
Der Psychologe und Autor Ahmad Mansour sorgt sich um die Debattenkultur in Deutschland. In seinem neuen Buch „Haltung ohne Hass“ beschreibt er, wie und warum politischer Streit eskaliert und was geschehen muss, damit Menschen wieder verschiedene Meinungen aushalten.
Sie heißen Markus, Javad und Jonas, und auf den ersten Blick gibt es nicht viel, was sie verbindet: Markus ist Ende 30, Kundenberater einer Marketingagentur. Javad ist afghanischer Flüchtling, der es geschafft hat, sich nach Deutschland durchzuschlagen. Jonas studiert und kommt aus einer eher alternativen Mittelstandsfamilie. Ahmad Mansour nutzt diese fiktiven Personen, um den Weg der Radikalisierung aufzuzeigen. Er tut das, ohne zu







