Bochum, Ruhrgebiet. Natürlich werden alle Klischees auf den ersten Blick bedient. Will man zu Steven Sloane, führt der Weg auf das Gelände der ehemaligen Zeche Prinzregent, die längst zu einem Kulturzentrum strukturwandelt wurde: Neben den Bochumer Symphonikern ist hier noch ein Off-Theater untergebracht und der legendäre Club Zeche Bochum. Schotter auf dem Parkplatz, und durch den Hintereingang geht es in Sloanes Büro. Das Ambiente passt zu dem unprätentiösen Sloane, der den Besucher in Jeans und weißem Jackett empfängt und dessen Augen leuchten, wenn er von Bochum und dem Ruhrgebiet spricht. Und auch musikalisch geht die Nachbarschaft für ihn in Ordnung. Aufgewachsen in Los Angeles, war Sloane immer ein Grenzgänger, der die Musik liebte – jede Musik: Während er als Jugendlicher Bratsche in klassischen Orchestern spielte und in Chören sang, war Sloane auch Mitglied in einer Rockband: “Wir spielten jüdischen Rock. Es war großartig, in Los Angeles aufzuwachsen. Ich kam mit jeder Art von Musik in Kontakt, die man sich vorstellen konnte: Klassik, Rock und natürlich viel Filmmusik. Ich bin im Westen der Stadt aufgewachsen, die Eltern vieler meiner Freunde waren in der Filmindustrie, da bekam ich sehr viel mit. In der Schule hatten wir auch viele Musicalaufführungen. Porgy and Bess, Fiddler on the Roof und West Side Story.”
Die Goldenen Zitronen
Die Goldenen Zitronen, Freitag, 19. August, 16.45 Uhr, BootBooHook, Hannover
Der Ruhrpilot
Dortmund: Hier kündigen Nazi-Gegner Blockaden an…Ruhr Nachrichten
NRW: „Republikaner“ ärgern weiter „pro NRW“…NRWREX
Bochum: Infos zu „Dortmund stellt sich quer“…Bo Alternativ
Bochum II: Konzerthaus unter Zeitdruck…Ruhr Nachrichten
Bochum III: VfL-Fans bei Autogrammstunde…Pottgblog
Dortmund: (Ex)-Fraktionsgeschäftsführer für EDG-Posten ausgeguckt…Ruhr Nachrichten
Essen: Wer spart, ist der Dumme…Der Westen
Gelsenkirchen: Schalkes Raúl bleibt daheim…Der Westen
Umland: Höhepunkte für Hardcore-Daddler…Spiegel
Umland II: Der RBB sollte den NPD-Wahlwerbespot nicht ausstrahlen…Jüdische Allgemeine
Umland III: „Rheinland stärkste Metropolregion“…RP Online
Umland IV: Jeder, der Bedarf hat oder sieht, kann sich in einem der drei Kreishäuser melden…Zoom
Medien: Einigung im Zeitungs-Streik…Pottblog
Medien II: True Love, irgendwann…irights
Dortmund: Nach Nazi-Anschlägen – Ist die Polizei überfordert oder unwillig?
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In den vergangenen Wochen häufen sich die Anschläge von Nazis in Dortmund. Drei Anti-Nazi-Initiativen wenden sich nun mit einer gemeinsamen Erklärung an die Öffentlichkeit.
Dortmund hat ein Nazi-Problem. Und das seit Jahren. Auch wenn die Stadt schon vor Jahren eine Studie zum dem Thema hat anfertigen lassen, sind weder die Stadtverwaltung noch die Polizei bei der Bekämpfung der Rechtsradikalen sonderlich erfolgreich gewesen. Im Gegenteil – in den vergangenen Wochen ist die Lage eskaliert. Immer mehr, auch gewalttätige, Anschläge gibt es im Vorfeld der für den 3. September angekündigten bundesweiten Nazi-Demo in Dortmund. Nun wenden sich die drei Dortmunder Bündnisse alerta!, Dortmund nazifrei! und Dortmund stellt sich quer mit einer gemeinsamen Erklärung an die Öffentlichkeit:
Anschläge und Gewalttaten der Dortmunder Neonazis finden kein Ende – Ist die Polizei überfordert oder unwillig?
Wir nehmen den jüngsten Anschlag auf die Gedenktafel für die Opfer des „Kapp-Putsches“ auf dem Dortmunder Nordfriedhof zum Anlass, uns gemeinsam an die Presse zu wenden.
