Das neue Ruhrbarone Reportage-Magazin liegt am Bahnhof

Das Ruhrbarone-Magazin wird an den Bahnhöfen verkauft.
Das Ruhrbarone-Magazin wird an den Bahnhöfen verkauft.

Wir haben gehört, es gab Probleme in einigen Bahnhofsbuchhandlungen mit unserem Magazin. Nun: es liegt in den großen Bahnhöfen zum Kauf bereit. Aber, manchmal muss man nachsehen. Dann steht es nicht bei den Magazinen, sondern bei den Regionalbüchern. Der Grund: Unser Reportage-Magazin wird als Buch produziert, weil es voller langer Geschichten langlebig ist und auf 172 keine Werbung hat. Deswegen ist auch der Preis mit 8,95 Euro angemessen hoch. Wenn Ihr das Buch sucht – fragt nach. Die Leute an den Kassen können Euch helfen – zur Not bestellen Sie das Heft auch. Und Vorsicht: in einem Bahnhof haben die Kassenleute nur in ihrem Katalog für Magazine und Illustrierte nachgesehen und das Heft nicht gefunden, weil das Ruhrbarone-Magazin eben als Buch eine ISBN-Nummer hat. Und zwar die ISBN-10: 3837507610.

Hier kann man das Heft online bestellen: klack

Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: Gestern noch Kulturhauptstadt, heute Armenhaus der Republik…FAZ

NRW: Röttgen steckt ein Licht an…Post von Horn

NRW II: Röttgens Schattenkabinett nun mit Finanzminister…Welt

NRW III: Welche Partei sollten Migrant/innen wählen?…Migazin

NRW IV: Lindner, Lindner und sonst nichts…Spiegel

NRW V: Röttgens Rasenmäher rostet…taz

NRW VI: Gysi fordert Unterstützung für Opel…Der Westen

Bochum: „Dritte Liga wäre ein Fiasko“ für den VfL…Der Westen

Dortmund: Entscheidung über Meisterfeier steht bevor…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Rubinstein fordert Mitspracherecht für Bürger bei Haushalts-Sanierung…Der Westen

Debatte: Fehler machen alle, Konsequenzen tragen die Schwachen…Zoom

Im Kino: The Grey – Unter Wölfen…Pottblog

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Pro NRW: Beisicht inszeniert sich als Opfer

Ein Hetzer fühlt sich gehetzt: Markus Beisicht, Foto: (CC BY-NC 2.0) , Flickr via strassenstriche.net

Markus Beisicht ist außer sich: „„Die Altparteien haben durch ihre Stigmatisierungskampagne gegen PRO NRW ein Klima der Intoleranz erzeugt. (…) Es wird alles versucht, damit unser neuer freiheitlicher politischer Ansatz nicht zum Zuge kommt.“  Der Spitzenkandidat der rechtspopulistischen Partei Pro NRW sieht sich als Opfer einer breit angelegten Kampagne gegen ihn und seine „Bürgerbewegung“. Er beklagt Vandalismus und Boykott, auch von seiten städtischer Vertreter. Die Selbstinszenierung als Opfer dunkler Machenschaften ist ein beliebtes Mittel abgehalfterter Politiker, um doch noch ein paar Prozent rausholen zu können.

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Der Ruhrpilot

Hannelore Kraft Foto: HP/PR

NRW: Video-Interview mit Hannelore Kraft (SPD) zu Neuwahlen, Tempolimit und die Piratenpartei…Pottblog

Ruhrgebiet: Eine Geschichte über Gerechtigkeit…Main Post

Bochum: Kult-Club „Zwischenfall“ in Langendreer schließt die Türen…Der Westen

Dortmund: Dreharbeiten zum Tatort laufen…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Zeugen belasten Alltours-Chef Verhuven nach Vorfall an Streik-Sperre…Der Westen

Duisburg  II: Der MSV soll CDU-Politiker mit vergünstigten VIP-Tickets begünstigt haben…Der Westen

Duisburg III: Michael Rubinstein: Ratsbeschluss zur Bürgerbeteiligung umsetzen!…Xtranews

Essen: Fach Kommunikationswissenschaft soll leben…Der Westen

Umland: Fracking – Sauerländer Bürgerliste (SBL) bleibt misstrauisch…Zoom

 

