Alzheimer und Autismus: Uni Münster erforscht räumliche Sprache

Sitz der Uni Münster im Schlossgebäude Foto (Ausschnitt): Dietmar Rabich Lizenz: CC BY-SA 4.0

Alzheimer und Autismus beeinflussen, wie Menschen ihre Umgebung wahrnehmen und beschreiben – doch die genauen Zusammenhänge sind kaum erforscht. Die Universität Münster koordiniert mit der University of East Anglia das Promotionsnetzwerk SCALA (Spatial Communication and Ageing across LAnguages), das mit 4,5 Millionen Euro von der EU und UKRI (UK Research and Innovation) gefördert wird. Das Projekt untersucht, wie sich räumliche Sprachfähigkeiten im Alter verändern und wie sie mit Alzheimer oder Autismus zusammenhängen. 16 Promovierende aus Medizin, Psychologie, Robotik und Linguistik forschen daran. SCALA entwickelt auch Technologien, die älteren Menschen helfen sollen, sich besser zu orientieren. Das Netzwerk hat Partner in Deutschland, Norwegen, Italien, Dänemark und Großbritannien. Die Forschenden werden auf Karrieren in Wissenschaft und Industrie vorbereitet. Münster spielt eine zentrale Rolle und bringt seine Expertise in Kognitionspsychologie, Informatik und Linguistik ein. Ziel ist es, neue Erkenntnisse zu gewinnen und praktische Lösungen zu schaffen.

Was wirklich im „sexistischen“ Google-Manifest steht

Programmieren, statt das Google-Manifest zu lesen.
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Wie verschieden sind Frauen und Männer? Wie verschieden werden sie gemacht? Die Geister scheiden sich an dieser Frage. So auch im viel diskutierten Thesenpapier eines Google-Mitarbeiters zur Gleichstellung beim Suchmaschinen-Konzern. Die einen sagen, es können der Beginn einer respektvollen intellektuellen Auseinandersetzung über wichtige gesellschaftliche Fragen sein. Die anderen finden, es sei schlimmster Sexismus und rundweg abzulehnen  Das Google-Manifest ist jedenfalls einen Blick wert. Unser Gastautor Tim (aka @keinetheorie) hat es übersetzt und mit Anmerkungen versehen.

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