Korsakow bringen jeden Korridor zum Kochen | Foto: PR
Highspeed-Rock’n’Roll-Punkrock haben sich die Düsseldorfer Jungs von Korsakow auf ihre Fahne geschrieben – und hier und da tauchen schwer-metallische Riff-Spitzen auf. Ihre Songs laufen schon mal gerne bei Fortuna Düsseldorf im Stadion und von Flingern bis Oberbilk sind die Boys mit dem frechem Mundwerk sowas wie Superstars. Bald erscheint ihr neues Album „Anleitung zum Freudentanz“ und Dirk, Manuel, Mille, Andy und Börje haben mit dem Song „Herrenklo“ ihrem Kneipen-Lieblingsort ein Denkmal gesetzt. Ein Hoch auf die Keramik! Auch wichtig: Zusammen mit der Band Planlos spielen Korsakow am 26. November im Henkel-Saal in Düsseldorf. Über ihre musikalischen Einflüsse referieren Gitarrist Manuel und Schlagzeuger Börje bei uns im youtube-Roulette.
Putin in KGB-Uniform Foto: Kremlin.ru Lizenz: CC-BY 4.0
Präsident Wladimir Putin erklärt heute nach Scheinreferenden vier besetzte Regionen in der Ukraine zu russischem Staatsgebiet. In einer wütenden Rede schimpft er dabei ausgiebig auf die USA und behauptet auch, dass der Westen die Religion unterdrückt und sich dem Satanismus zuwendet. Am Abschluss seiner Rede zitierte Putin schließlich den faschistischen russischen Vordenker Iwan Iljin: „Der Geist des Volkes ist mein Geist, sein Schicksal ist mein Schicksal. Hinter uns steht die Wahrheit, hinter uns steht Russland.“ Wir wollen an dieser Stelle etwas Nachhilfeunterricht in Sachen Satanismus geben – mit diesen 10 Tracks – von Behemoth bis Watain.
Die Band der israelischen Verteidigungskräfte (IDF) spiele in Düsseldorf; Foto: Peter Ansmann
Der Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde zu Düsseldorf war am 15. Juni 2022 mehr als nur gut besucht: Etwa 300 Teilnehmer hörten sich das musikalische Repertoire der IDF-Band an, die vor Ort für den guten Zweck israelische Songs, klassische Pop-Songs und Rock zum Besten gab.
Im Vorfeld der Veranstaltung wurde das Konzert, das die Jüdische Gemeinde Düsseldorf zusammen mit Keren Hayesod Deutschland organisiert hatte, in Beiträgen eines antisraelischen Twitter-Kanals angegriffen (Die Ruhrbarone haben dazu berichtet!). Vor Ort war alles friedlich, das Polizeiaufgebot am Paul-Spiegel-Platz in Düsseldorf hatte einen ruhigen Abend.
Robert Lewandowski. Quelle: Wikipedia, Foto: Sven Mandel, Lizenz: CC BY-SA 4.0
BVB-Fans mussten sich im Laufe der vergangenen Jahre ja schon schmerzhaft daran gewöhnen, dass immer mehr Spieler ihren Lieblingsverein offenbar lediglich als eine Art Sprungbrett benutzten. Die Liste der Profikicker, die sich aus Dortmund gegen den Willen des Vereins und bei laufenden Verträgen vorzeitig wegbewegten ist lang.
Ousmane Dembele, Pierre-Emerick Aubameyang, Christian Pulisic, Jadon Sancho etc. …. Sie alle hatten irgendwann keine große Lust mehr auf den Klub und drängten auf einen Wechsel, obwohl der Verein grundsätzlich noch gerne mit ihnen weiter zusammengearbeitet hätte und eigentlich auch das Recht dazu hatte, da diese Kicker allesamt noch laufende Verträge in Dortmund hatten.
Sie alle schafften es jedoch, sich frühzeitig aus dem Ruhrgebiet zu Vereinen im Ausland zu verabschieden. Das lief mal mehr und mal weniger zufriedenstellend für beide Seiten ab. Am Ende musste stets Geld den Abschiedsschmerz lindern. Im Kern blieb bei den Schwarzgelben aber in allen Fällen das ungute Gefühl zurück, dass die Spieler bei diesem Poker den deutlich längeren Hebel in der Hand hatten.
Selbst der Abgang von Erling Haaland in diesem Jahr, bei dem der Spieler lediglich eine vereinbarte Vertragsklausel für seinen Wechsel nutzte, hinterließ im Ruhrgebiet die bittere Erkenntnis, dass die große Liebe zum Verein Seitens des Spieler wohl nicht da war, die Borussia von Spielerseite aus bei nüchterner Betrachtung nur dazu genutzt wurde um aus dessen Sicht die nächste Karriere/Finanz-Ebene zu erklimmen.
Jetzt aber scheinen sich diese extremen Auswüchse des modernen Profifußballs sogar auf den Rekordmeister, den FC Bayern München, ausgedehnt zu haben, was den Klub von der Isar aktuell in eine dort bisher ungewohnte Defensive in Personalfragen drängt.
In Duisburg-Neudorf: Matthias-Andé Richter bei der Begutachtung einer Wohnung, die Geflüchtete beziehen sollen; Foto: Peter Ansmann
In Düsseldorf kennt man Matthias-Richter seit Wochen als „bekanntes Gesicht“ auf Demonstrationen für die Ukraine. Aktuell hilft der Historiker, der bisher einen Wohnsitz in Kyjiw hatte, Geflüchteten aus der Ukraine, die in Düsseldorf und im Umland ankommen. Die Ruhrbarone hatten ein paar Fragen zur aktuellen Lage.
