Japans Warnung vor der „Mocro-Mafia“ in NRW war eine Premiere

 

Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten (BFE) der NRW-Polizei (Foto: Roland W. Waniek)

Am 16. Juli berichtete dieses Blog darüber, dass das japanische Außenministerium seine Bürger vor den Auswirkungen des Drogenkriegs in NRW gewarnt hat. Wir haben daraufhin das Innenministerium des

Landes Nordrhein-Westfalen um eine Stellungnahme gebeten, die uns erst heute erreichte. Das Innenministerium hat demnach den Hinweis der konsularischen Vertretung Japans in Nordrhein-Westfalen zur Kenntnis genommen und umgehend Kontakt zum japanischen Generalkonsulat in Düsseldorf aufgenommen: ‘Von dort wurde klargestellt, dass es sich bei der Veröffentlichung ausdrücklich nicht um eine „Reisewarnung“ handelt. Der Hinweis auf der Website des japanischen Außenministeriums findet sich dort im Bereich aktueller sicherheitsrelevanter Informationen, die von japanischen Botschaften oder Generalkonsulaten aus allen Teilen der Welt eingestellt werden.’

Die nordrhein-westfälischen Sicherheitsbehörden würden alles daransetzen , die Sicherheit von Besuchern aus dem Ausland zu gewährleisten. Es gibt zudem keinerlei Hinweise darauf, dass sich die Taten der „Mocro-Mafia“ gezielt gegen japanische Staatsbürgerinnen oder Staatsbürger richteten. Die Warnung Japans an seine Bürger sei eine Premiere gewesen: ‘Hinweise aus der Vergangenheit mit ähnlichen Inhalten und Hinweisen sind nicht bekannt.

NRW: Japan warnt Reisende wegen Drogenkrieg

 

 

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