Alltagssplitter (4): Der stumme und der nicht so stumme Zwang der Verhältnisse

Neulich verlor ich, spät abends von Lesung und Bühnengespräch mit Andreas Altmann heimkehrend, mein Brillenetui mit der Nah- und Lesebrille. Lange habe ich das Etui am nächsten Morgen in der Wohnung gesucht, aber suchen Sie mal eine Brille ohne die richtige Brille. Schließlich fahre ich mit der Fernbrille zur Arbeit und sehe in der ersten Kurve das vermisste Etui zwischen Motorhaube und Frontfenster draußen herumrutschen.
In den folgenden Tagen versuche ich herauszukriegen, wer es da abgelegt haben könnte. Aus dem Haus, vor dem ich geparkt hatte, ist es niemand. Aber der Sohn des Hauses kennt eine Dame zwei Häuser weiter namentlich. Sie hat das Etui gefunden und es zunächst ihm, dem Sohn, zugeordnet, bevor man beschloss, es gehöre wohl mir, dem augenärztlich zertifizierten weitsichtigen Mann von gegenüber. Also legte die Dame das Etui auf meinen Peugeot-Partner, wo es über Nacht tatsächlich niemand wegnahm.

Plötzliche Besuche fürchten müssen
Zweimal klingle ich tagsüber bei der findigen Dame. Nie wird geöffnet.

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NRW: Und dann ist da noch die Linkspartei

Als die Linkspartei bei der Wahl in NRW vor zwei Jahren in den Landtag einzog galt das als Durchbruch der Partei im Westen. Ideenlosigkeit, schlechtes Personal und tiefe, innere Zerstrittenheit haben die Partei nun in NRW an den Rand des Abgrundes geführt.

Drei Prozent – in den Umfragen ist die Linkspartei in NRW weit vom Einzug in den NRW-Landtag entfernt. Und Rettung ist nicht in Sicht: Sahra Wagenknecht wird nicht für einen roten Lindner-Effekt sorgen, die Partei tritt mit einer blassen Dreierspitze  an: Katharina Schwabedissen, Wolfgang Zimmermann und Bärbel Beuermann sollen die Partei erneut in den Landtag führen. Als Spitzenpersonal waren sie alle drei den vergangenen  Jahren unscheinbar: Schwabedissen als Parteichefin, Zimmermann und Beuermann als Fraktionschefs.

Als Linkspartei und FDP im März die Neuwahlen erzwangen, weil sie, aus denkbar unterschiedlichen Gründen, den Haushalt von SPD und Grünen durchfallen liessen, war das für beide Parteien ein mutiger Schritt. Für die FDP entpuppter er sich zudem als Chance, sich mit neuer Führung zu profilieren und wieder ins Spiel zu bringen. Die Linkspartei sackte in den Umfragen weiter ab.

Sicher, auch im Bund hat es die Linkspartei schwer. Das Personal der Partei ist verbraucht, alles was die Wählern der Partei noch vor wenigen Jahren honorierten ödet nur noch an: Die immer gleichen Verelendungsfloskelns passen nicht zu den  immer weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen. Ideen wie der Mindestlohn haben sich auch in anderen Parteien durchgesetzt. Und neue Ideen gibt es nicht. Die Linkspartei ist eine graue Partei. Vor allem in NRW. Ihre Ideen kommen ebenso tief aus der Mottenkiste wie ihr Personal: Opel? Verstaatlichen! Mineralölkonzerne? Verstaatlichen! Das war schon vor Jahren so: Nokia? Verstaatlichen! Es ist eine Partei der Gescheiterten – oftmals schon in anderen Parteien, nun auch in der neuen, eigenen, in der man alles anders machen wollte, es allen einmal so richtig zeigen.

Und es ist eine Partei am Rande der Handlungsunfähigkeit: Gelsenkirchen, Herne oder jüngst Bocholt: Viele Ratsfraktionen haben sich gespalten oder sogar von der Partei getrennt und sorgen vor Ort für ein Bild der Zerstrittenheit. Eine Debatte über die eigene missliche Lage gibt es indes auf Landesebene nicht. Streit gibt es genug in den eigenen Reihen, aber keine Streitkultur.

Und lässt sich die Linkspartei  zerreiben: Hannelore Kraft zieht Wähler zurück zur SPD, die Piraten greifen die Protestwähler ab,  die auch einmal bei der Linkspartei waren.

Das alles lässt die Linkspartei nahezu ohne Widerstand mit sich geschehen. Fast scheint es so, als ob nicht wenige in der Partei sich einfach nur wünschen, dass es bald einfach vorbei ist.