Open Data – Behördendaten offenlegen

Open Data Network e.V. hält auf Einladung der Dortmunder Piraten einen Vortag im  Café Fette Henne.

Hier die Infos zur Veranstaltung:

Am Mittwoch, den 14. Dezember wird es einen Vortrag eines Vertreters des Open Data Network e.V. zum Thema Offene Daten geben. Als  „Offene Daten“ werden allgemein sämtliche Datenbestände bezeichnet, die im Interesse der Gesellschaft ohne jedwede Einschränkung zur freien Nutzung, zur Weiterverbreitung und zur freien Weiterverwendung zugänglich gemacht werden. Darunter fallen insbesondere Daten, die in Verwaltung und Politik entstehen und zur Entscheidungsfindung führen, aber genauso auch beispielsweise Umweltmeß- oder Geodaten. Ab 19:00 Uhr geht es los in der „Fetten Henne“, Kleine Beurhausstraße 3, Dortmund, um Transparenz in der Verwaltung und die Möglichkeit, offene Daten zur Grundlage für eine bessere Einbindung der Bürger in Meinungs- und Entscheidungsprozesse zu machen. Außerdem werden aktuelle Entwicklungen und Beispielprojekte besprochen sowie Probleme erörtert, die sich aus dem Spannungsfeld zwischen Transparenz und Datenschutz ergeben.
Im Anschluss an den Vortrag sollen Fragen beantwortet und das Konzept insbesondere im Hinblick auf Informationsfreiheit für Dortmund diskutiert werden.

Tja,  mehr Informationsfreiheit würde Dortmund ganz gut tun. Da sind ja noch nicht einmal die Ratsmitglieder korrekt über die Kosten des U-Turms informiert worden, damit sich nicht die falschen Entscheidungen treffen.

Rechtsaußen: Pro NRW will in neun Ruhrgebietsstädten antreten

Die extrem rechte Partei Partei Pro NRW will bei der Kommunalwahl in neun Ruhrgebietsstädten antreten. 

Wie das Blog NRW rechtsaußen meldet, will die extrem rechte Partei Pro NRW bei der Kommunalwahl 2014 in  in Gelsenkirchen, Duisburg, im Kreis Recklinghausen, in Bottrop, Bochum, Mülheim, Essen, Dortmund und Oberhausen antreten. Bislang ist die Partei um den Leverkusener Rechtsanwalt, die zahlreiche ehemalige Mitglieder aus Naziorganisationen in ihren Reihen hat, nur in Gelsenkirchen und Dortmund in den Stadträten vertreten. In Gelsenkirchen trat sie bereits zur letzten Kommunalwahl an, in Dortmund gab es einen Überläufer aus der DVU.

Ob das alles so kommt, bleibt abzuwarten: Die notorisch mitgliederschwache Partei verfügt bislang in den meisten Städten des Ruhrgebiet nicht über handlungsfähige Strukturen. Zuletzt brachte Pro NRW trotz bundesweiter Mobilisierung keine 100 Leute auf die Straße.

Der Ruhrpilot

Hannelore Kraft Foto: HP/PR

NRW: Gabriels neue Konkurrentin heißt Hannelore Kraft…Der Westen

NPD-Verbot: Sie werden es wieder vermasseln…Publikative

NRW II: „Land zögert bei Plänen für Unterricht mit Behinderten“…RP Online

NRW III: Land ist bereit, V-Leute aus der NPD abzuziehen…RP Online

NRW IV: Proteste gegen Diäten-Pläne…Der Westen

Ruhrgebiet: Kulturhauptstadtbüro beendet seine Arbeit…Radio Essen

Ruhrgebiet II: Ruhr.2010 auf Dauer, nur kleiner…Marler Zeitung

Bochum: Erinnerung an einen überzeugten Antifaschisten…Der Westen

Bochum II: Bühnenunfall – Schauspielerin bricht sich zwei Rippen…Ruhr Nachrichten

Bochum III: 1LIVE Krone Comedy-Gewinner René Marik über seinen Erfolg und die Provinz…Der Westen

