Honigmann geht wohl in den Knast

Varel/ Oldenburg – Ein 70jähriger muss u.a. wegen Holocaustleugnung in den Knast, für 8 Monate. Alles spricht dafür, dass es sich dabei um den „Honigmann“ handelt.

Die NWZ berichtete gestern darüber, dass ein 70jähriger deutscher Mann aus Varel u.a. wegen Holocaustleugnung in Oldenburg vor Gericht stand.

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Helge Schneider – 240 years of „Singende Herrentorte“

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[Helge Schneider – Westfalenhalle Dortmund / 13.02.2016]

Kaum ein andere hat sowohl den deutschsprachigen Humor, als auch die deutsche Musiklandschaft so geprägt wie Helge Schneider und dabei beide Genres auch noch auf einzigartige Weise miteinander verbunden.

Helge, der aus Mülheim an der Ruhr stammt und in Essen lebt, polarisiert, provoziert und hat seine ganz persönliche Art von Unsinn in den letzten drei Jahrzehnten nicht nur salonfähig gemacht, sondern sich damit auch soweit etabliert, dass er auf auf großartige Auszeichnungen wie den ECHO, den Deutschen Comedypreis (u.a. für sein Lebenswerk), den Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft, das Prädikat „Klavierspieler des Jahres“ (verliehen vom Bundesverband Klavierspieler) und den Großen Karl-Valentin-Preis zurückblicken kann. Zuletzt wurde ihm der Deutsche Kleinkunstpreis in der Kategorie Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz (2016) verliehen.

Die Grundlage von Schneiders Arbeit ist die Improvisation, die bei ihm zum künstlerischen Selbstausdruck und zur Lebenseinstellung geworden ist und die er nach den Grundlagen des Jazz in alle Bereiche der Kunst überträgt. Die Texte seiner Lieder sowie der Inhalt seiner Erzählungen sind nur in einem Grundgerüst angelegt und werden bei jedem Auftritt frei variiert und weiterentwickelt, wobei die Erwartungen seines Publikums dabei nach Möglichkeit grade nicht bedient werden.

Schneider bewegt sich hemmungslos zwischen Hoch- und Subkultur, zwischen Kindersprache und Literatur, verbindet Alltag und Albernheiten mit einem breiten kulturellen Hintergrund und verliert sich in ausufernden Erzählungen. Dabei entstehen immer wieder Momente der Überraschung, die für Schneider selbst manchmal genauso unerwartet kommen wie für seine Zuschauer.

Umso gespannter sind wir auf seine neue Live-Show, mit der Helge in diesem Sommer durch Deutschland unterwegs sein wird und die den vielversprechenden Namen “240 Years of Singende Herrentorte!” trägt.

Kurzer Rückblick:

Im Jahre 1776 wurde Helge Schneider der 1. im Sauerland geboren.

Mit Beethoven drückte er die Schulbank in Bonn. Auch er war ein musikalisches Naturtalent. Im Jahre 1818 trat er erstmals unter seinem Fantasienamen „die singende Herrentorte“ in einem Hotel in Ulm auf und riskierte damit Kopf und Kragen, denn die Kirchenfürsten fanden diese Bezeichnung höchst merkwürdig.  

Seine kreative Art sich selbst zu vermarkten vererbte Helge der Erste an seinen Sohn Paul weiter, der, bis Ende des 19. Jahrhundert, zunächst als gefeierter Opernsänger unter anderem in der Metropolitan Oper in New York als Zweitbesetzung arbeitete und dann aus Geldnot eine französische Adelige heiratete, die er aber nicht leiden konnte.

Aus dieser Verbindung entstand der völlig unmusikalische Heinz. Aus dessen Ehe mit der Finanzamtsangestellten Anneliese (der Name ist erfunden) entstand der uns bekannte Helge Schneider. Dieser entdeckte den Namen „singende Herrentorte“ in alten Briefen. Seitdem kleidete er sich etwas extravaganter und wurde berühmt mit eigenen Klassikern, wie zum Beispiel Katzeklo,Katzeklo.

Im kommenden Sommer wird der König der tanzenden Blattläuse (Helge) – dieses Jubiläums gemeinsam mit seinen Wegbegleitern und Gästen aus 240 Jahren „Singende Herrentorte“ auf den Sommerbühnen zelebrieren. Diese Tournee ist gleichzeitig eine Verbeugung vor seinem tollen, treuen Publikum!

