Kristofer Åström, Sonntag, 18. März, 20.30 Uhr, FZW, Dortmund
Spaceman Spiff
Spaceman Spiff, Donnerstag, 15. März, 19.30 Uhr, Subrosa, Dortmund
Der Ruhrpilot
NRW: CDU droht Kraft mit Sperre von Landesmitteln…RP Online
NRW II: Opfer bekommen Hilfe gegen den Terror von rechts…Welt
NRW III: Justizminister entschuldigt sich beim Landtag…Welt
NRW IV: Studenten seit Oktober ohne Geld…Berliner Umchau
Debatte: Wie fett sind die Unsterblichen?…Publikative
Debatte II: Gauck und das Berliner Macht-Schach…Post von Horn
Bochum: Die RUB bekommt einen rechten AStA…Bo Alternativ
Bochum II: Nach der Spaltung in der FDP geht es jetzt auch um Geld…Der Westen
Bochum III: Doch noch Sonntagsshoppen möglich…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Knast als Kaderschmiede für Neonazis…Der Westen
Dortmund II: Trauer um Ulrich Behle…Pottblog
Duisburg: Kulturfestival – Foster kommt nicht zu Akzenten…Der Westen
Duisburg II: Loveparade-Hilfsverein zieht sich wegen Mobbing aus Facebook zurück…Xtranews
Essen: Der Druck auf die Stadionbauer wächst…Der Westen
Umland: „Düsseldorf lernt vom Revier“…Der Westen
Umland II: Kunstpalast undicht – 250 Gemälde in Notdepot…Welt
Umland III: „Es muss sein, der Kinder wegen …“…Zoom
Cäthe
Dortmund: Für den Westen was Buntes

Am Ende eine Prise zu viel Kreativblabla, dennoch scheint der aktuelle Aufruf des Vereins Die Urbanisten eine unterstützenswerte Sache zu sein. Worum geht es: Im Dortmunder Westen sollen die Stromkästen individuell bunt bemalt und frei gestaltet werden. Okay, das gab es auch schon anderswo, aber schaden kann so eine kleine Aufhübschung gerade entlang der Rheinischen Straße sicher nicht.
Andere haben in den letzten Jahren viele Millionen in die Hand genommen, um das Westend voran zu bringen. Nur lässt deren durchschlagender Erfolg bisher noch auf sich warten. Daher Bodenhaftung bewahren und zu Pinsel und Spraydose gegriffen. Bewerbungsschluss ist der 5. März.
Hier die Projektbeschreibung zu „raumkunst & weststadt“ (beides auf dem Flyer kleingeschrieben oder auch gerne mal mit Binnen-Majuskel, weil geht ja um kreativ sein und kunst und so):
Dortmund: Hotline gegen Nazis

Die Polizei Dortmund schaltet ab dem 27. Februar ein Infotelefon frei. Die Bürger sind aufgerufen, die Polizei im Kampf gegen Nazis mit Hinweisen zu unterstützen, auch ein Beratungsangebot soll es geben. Die neue Bürgernähe dürfte allerdings eher Ausdruck steigender Hilflosigkeit bei der Verfolgung rechter Straftaten sein.
The Fog Joggers
The Fog Joggers, Montag, 20. Februar, 19.00 Uhr, Subrosa, Dortmund
Fangs
Fangs, Freitag, 17. Februar, 23.00 Uhr, Hafenliebe, Dortmund
Two Gallants
Two Gallants, Dienstag, 14. Februar, 20.00 Uhr, FZW, Dortmund
Bekenntnis zur Dortmunder Nordstadt aus 100 % Baumwolle
Ich bin Zeit meines Lebens fast gänzlich von Allergien verschont geblieben. Mal abgesehen von konzentrierten Vitamin C-Ansammlungen geht mir jeder Pollenflug am Arsch vorbei und sogar die Laktoseintoleranz ist selbstauferlegt. Als ausgewiesener Ruhrmensch bekomme ich jedoch bei folkloristischer Massenware, die sich „Grubenmann“ schimpft oder „Woanders is auch scheiße“-Slogan ziert, innerlich Pusteln. Wenn mir derlei Gedöns dann sogar als Auslegeware in einer Buchhandlung begegnet, vergesse ich meine gute Erziehung schneller, als die unsägliche Umbenennung der Zugverbindung zwischen Bochum und Gelsenkirchen in Glück-Auf-Bahn.

Gestern allerdings habe ich erstmals ein regional-patriotisches „Marken“-Produkt entdeckt, das mir gefällt. Den Nordstadt-Jutebeutel! Oben NORD, unten STADT und in der Mitte die vier Tribute to Black Flag-Balken. Erinnert an eine Grenzmauer, die den Rest der Stadt vor dem Dortmunder Sündenpfuhl schützen will. Auf der entsprechenden DaWanda-Seite wird das Statement-Utensil aus 100% Baumwolle zunächst als: „Ein stylischer Jutebeutel mit langen Henkeln und klarer Ansage an deine Umwelt“ angepriesen. Pardon, für Style bin ich zu alt und in welchem Wortsinn auch immer das Stück Stoff jetzt eine klare Ansage an meine Umwelt sein möge, interessiert mich in diesem speziellen Fall höchstens weit außen am Rande.