Bundestrainer Joachim ‚Jogi‘ Löw; Lizenz:CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0 ; Quelle: Wikipedia; Foto: Steindy
Es war einmal wieder einer dieser Freundschaftsspiel-Termine der DFB-Elf, der nur wenig Erhellendes hergab. Das Problem diesmal: Der gestrige 1:0-Sieg der DFB-Elf gegen Chile war nicht nur der erste Text im WM-Jahr 2014, es war auch gleichzeitig bereits der letzte Test vor der Nominierung des vorläufigen WM-Kaders für das Turnier in Brasilien im Sommer. Dumm gelaufen!
Natürlich, das Team trat mit einigen Umstellungen zum Test in Stuttgart an. Doch das auf dem Rasen präsente Team ließ nicht nur spielerischen Glanz vermissen, was sicherlich noch verständlich und auch nachvollziehbar gewesen wäre. Die Löw-Truppe war dem Gegner vor allem kämpferisch und von der Laufbereitschaft her unterlegen.
Jürgen Klopp muss aktuell ungewohnt viele Enttäuschungen verkraften. Foto: Robin Patzwaldt
Die Dortmunder Borussia macht es ihren Fans aktuell wahrlich nicht leicht. Der Qualifikation für die nächsten Runden im DFB-Pokal und Champions League folgten in der Bundesliga zuletzt ungewohnt viele Enttäuschungen.
Wirklich wundern muss einen das als Beobachter nicht. Die unglaubliche Personalnot ist mehr als eine gerne genommene Ausrede. Wenn die halbe Stammmannschaft verletzt ausfällt, in der Abwehr gar eine komplett uneingespielte Formation antreten muss, dann nach den emotionalen Highlights unter der Woche im ‚grauen‘ Bundesligaalltag regelmäßig Auswärtsspiele auf Champions League-Einsätze folgen, dann kann man nicht mir Siegesserien rechnen. Keine Frage!
Von daher wäre Enttäuschung jetzt auch fehl am Platze. Die Mannschaft kämpft, versucht offenkundig alles. Das zählt.
Mario Götze. Quelle: Wikipedia, Foto: Michael Kranewitter, Lizenz: CC-by-sa 3.0/at
Ein großes Thema der vergangenen Tage war im Fußball mal wieder der FC Bayern München. Trotz des Trainerwechsels im Sommer, und den damit verbundenen Umstellungen, stehen die Münchener nach sieben Spieltagen im Fußballoberhaus punktgleich mit der Dortmunder Borussia an der Tabellenspitze. Außer dem Supercup gegen den BVB und einem Auswärtsunentschieden in Freiburg haben die Münchener bisher alle ihre Pflichtspiele gewonnen. Zwar gab es in den Spielen auch durchaus Probleme, wollte sich der ganz große Glanz teilweise so noch nicht einstellen (Was Matthias Sammer bereits zum ‚Grantler‘ werden ließ.), doch im Großen und Ganzen rollt der Meisterexpress schon recht ordentlich.
Und das, dies darf man dabei nicht vergessen, trotz so einiger personeller Probleme. So diskutierten u.a. Ex-Bayernspieler Markus Babbel und Fernsehkommentator Marcel Reif gestern in der Sendung ‚Sky 90‘ über die noch immer fehlenden Thiago Alcántara und Javier Martinez. Die beiden Fußballfachleute zerbrachen sich vor laufender Kamera minutenlang den Kopf darüber, welcher Hochkaräter bei deren Rückkehr denn dann wohl den harten Platz auf der Bank einnehmen soll.
Im Laufe der Diskussion wurde zudem ausgiebig darüber sinniert, wie es Trainer Pep Guardiola wohl gelingen könnte die Stimmung im Team hoch zu halten, auch wenn der ein oder andere Star demnächst dann eben nicht die von ihm selbst erwarteten Einsatzzeiten bekäme… Alles schön und gut.
Ein Name fiel in der Diskussion aber gar nicht, und das zeigt ein schier unglaubliches Problem: Was wird eigentlich aus Mario Götze?
‚Aki‘ Watzke hat eine Transferoffensive beim BVB angekündigt. Foto: Robin Patzwaldt
Schon verrückt, wie angespannt man auch in der ‚Sommerpause‘ in Sachen Fußball noch sein kann. Seit Tagen, um nicht zu sagen Wochen, warte ich nun schon, so wie wohl tausende andere BVB-Anhänger auch, auf die von Hans-Joachim Watzke im März im ‚Doppelpass‘ angekündigten Verstärkungen im Kader der Dortmunder Borussia, auf die große Transferoffensive.
Aber es passiert bisher nach außen einfach nur wenig bis nichts…
Warum bin ich in diesem Sommer so ungeduldig? Warum so nervös? Das frage ich mich nun schon seit Wochen. Eigentlich bereits seit der Ankündigung des Clubchefs im TV-Studio. Meine Vorfreude ist inzwischen schierer Ungeduld gewichen, das gebe ich gerne zu.
Damals bin ich nach den offensiven Ankündigungen, noch vor dem Bekanntwerden des Götze-Wechsels, von einer deutlichen Steigerung des Kaders (in Hinsicht auf die Besetzung des Kaders) zur neuen Saison ausgegangen. Geld war nach den jüngsten Champions League-Erfolgen, auch bereits ohne die 37 Millionen vom Götze-Abgang) in der BVB-Kasse scheinbar wieder ausreichend vorhanden. Und der Willen diese Gelder auch wieder ins Team zu investieren wurde öffentlich und selbstbewusst formuliert. Vorfreude entstand dadurch. Auch bei mir.