Zwei Termine, die man sich unbedingt schon mal merken sollte:

30.06.17 – Köln, Open Air Am Tanzbrunnen

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01.07.17 – Gelsenkirchen, Amphitheater

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Veranstalter Konzertbüro Schoneberg GmbH

#FreeDeniz: Deniz Yücel muss in Untersuchungshaft. 11 Autokorsos für seine Freiheit

Update: Der Haftrichter hat für Denit Yücel Untersuchungshaft angeordnet, meldet die Welt. Das Gericht folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft in beiden Punkten. Yücel wird Verbreitung von Terrorpropaganda und Aufwiegelung zum Völkerhass vorgeworfen. Letzteres bezieht sich auf einen Witz, den er in einem Artikel wiedergab.

Ein Grund mehr, morgen an den Autokorsos für seine Freilassung teilzunehmen. Elf davon wird es geben – zwei davon in NRW.

Korso4Deniz Frankfurt
28.2., 16:00 Uhr, Gutleutstraße 38, 60329 Frankfurt am Main
Korso4Deniz Wien
28.2., 16:30Uhr, Ernst-Happel-Stadion, Wien, Österreich

Korso4Deniz Hannover
28.2., 16:30Uhr, Freizeitheim Linden
Hannover, Niedersachsen

Korso4Deniz Hamburg
28.2., 16:30Uhr · Glacischaussee, 20359 Hamburg, Deutschland

Korso4Deniz Zürich
28.2., 16:30 Uhr, Parkplatz Bienen am Letzigrund-Stadion, Herdernstrasse, 8004 Zürich.

Korso4Deniz Berlin
28.2., 16:30 Uhr · Berlin

Korso4Deniz München
28.2., 16:30 Uhr, Startpunkt: Am Bavariapark (Deutsches Museum Verkehrszentrum), 80339

Korso4Deniz Köln
28.2., 16:30Uhr, Gummersbacher Straße, 50679 Köln, Deutschland

Korso4Deniz Bremen
28.2., 16:30Uhr, Bürgerweide, Bremen

Korso4Deniz Leipzig
28.2., 17:00Uhr, Connewitz Kreuz Leipzig, Sachsen

Korso4Deniz Bielefeld
28.2., 17:30Uhr·

Alle Infos:

FreeDeniz

Ballett-Premiere in Dortmund: Kontraste

Ballett Dortmund – Kontraste: Unitxt (Foto: Bettina Stoess)

Drei halbstündige Choreographien vereint der neue Ballett-Abend zu einem Programm. Der Dortmunder Hausherr Xin Peng Wang, der sich zuletzt vor allem der Übersetzung schwergewichtiger Werke der Literatur in Handlungsballette widmete, überließ die choreographische Arbeit diesmal ganz den Kollegen. Die Arbeiten von Richard Siegal und Johan Inger entstanden ursprünglich für andere Compagnien, Edward Clug erarbeitete mit dem Dortmunder Ballet ein neues Stück. Es sind drei sehr unterschiedliche Positionen des zeitgenössischen Balletts und modernen Tanzes, die an diesem Abend zusammen kommen, die, das sei vorweggenommen, alle von den Dortmunder Tänzerinnen

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„Wir und Heute“ – Katholiken im Karneval

Im gemütlichen „Wir und Heute“-Podcast sprechen David Schraven und Martin Kaysh heute über die Vorzüge Katholik zu sein. Zumindest im Karneval. Auch wenn man aus der Kirche ausgetreten ist. Martin beschwert sich weiter über politische Werbung in der Süddeutschen Zeitung. Und David über Gemeinden, die sich an RWE-Aktien festklammern. Davon ab sieht es so aus, als hätte die Warsteiner Brauerei unseren Namen abgekupfert. Viel Spaß beim Feiern!

Zu den anderen Folgen des „Wir und Heute“-Podcastes – und zum Abo des YouTube-Kanals geht es hier.

Die Hörversionen des Podcasts, sowie die Abos für iTunes und Spotify sind hier zu finden.