Bochum IV: 1995 Sozialticket gelöst…Ruhr Nachrichten

Dortmund: NS-Massaker – Häuser von sechs Männern durchsucht...Welt 

Duisburg: Ruhrbischof Overbeck überdenkt Kirchenschließungen…Der Westen

Duisburg II: Stadt und IMD wollen mit Hausbesetzern verhandeln…Der Westen

Essen: „Ruhrbarone“ lesen in der Banditenbar…Der Westen

Essen II: Klärschlamm-Kalk Ursache für Fischsterben…Der Westen

Umland: Macbeth im Hamburger Thalia Theater…Zoom

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Update: Samstag Protest gegen Nazi-Aufmarsch in Köln!

Nazi-Demo in Dortmund

Drei Wochen nach der Pro NRW-Demo gegen das Autonome Zentrum in Köln-Kalk wollen am kommenden Samstag Neonazis in dem Stadtteil demonstrieren.

Wie die Polizei diesem Blog soeben bestätigte, wurde für den kommenden Samstag in Köln-Kalk eine Demonstration angemeldet. Die Betreiber des AZ in Köln Kalk haben bereits auf ihrer Site gemeldet , dass  es sich hierbei um eine Nazi-Demo handelt:

Achtung! Die Nazis um Axel Reitz haben für nächsten Samstag, den 10.12.2011 eine Demonstration durch Kalk angekündigt! Startpunkt soll Kalk Post sein.

Die Nazis wollen unter dem Motto „Gegen Polizeirepression und Medienhetze! – Volkstreue und Vaterlandsliebe lassen sich nicht kriminalisieren!“ demonstrieren. Anlass ist wohl das Auftrittsverbot für den US-Nazi David Duke. Zudem fühlt man sich durch die Medien, den Staat, die Antifa und überhaupt alle seit der NSU-Mordserie verfolgt.

Eine Demo von Pro NRW, an der nach einem Bericht der Welt am Sonntag auch Mitglieder der gewaltbereiten Autonomen Nationalisten  teilgenommen haben sollen, wurde erst vor drei Wochen durch Blockaden massiv gestört. Pro NRW musste die Demoroute stark verkürzen. Auch für Samstag wurden Proteste angekündigt.

„Die mit den fettesten Karren haben die dreckigsten Schwänze“

Über das Leben als Nutte am Straßenstrich.
Ein Gespräch mit Eva X., die in Dortmund hinter dem Hornbach arbeitete.

(diese und andere stories auf echtem papier im aktuellen ruhrbarone-magazin: rb#3 – männerwelten. einfach bestellen.)

Das Objekt besteht aus drei Etagen: unten die Bar, oben die Betten.
Die Bar ist sauber, etwas spartanisch eingerichtet und ca. 70 qm groß. Ein Tresen, vier kleine Tische mit Cocktail-Sesseln drumherum, alles dunkelbraun furniert. Drei Arcade-Spielautomaten, angestaubte Plastikblumen, vier Überwachungskameras mit Schwenkköpfen. Kein Rotlicht. Keine Bilder an den Wänden. Schnuckelig.
Auf den oberen zwei Etagen befinden sich insgesamt zehn Apartments, in die man diskret durch einen kleinen Flur gegenüber des Tresens gelangt.
Unten an der Bar riecht es wider Erwarten nach nichts: keine schweren Parfums, welche die Damen wie Skandale hinter sich herziehen, kein Sex-Geruch. Es ist noch nicht einmal verqualmt.
Die Musik läuft auf Zimmerlautstärke.
Drei Bulgarinnen bespielen die Automaten. Wie hypnotisiert starren sie auf die bunt flatternden Bildchen und machen keinen Mucks. Ihre Umgebung scheint sie wenig zu beeindrucken.
Ein einzelner Gast sitzt an einem der kleinen Tische. Zwei Mädchen, die nicht älter als vierzehn aussehen, wärmen sich an der Heizung auf.
Weil ich nicht genau weiß, was mich hier heute Abend erwartet, bin ich so mit Adrenalin vollgepumpt, dass mir jedes Geräusch, jede Stimme wie ein lautes Scheppern vorkommt.
Ich bin im Club Escort, das Laufhaus, das zum Dortmunder Straßenstrich hinterm Hornbach gehört.
Nach drei Pinnchen Wodka stelle ich mich dem jungen Barkeeper als Clarissa vor und erzähle ihm, warum ich hier bin.
Ich will wissen, warum Prostituierte das machen, was sie machen.