Zwei weitere Meldungen rund um die laufende Kaderplanung der ersten Mannschaft des BVB zur neuen Saison haben uns gerade erreicht. ‚Kuba‘ hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2018 verlängert. Der zuletzt an den FC St.Pauli ausgeliehene Daniel Ginczek wechselt zum 1. FC Nürnberg.
Hier die aktuelle Meldung des BVB dazu im Wortlaut:
Das Fußballjahr 2012/13 hätte für Jürgen Klopp glücklicher enden können. Foto: Robin Patzwaldt
Das der BVB das große Endspiel knapp verloren hat, und somit fast ein Saisonfinale erlebt hat, wie es die Bayern noch im Vorjahr mitmachen mussten, das zeigt aus meiner Sicht sehr schön den Unterschied zwischen der Dortmunder Borussia und den ‚großen‘ Bayern.
Während diese es im Vorjahr nämlich noch quasi als ‚Majestätsbeleidigung‘ auffassten, dass sie gleich dreimal ’nur‘ den zweiten Platz in einem Wettbewerb belegten, dort dann eine lange Jammerei und viel Wehklagen ob der Ungerechtigkeiten der Fußballgötter einsetzte, kann man in Dortmund schon jetzt wieder offen viel Stolz auf das Gerleistete und jede Menge neue Kampfkraft spüren.
Natürlich, im ersten Moment ist man nach einer solch knappen Niederlage erst einmal ‚sauer‘ und traurig.
Aber schon am gestrigen Sonntag hörte man wieder viele Worte des Stolzes und der Zufriedenheit über das Geleistete im Umfeld. Und so ist es ja auch. Jürgen Klopp und Co. wirft die Finalniederlage nicht um. Warum auch? Nach zwei gewonnenen Meisterschaften, erreichte man in der Bundesliga Platz 2, ist folglich Vizemeister des deutschen Fußballs. Im Pokal spielte man eine gute Rolle, unterlag gegen den Klassenprimus in dessen Stadion knapp. Damit kann man sicher ganz gut leben, wenn man es mal mit etwas Abstand betrachtet. Nach zwei knappen und Glücklichen Erfolgen gegen Malaga und Madrid, erreichte die Borussia das Endspiel der Champions League in London. Ein toller Erfolg für eine Mannschaft welche im Vorjahr noch in der Vorrunde ausschied. Das Finale gegen die Mannschaft zu verlieren, hinter der man in der Liga 25 Punkte hinterherlief ist sicherlich nicht ganz unerwartet, wenn es im ersten Moment auch wehtut.
Wenn sich der erste Schmerz über das unglückliche Ende des Finales dann wirklich
Auch Jürgen Klopp grübelt noch über den zukünftigen Kader. Foto: Robin Patzwaldt
In den letzten Tagen kursieren schier unzählige Wechselgerüchte rund um die Dortmunder Borussia durch die Medien. In erster Linie beschäftigten diese sich zuletzt mit einem Mario Götze-Ersatz, dessen Wechsel nach Saisonende zum FC Bayern ja bereits seit einigen Wochen offiziell ist.
Was man hingegen derzeit doch eher selten liest, wer soll eigentlich im Dortmunder Sturm 2013/2014 für eine größere Leistungsdichte, für mehr Unberechenbarkeit sorgen?
Hans-Joachim Watzke hatte ja bereits vor all den Diskussionen der letzten Wochen öffentlich laut erklärt, der Verein wolle nun, mit den Einnahmen aus dem Europapokal, deutlich in ‚Spitze und Breite des Kaders‘ investieren. Aus meiner Sicht gehört dazu auf jeden Fall, unabhängig von der Zukunft eines Robert Lewandowski, auch mindestens ein weiterer hochkarätiger Stürmer.
Die jüngsten Diskussionen um einen möglichen Abgang von Verteidiger Felipe Santana macht das Problem deutlich. Der BVB hat öffentlich angekündigt das zuletzt eingenommene Geld aus den Erfolgen in der Champions League zur nächsten Saison deutlich in Breite und Spitze seines Kaders zu investieren. Man wolle zum ersten Mal seit Jahren wirklich nennenswert Geld in die Hand nehmen, welches nicht nur aus Transfererlösen wiederinvestiert werden könnte, sondern in diesem Sommer deutlich mehr in den Kader investieren. Das hat u.a. Clubchef Aki Watzke öffentlich vor einigen Wochen so angekündigt. Doch wenn nun bald zusätzlich einige neue Hochkaräter und Talente zum BVB kommen sollen, wer soll dann auf der Gegenseite eigentlich das Team verlassen?
Die zurückliegende Woche, in der Sebastian Kehl seinen Vertrag verlängert hat, und in der ein öffentlicher Aufschrei durch die Region ging, das Felipe Santana doch bitte den Verein nicht in Richtung Gelsenkirchen verlassen dürfe/solle, machte das noch einmal ganz deutlich. Die derzeitigen Spieler sind bei den Fans offenbar alle beliebt. Wer soll also gehen?
Sollen alle bleiben und trotzdem ‚Neue‘ dazu kommen? Das dürfte erfahrungsgemäß nicht klappen, wenn der Kader nicht auf eine völlig unpraktikable Größe anschwellen soll. Also, wer soll gehen dürfen/müssen?
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.