die Debatte um ein Register für psychisch Kranke geht weiter. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN) hatte die Idee dieser Linnemann-Listen deutlich kritisiert. Die Fachgesellschaft warnt: Eine solche Erfassung könne nicht nur nutzlos sein, sondern sogar Behandlungen verhindern.

Statt Überwachung brauche es bessere Therapien. Gerade für Menschen mit Psychosen oder Suchterkrankungen sei eine frühe und intensive Behandlung entscheidend. Ein Register aber könnte Betroffene abschrecken – aus Angst vor Stigmatisierung.

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Mit voller Kraft Richtung Nebelbank

Frachter „Winnie Lattmann“ Foto: Jon Wheeler Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Mit den Stimmen der Union, der FDP und der AfD erhielt gestern eine von der CDU/CSU-Fraktion eingebrachten Entschließungsantrag zu einer Asylwende, in dem unter anderem Grenzkontrollen und ein Einreiseverbot für Personen, die keine gültigen Einreisedokumente besitzen und nicht unter die europäische Freizügigkeit fallen gefordert wurde.

Die Union suchte gestern im Bundestag nicht die Zustimmung der AfD. Sie stimmte einem Antrag zu in dessen Begründung stand: „Wer die illegale Migration bekämpft, entzieht auch Populisten ihre politische Arbeitsgrundlage. Die AfD

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Ihr seid doch Deutsche – solange ihr Männchen macht.

Ein AfD-Plakat aus 2018; passt jetzt – aber anders.

Mit den Stimmen der AfD brachte die CDU gestern einen Antrag zum Thema Zuwanderung durch den Bundestag. Es wird noch viel darüber zu sprechen und zu schreiben sein.

Was mich gerade beschäftigt: Wie viele Freunde und Bekannte mich diese Woche kontaktiert haben, weil sie Angst haben. Teils eine aufgebrachte, teils aber auch eine sehr kühle abwägende Angst, die keiner von uns bisher so kannte. Unsere Angst aber nimmt die Politik nicht Ernst.

Es sind Menschen, die entweder als Kinder von Ausländern geboren wurden oder mit einem Ausländer zusammen sind. Und auch aus meinem weiteren Umfeld höre ich ähnliche Berichte. Sie machen sich Sorgen, sie haben Angst, sie arbeiten an einem Plan B.

Es geht um Schweden, Amerikaner, Israelis, Perser – und mit Blick auf mich um einen Polen.

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Nichts ist neu an der Tat von Aschaffenburg

Aschaffenburg, Park Schöntal, Kränze nach Doppelmord Foto: KaiBorgeest Lizenz: CC BY-SA 4.0


Merz, Söder und andere CDU/CSU-Größen behaupten seit Tagen unentwegt, der Doppelmord von Aschaffenburg sei eine neue Dimension der Gewalt durch Migranten, die nach neuen politischen Antworten verlange. Das ist vollkommender Unsinn. Von unserem Gastautor Michael Miersch.

Weder die Zahl der Opfer noch die Tatsache, dass ein Kleinkind darunter ist, noch die Brutalität der Tat ist neu. Tatsache ist, dass seit Jahrzehnten ähnliche Einzel- und Massenmorde in Europa und auf der ganzen Welt geschehen. Die

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