Gela Andryushyna ist eine Tänzerin aus dem Pottporus-Ensemble | Foto: Oliver Look
Das neu gegründete Urban Art Ensemble Ruhr von Pottporus – House of Hip Hop Culture – ist das erste und einzige Hip Hop-Tanztheaterensemble Deutschlands und wurde heute am Freitag, den 28. April 2023, von Ina Brandes (Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen) und Dr. Frank Dudda (Oberbürgermeister der Stadt Herne) in der Innenstadt von Wanne-Eickel offiziell begrüßt.
Seit dem Brexit steht England vor gewaltigen Schwierigkeiten – hier eine Stadtansicht aus London | Foto: Peter Hesse
Das „Big Issue North“ ist eine der wichtigsten Obdachlosen- und Strassen-Zeitungen in England. Wegen zu hoher Druck-, Energie- und Papierkosten wird das Magazin im nächsten Monat eingestellt.
Der G-Trakt der Ruhr Universität. Foto (Ausschnitt): M Lizenz: Gemeinfrei
Eine feministische Gruppe wurde an der Ruhr Universität gecancelt, weil sie Prostitution kritisch sieht und überzeugt davon ist, dass es beim Menschen nur zwei Geschlechter gibt.
Die feministische Gruppe Sisters e.V. setzt sich kritisch mit Prostitution auseinander. Im Rahmen der vom Fachschaftsrat Sozialwissenschaften der Ruhr Universität Bochum organisierten „Kritischen Woche“ sollte Sisters
Peter Kürten (Polizeifoto von 1931) Foto: Bundesarchiv, Bild 102-11502 Lizenz: CC-BY-SA 3.0
Peter Kürten ermordete bis 1929 neun Menschen. Nun übergab das Düsseldorfer Stadtarchiv bis vor Kurzem unbekannte Dokumente über den Fall an das Landesarchiv.
Als Benedikt Mauer, der Leiter des Düsseldorfer Stadtarchivs, im Februar 2021 ein Paket in sein Büro zugestellt bekam, ahnte er nichts von dessen sensationellem Inhalt: „Vor mir lag die Handakte, die Carl Hertel, der damalige Untersuchungsrichter im Fall Peter Kürten, angelegt hatte.“ Peter Kürten gilt bis heute als einer der bekanntesten Mörder der deutschen Kriminalgeschichte. Die Staatsanwaltschaft warf ihm neun Morde, 32
Am 15. November 2022 war der Ukrainekrieg das große Thema des G20-Gipfels in Bali. Der russische Außenminister, Sergej Lawrow, verließ noch vor Ende des Treffens den Gipfel. Knapp 9600 km weiter westlich – fern vor der großen Weltpolitik, ohne Beobachtung durch die internationalen Medien – endet auf dem Ben-Gurion-Flughafen für den 73-jährigen Juri sein bisheriges Leben in der Ukraine. Neun Monate Krieg liegen hinter ihm.
Zusammen mit seinem Schwiegersohn, Arye Sharuz Shalicar, hat Juri (ein Pseudonym) sein Kriegstagebuch aufgearbeitet. Herausgekommen ist ein sehr persönlicher und auch emotionaler Blick auf die Kriegssituation in der Stadt Cherson, die aktuell immer noch von russischen Truppen besetzt ist.
Im ‚Naturmuseum Dortmund‘. Foto(s): Robin Patzwaldt
Das ‚Naturmuseum Dortmund‘, einst über Jahrzehnte hinweg als ‚Naturkundemuseum‘ bekannt, kenne ich schon mein Leben lang. In den 1980-er-Jahren besuchte ich es hin und wieder als Kind zusammen mit meinen Eltern. In den 2000-er-Jahren begleitete ich meine damals noch jungen Nichten dorthin. Danach entstand eine zeitliche Lücke, die einerseits meiner persönlichen Entwicklung geschuldet war, zuletzt aber auch durch die rund sechsjährige Umbauphase der Anlage im Dortmunder Norden entstand.
Als 2020 endlich die Wiedereröffnung unter neuem Namen, aber im alten Gebäude, erfolgte, bremste die Corona-Pandemie die Besucherströme über Monate hinweg radikal aus. Am vergangenen Wochenende schaffte ich es endlich wieder einmal dorthin und habe für unsere Leser ein paar aktuelle Eindrücke von dort mitgebracht.