Aus Anlass des Endes von Gaddafi
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Ein „junger Anhänger Gadaffis gibt sich auf dem Grünen Platz im Zentrum Tripolis kampfbereit“, steht unter diesem Bild in der „Wiener Zeitung“. Ein Reuters-Bild, offenbar inszeniert von den Gadaffi-Leuten; es zeigt einen kleinen Jungen mit Maschinengewehr, martialischem Kopftuch und bösem Kämpferblick. Sehr jung, der arme Kerl. Die Jungs in Hitlers Volkssturm waren jedenfalls älter. Der Artikel beginnt so: „Das libysche Regime hat die Einschätzung der USA zurückgewiesen, dass Machthaber Muammar al-Gaddafi am Ende sei. ,Sie sagen das seit sechs Monaten und wir sind immer noch da`, erklärte Regierungssprecher Moussa Ibrahim.“
Ja, aber so wie es aussieht, nicht mehr lange. Wenn die Kinder zur letzten Schlacht aufgeboten werden, ist bald Schluss.
„Ohne Religion wäre die Welt besser dran“
Disput Berlin from ESB-Channel on Vimeo.
Schöne Diskussion um das Thema Religion. Mit dabei: Stefan Aust als Moderator mit Alan Posener, Necla Kelek, Matthias Matussek und Bischof Huber.
Crocodiles
Crocodiles, Donnerstag, 18.August, 20.00 Uhr, Subway, Köln
Der Ruhrpilot
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Ruhrgebiet: Studentin flüchtet vor Rechten ins Ruhrgebiet…Der Westen
NRW: Land im Bildungstief…RP Online
NRW II: Reiche Städte sollen Opfer für ärmere bringen…RP Online
NRW III: Irreführende Werbung für Flatrate-Angebote unzulässig…Netzpolitik
NRW IV: Integrationsgesetz vorgestellt…FR Online
Bochum: Opelaner müssen weiter zittern…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Seelische Puzzelstücke der Liebe in der Rotunde…Ruhr Nachrichten
Bochum III: Autogrammstunde mit VfL-Spielern…Pottblog
Dortmund: Beim Fußball top, in der Wirtschaft mäßig…Der Westen
Dortmund II: Wie wird sich die Thier-Galerie auswirken?…Der Westen
Dortmund III: BvB im Pokal…Pottblog
Duisburg: Zentraleinkauf in Duisburg wird zerschlagen…Der Westen
Umland: Gamescom in Köln…KStA
Umland II: Meschede und das „Blaue Wunder“…Zoom
Frank Schirrmacher über den Kapitalismus, die CDU, das Bürgertum und parasitäre Verhältnisse
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Hand aufs Herz. Kennen Sie den Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts? Nein, nicht persönlich; nur: wie der heißt. Es bleibt auch unter uns. Man sollte es ja eigentlich wissen, wie die deutschen Ministerpräsidenten heißen. Jedenfalls wenn man sich zu den politisch Interessierten zählt. Warum sonst sollte man ein Blog wie dieses anklicken?! Es gab Zeiten, da wusste man, wie die Ministerpräsidenten heißen. Doch, auch die im Osten; also auch nach der Wende. Aber heute? Wowereit, der regiert in Berlin, gilt also nicht. Es zählen nur die fünf neuen Bundesländer.
Brandenburg ist noch einfach. Während Sie mal über die Namen der Regierungschefs in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen nachdenken können, verrate ich Ihnen schon mal, wie der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts heißt: Reiner Haseloff. Okay, er macht den Job erst seit dem 19. April 2011. Da kann ihn ja auch noch nicht jeder kennen. Und damit dies nicht so bleibt, bemüht sich Haseloff um Profilierung: „Wir müssen unsere Verdienste wieder deutlicher machen, klar sagen, dass ein Grund für die wirtschaftliche Lage in Deutschland die Regierung der CDU ist.“ Reiner Haseloff, unbedingt merken! Übrigens: Haseloff ist nicht etwa Mitglied der SPD, sondern der CDU. Wo wir gerade schon mal dabei sind …
Wissenschaftlich erwiesen: Drogen auf der Loveparade
Muss die Geschichte der Loveparade jetzt neu geschrieben werden? Sieht die ganze Sache nicht ganz anders aus, wenn es stimmt, was in der Zeitung steht? „Loveparade: Viele Verletzte unter Drogen“, titelt heute die Rheinische Post, Lokalausgabe Duisburg. „Tja“, denkt sich der geneigte Leser, „wenn die alle zugedröhnt waren, dann braucht man sich natürlich auch nicht zu wundern, wenn das nicht gutgehen konnte.“ Man muss ja nicht gleich so weit gehen wie Oberbürgermeister Sauerland,