Die Toten Hosen geben Zusatzkonzert in Essen

Foto: Paul Ripke

 

Die Toten Hosen „Laune der Natour“  2017/2018  bricht alle Rekorde: Schon über 500.000 Karten verkauft.

Am 5. November letzten Jahres startete in Chemnitz die umjubelte Laune der Natur, auf der Die Toten Hosen bis zum 30. Dezember  25 ausverkaufte Konzerte in den größten Hallen Deutschlands, Österreich und der Schweiz spielten. Die knapp 300.000 Karten für diese Runde waren in Rekordzeit vergriffen. Auch für die  angesetzten Open Airs in diesem Jahr ist die Nachfrage riesengroß, innerhalb von nur 14 Tagen sicherten sich schon wieder über 200.000 Fans ihre Karten. Daher wurde unter anderem für Essen bereits ein Zusatzkonzert am 25.05.2018 angekündigt.

Die Mannschaft der Toten Hosen möchte sich noch einmal ausdrücklich bei ihrem Trainer Rudi Völler bedanken: „Er kam in der Stunde der Not, hat uns mental und körperlich in kürzester Zeit wieder auf Vordermann gebracht. Dank dieser herausragenden Leistung waren wir auf den Punkt da und haben einen guten Saisonstart hingelegt.  Jetzt gilt es, die formstarke Phase zu nutzen und unseren Vorsprung auch im kommenden Jahr weiter auszubauen.“

DIE TOTEN HOSEN

>Zusatzshow

Stadion Essen, Essen

Fr. 25.05.2018

Einlass: 15:30 Uhr

Beginn: 17:30 Uhr

>Reguläre Show

Stadion Essen, Essen

Fr. 25.05.2018

Einlass: 15:30 Uhr

Beginn: 17:30 Uhr

Tickets über dietotenhosen.de und Eventim !!

Veranstalter : Prime Entertainment

„Wir und Heute“ – Arbeit auf der Baustelle

Heute machen wir unseren kleinen Familien-Podcast unter erschwerten Bedingungen. Wir arbeiten auf einer Baustelle. CORRECTIV ist gewachsen. Wir ziehen um in neue Büros. Martin Kaysh bringt eine Gewalterfahrung mit – so Zeug, das man eher auf einer Baustelle erwarten würde. Er wurde beim Geierabend von einem Mann „angegriffen“, der den Satz „Paul ist faul“ nicht lustig fand. David Schraven freut sich, weil er endlich eine gesellschaftliche Vision hat. Die größte Baustelle von allen.

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„Henssler tischt auf“ – Fernsehkoch Steffen Henssler ist mit seinem dritten Live-Programm auf Tour

Steffen Henssler, gelernter Koch, Kochbuchautor und Fernsehkoch, kann mittlerweile auf eine bemerkenswerte Karriere zurückblicken.

Nach seiner Kochlehre in einem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant, entdeckte er schnell seine Vorliebe für Sushi, investierte einen Lotto-Gewinn von damals 44.000 D-Mark und besuchte in Los Angeles eine von japanischen Meistern geführten Sushi-Akademie. Henssler machte dort als erster Deutscher den Abschluss als „Professional Sushi Chef“ mit Bestnote. Im Anschluss daran arbeitete Henssler in mehreren amerikanischen Restaurants.

2001 eröffnete er dann in Hamburg, zusammen mit seinem Vater, der ebenfalls Gastronom ist,  das Restaurant Henssler & Henssler. Acht Jahre später folgte das Restaurant ONO by Steffen Henssler und im selben Jahr wurde er von WWF zum “Meeresanwalt” ernannt.

Es folgten 2015 die Gründung seiner Kochschule/Eventfläche „Hensslers Küche“ und aktuell die Eröffnung seines drittes Restaurant „Ahoi“, ebenfalls in Hamburg.

Nebenbei arbeitete er steil an seiner Fernsehkarriere, “Ganz & Gar Henssler”, “Die Küchenschlacht”, “Grill den Henssler – Die neue Kocharena” und “Der Restauranttester” sind nur die größten Stationen, in denen er zu sehen war.

Und ganz nebenbei ist Steffen Henssler noch mit seinem mittlerweilen dritten Live-Programm auf Tour.