Die Halde Hoheward im April 2023. Foto(s): Robin Patzwaldt
Wohin führt man jemanden, der zum ersten Mal bei uns hier im Ruhrgebiet zu Besuch ist? Eine gute Möglichkeit ist definitiv die Halde Hoheward an der Stadtgrenze zwischen Recklinghausen und Herten.
Hier bekommt der Gast direkt einen Überblick über das Herz der Region. An guten tagen kann man hier bis nach Essen schauen. Auch der Osten des Ruhrgebiets ist zu erspähen. Besonders scharfblickende wollen sogar schon bis nach Düsseldorf geschaut haben. Der Ausblick vom Haldengipfel lohnt aber auch schon bei weniger idealen Bedingungen.
Der geneigte Besucher kann auch direkt erkennen, dass das Ruhrgebiet viel grüner ist, als es die Vorurteile einen noch immer glauben machen wollen. Da sieht man dann auch großzügig darüber hinweg, dass das ursprünglich als zusätzliche Attraktion angedachte Horizontobservatorium noch immer einem Schrotthaufen gleicht. Doch auch daraus lässt sich mit etwas gutem Willen durchaus eine Sehenswürdigkeit machen, denn das im Jahre 2008 errichtete Horizontobservatorium ist seit Jahren eine der größten Peinlichkeiten des Ruhrgebiets.
Am Freitag habe ich der Halde zum ersten Mal seit drei Jahren wieder einmal besucht und von dort ein paar aktuelle Aufnahmen mitgebracht.
R.E.M. waren für mich und für viele Musikfans meiner Generation eine absolute Kult-Band. Als sich die Kombo im Jahre 2011 plötzlich auflöste, war ich regelrecht geschockt. Die Musik der Jungs aus Georgia hatte mich seit über 20 Jahren geprägt. Die Nachricht, dass es zukünftig kein frisches Material mehr von Michael Stipe und seinen Mitstreitern mehr geben würde, stimmte mich traurig.
Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich kürzlich ein liebevoll gestaltetes Buch über die Karriere von R.E.M. für mich entdeckte, das die Geschichte der Band mit etwas Abstand noch einmal ausführlich revuepassieren lässt.
Im Interview Ende Februar nahm Magnus Memmeler zu den laufenden Gesetzgebungsverfahren für den Rettungsdienst Stellung und sorgte sich um die dringenden Reformen in der Notfallversorgung. Heute geht er darauf ein, warum es ohne Laufbahnprüfung keine Karrierechancen im Bereich des Rettungsdienstes gibt, weil das Studium des Rettungsingenieurwesens immer noch weniger als eine Feuerwehrlaufbahn zählt.
Ruhrbarone: Am Freitag hat ein Post in Ihrem Facebook Profil für Anerkennung von Bevölkerungsschützern und Rettungsdienstlern, aber auch heftigen Reaktionen von Größen der bekannten Feuerwehren in NRW gesorgt. Was hat hier für Applaus aber auch Aufregung gesorgt?
Memmeler: Ich habe mit einem Vergleich, den ich im Netz gefunden habe, darauf hingewiesen, dass der Anteil von Rettungsdiensteinsätzen wesentlich prägender für den Alltag der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr ist, als dies durch Feuerwehreinsätze im klassischen Sinn der Fall ist. Daraufhin erfolgten entsprechende Reaktionen auf diesen Post:
Tor zum Lager im KZ Buchenwald Foto: Andreas Trepte Lizenz: CC BY-SA 2.5
Je näher man an einem ehemaligen Konzentrationslager lebt, desto eher neigt man zu Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz? Nein, sagen Politikwissenschaftler der Universitäten Duisburg-Essen (UDE), Cornell und Irvine (Kalifornien) – und widersprechen damit einer Studie von 2020, die Folgen für die Erinnerungsarbeit hätte. Ihre Analyse haben die Forscher nun im American Political Science Review veröffentlicht.
Im selben Magazin hatte 2020 ein amerikanisches Team mit diesem Ergebnis für Aufsehen gesorgt: Wer heutzutage in der Nähe zu Konzentrationslagern lebt, ist fremdenfeindlicher. Das interpretierten die Autoren als eine Art Abwehrreaktion gegenüber Schuldgefühlen, die durch die Konzentrationslager als Erinnerung an die Gräueltaten der NS-Zeit hervorgerufen werden. „Die Studie ließ uns aufhorchen: Denn man erwartet
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