Der Barkeeper – Anfang zwanzig, gelernter Restaurant-Fachmann – stellt sich mir als Andi vor und beugt sich über den Tresen.

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Hausbesetzung in Duisburg: Video zeigt Verhandlungen zwischen Besetzern, Polizei und Stadt

Wie gestern auf der Pressekonferenz im Djäzz angekündigt haben die Besetzer der ehemaligen Hauptschule in Duisburg Laar nun ein Video veröffentlicht, das die Verhandlungen zwischen den Besetzern, der Polizei und Uwe Rohde von der Duisburger Immobilienverwaltung zeigt. 

Auch wenn die Sprachqualität zum Teil schlecht ist wird deutlich, das Rohde den Besetzern Gespräche über passende Räume angeboten hat. Und dass es zu keinem Zeitpunkt eine inhaltliche

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Über die Ironie kreativen Leerstands im Ruhrgebiet

Der kreative Wandel des Ruhrgebiets ist eine Farce. Obwohl klar sein sollte, dass soziale Bewegungen und auch Hausbesetzungen die herrschende Ordnung derzeit nicht erschüttern, sondern die städtische Ökonomie eher stimulieren, überbietet sich die Ruhrgebietsbürokratie mit zynischen Regulationsweisen, wie dem Schutz von Arbeitsplätzen in der Leerstandsverwaltung, Fluchtwegen und Brandschutz. Von unserem Gastautor Von Tino Buchholz.

Von Dortmund  über Essen  bis Duisburg lässt sich nur schwer erkennen, was sich durch die Kulturhauptstadt 2010 verändert hat. Was durch die Industrie weggefallen ist, ist offensichtlich, der Leerstand ist erdrückend. Allein in Duisburg stehen 12000 Wohnungen leer und der Leerstand der acht größten Ruhrgebietsstädte umfasst die Fläche einer Neunten Stadt. Land for Free ? Fehlanzeige.

Eigentlich wollte ich gestern Abend meinen Film „Creativity and the Capitalist City“  in Duisburg diskutieren und den Besetzer/innen sowie der Stadtpolitik zu dem Kunststück gratulieren, Leerstand über Umwege zu nutzen. Mein Film dokumentiert den Höhepunkt der institutionalisierten, zivilen Hausbesetzung in den Niederlanden bzw. Amsterdam 2009/2010. Er ist aber mehr als ein

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Der Ruhrpilot

Nazi-Demo in Dortmund

Rechtsterrorismus: “Historikerstreit” reloaded?…Publikative

Bochum: Flagge zeigen gegen rechten Mordterror…Bo-Alternativ

Essen: NPD-Vergangenheit – SV Frintrop wirft rechten Trainer aus dem Verein…Der Westen

 

Piraten: Eine Generation hat wieder eine Vision…Focus

Lobby: D64…Wirres

NRW: Castor-Transport wird Thema im Landtag…RP Online

NRW II: Millionen-Sparpaket für die CDU…RP Online

NRW III: Bürger können sich zu AKW in Holland äußern…RP Online

Bochum II: Kultourstadt-Chef Mario Schiefelbein wechselt zum Bochumer Stadtmarketing…Thüringer Landeszeitung

Dortmund: Sieg des Geistes über das Grauen…Der Westen

Dortmund II: Streit um Sanierung des Big Tipi geht weiter…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Gläubige besetzen von Schließung bedrohte Kirche…Focus

Marl: Verdacht auf giftigen Müll in alten RAG-Schächten…Der Westen

Umland: „Düsseldorf ist arschteuer“ – alternative Szene wehrt sich gegen Kampagne der Stadt…Der Westen

Umland II: „Licht in die Welt bringen“…Zoom