Im Mai 2011 stellte Henssler erstmals vor Publikum seine Kochshow  „Meerjungfrauen kocht man nicht!“, vor und tourte damit durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im April 2015 startete Henssler mit seinem zweiten Programm „Hamburg, New York, Tokio – meine kulinarische Weltreise!“.

Seit Oktober letzten Jahres ist Henssler nun mit seinem mittlerweile dritten Tourprogramm „Henssler tischt auf“ unterwegs.

Unter anderem wird er an folgenden Terminen hier in der Nähe zu sehen sein:

14.05.17 – Essen, Colosseum Theater,ausverkauft

22.05.17 – Siegen, Siegerlandhalle, Ticket kaufen

24.05.17 – Essen, Colosseum Theater, TV-Aufzeichnung, Ticket kaufen

Veranstalter : Konzertbüro Schoneberg

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So sehen Ruhrgebiets-Bordelle von innen aus

Foto: Thomas McNeal aus dem Fotoprojekt „Verrichtungsraum“

Ruhrbaron Thomas McNeal ist im Hauptberuf erotischer Fotograf. Er macht allerdings keine Aktbilder von Ehefrauen für Hochzeitstagsgeschenke. Er fotografiert auch keine Models. Die Frauen, die er seit mehr als zehn Jahren festhält, sind Prostituierte im Ruhrgebiet. Bis zu 250.000 mal werden seine Fotos im Monat angesehen – auf einer der größten Kontaktanzeigenseite für Prostituierte in der Region. Im letzten Jahr hat Thomas angefangen, nicht mehr nur die Frauen zu fotografieren, sondern auch die Bordelle, in denen sie arbeiten. Die Fotoserie hat er ganz amtsdeutsch „Verrichtungsraum“ genannt. Sie bietet einen Einblick in die Wohnungsprostitution im Ruhrgebiet. Ruhrbaron Felix Huesmann hat sich mit Thomas McNeal über seine Arbeit unterhalten.

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Paul Kalkbrenner kommt im Frühjahr 2017 mit „Back To The Future“ nach Köln

[Paul Kalkbrenner – 02.02.2013 / Westfalenhalle Dortmund]

Paul Kalkbrenner ist ein deutscher Techno-Musiker, der als Liveact auftritt. Er ist der Bruder des Musikers und Techno-Musikproduzenten Fritz Kalkbrenner, mit dem er zusammen den HitSky and Sand (2009)  produzierte. Für den 2008 erschienenen Film Berlin Calling” war Kalkbrenner auch als Schauspieler tätig.

Er ist ein Phänomen, aus seiner Liebe für Techno heraus hat Paul Kalkbrenner einen einzigartigen Weg beschritten, der ihn aus Ost-Berlin bis in die entlegensten Winkel der Welt geführt hat. Er ist Gold- und Platinkünstler, ein begnadeter Live-Musiker und hat sich über die Jahre international einen herausragenden Ruf erspielt.

Seit 1998 spielt der „Techno Superstar“, wie er jüngst vom amerikanischen Rolling Stone geadelt wurde ausschließlich live, zu Beginn  in den Clubs, später auf internationalen Festivals und Konzerten.

Umso überraschender, dass Paul Kalkbrenner gerade weltweit mit einer dreiteiligen Mixtape-Reihe für Furore sorgt, auf der kein einziger eigener Track von ihm zu hören ist – dafür aber all die verloren geglaubten Rave-Classics seiner Jugend, die dazu beigetrugen, ihn im Lauf der Jahre zu dem überragenden Musiker werden zu lassen, der er heute ist. Passender Name der Serie: “Back To The Future”.

Und die Resonanz auf die Tapes, die Paul für Fans und Musikliebhaber gratis ins Netz gestellt hat, ist enorm: Die Download-Zahlen der ersten beiden Teile haben jegliche Erwartungen übertroffen. Die Mixtapes wurden innerhalb von nur sechs Wochen bereits über 250.000 Mal heruntergeladen.

Und nun geht Kalkbrenner mit “Back To The Future” on Tour.

Tourauftakt ist der 07. April in Berlin, sein vierter Halt wird am 15.April im Kölner E-Werk sein.

Tickets gibt es ab dem 22.02.2017 um 10 Uhr für 25€ zzgl. Gebühren als print@home ausschließlich via www.tickets.de.

Veranstalter : Concertteam NRW