Ruhrbarone: Seitdem Russland die Ukraine überfallen hat, stehen Sie als Redner auf Demonstrationen in Düsseldorf und Köln und organisieren Hilfe für ukrainische Flüchtlinge. Die Ruhrbarone hatten da ein paar Fragen. Sie waren aber seit zehn Tagen telefonisch kaum zu erreichen…
Matthias-André Richter: Die ukrainische Diaspora fragt mich von Zeit zu Zeit, ob ich als Kyjiwer und Düsseldorfer Bürger etwas zu sagen habe, vor allem aber spreche ich als Historiker, der in der Ukraine seit Jahren in der Erinnerungskultur an den Holocaust tätig ist und als Mitbetreiber eines deutschen Bildungszentrums im Kyjiwer Stadtteil Podil. Das die russische Propaganda die Existenz der Ukraine leugnet, ein ganzes Volk praktisch auslöschen will und gleichzeitig den Begriff „Entnazifizierung“ verwendet, hat mich vor Empörung praktisch auf die Bühne gezogen. Was die Ukraine sicher nicht braucht ist Geschichtsunterricht von nationalbolschewistischen Antisemiten im Kreml, von Lügnern und Mördern, die Bomben auf Geburtskliniken werfen.
Aber sie haben Recht zusammen mit dem Team unserer Sprachschule, einigen geflüchteten Freiwilligen, sowie von allem dem Netzwerk des Düsseldorfer Vereines Ridne Slowo e.V. und deren unendlich fleißigen Armee von Helferinnen und Helfern leisten auch wir einen kleinen Teil bei der Betreuung von ukrainischen Familien in Not.
Ousmane Dembélé noch im BVB-Trikot. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Es gibt Nachrichten im Sport, die lassen einem auch in fortgeschrittenem Alter und mit mehr Lebenserfahrung noch immer die sprichwörtliche Kaffeetasse aus der Hand fallen, wenn man sie morgens liest. Einer solche war in diesen Tagen für mich eindeutig die zum wiederholten Male auftauchende Spekulation in einigen Medien, dass der 2017 im Unfrieden aus Dortmund zum FC Barcelona gewechselte Ousmane Dembélé offenbar ein Kandidat für einen Wechsel zum FC Bayern München zu sein scheint.
Eine Personalspekulation, die, wenn sie in den kommenden Tagen oder Wochen denn Realität würde, für nichts anderes als die dann wohl endgültig verlorengegangene Fan-Nähe in der Fußball-Bundesliga stehen würde.
Gegen die Lawine von Fake News, Verschwörungstheorien und pseudowissenschaftlichem Unsinn, die nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie losgetreten wurde, ist Aufklärung durch Wissenschaftskommunikation nötiger denn je. Die Gesellschaft für kritisches Denken (GkD), die Wiener Regionalgruppe der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), leistet solche Aufklärung u.a. mit ihrer skeptisch-wissenschaftlichen Vortragsreihe Skeptics in the Pub Wien. Diese Reihe ist nun schon seit über fünf Jahren am Laufen, ihre Bekanntheit steigt unaufhaltsam. Ich konnte den Organisator, Dr. Stefan Uttenthaler, für ein Interview gewinnen.
Proteste und Gegenproteste in Großbritannien. David Miller, ein britischer Professor von der Universität Bristol bezeichnet seine eigenen jüdischen Studierenden als Agenten Israels. Schon wieder ein Antisemitismus-Skandal in Großbritannien? Nach dem krachenden Scheitern Jeremy Corbyns an der Wahlurne und nachdem die von Antisemitismus-Skandalen gebeutelte Labour-Partei unter Sir Keir Starmer endlich resolut gegen Antisemiten in den eigenen Reihen vorgeht, konnte man denken, dass der Antisemitismus in Großbritannien einstweilen besiegt sei. Aber weit gefehlt. Beim Antisemitismus wächst wie bei einer Hydra für jeden abgeschlagenen Kopf ein neuer nach. Und manchmal ist es ein alter Bekannter. Der Soziologe und Antisemitismusforscher David Hirsh (Autor von ‚Contemporary Left Antisemitism‘) von der Goldsmiths Universität London, forscht in dieser spannenden Analyse den Ursprüngen und Verwicklungen des linken akademischen Antisemitismus nach, wie er fast in die Downing Street Nummer 10 gelangte und wo er sich jetzt festsetzt.
Die Bochumer Kneipen-Legende Intershop | Foto: Daniel Sadrowski
Unter dem Claim „Wohnzimmer Romantik“ ist ein Solidaritäts-Sampler mit 100 (!) Bands entstanden, der Clubs und Locations während der der Corona-Pandemie helfen möchte. Unter den Bands, die meist aus dem Punkrock-Lager stammen, finden sich so illustre Namen wie Illegale Farben, die Schwarzen Schafe oder Die Skeptiker. Die Spenden sollen deutschlandweit an Clubs und Kneipen zwischen Kiel, Berlin und München gehen – in Bochum sollen der Intershop und das Neuland bedacht werden.
Oliver Vrankovic bekommt den BioNTech-Impfstoff geimpft.
Ruhrbarone-Gastautor Oliver Vrankovic (Corona-Tagebuch aus Israel Teil 1, Teil 2, Teil 3) arbeitet in Israel als Altenpfleger und wurde bereits geimpft. Hier berichtet er über die Impfkampagne in Israel.
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