[Zeltfestival Ruhr – 17 Tage Urlaub am See]

Zfr2013_Steigerabends_©Lutz Leitmann

In 7½ Wochen fällt der Startschuss für ein weiteres tolles Festival-Highlight in diesem Sommer… und das ganz in unserer Nähe.

Mitten im Ruhrgebiet, genau genommen am Kemnader See, begibt sich bald zum 7. Mal die weiße Zeltstadt in ihre Startlöcher.

Im letzten Jahr hat das Zeltfestival Ruhr mit über 60.000 Konzertgängern neue Rekorde gebrochen, und auch in diesem Jahr ist die 45.000er Ticket Marke bereits 10 Wochen vor Beginn erreicht worden.

Diese stolze Zahl läßt erahnen, wie gut das diesjährige, besonders ausgewogene Programm bei Musikliebhabern, Kabarett- und Comedy-Fans ankommt, und es ist auch mein ganz persönlicher Favorit.

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[Reminder – noch 8 Tage bis Bochum Total]

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Der Countdown läuft….für alle, die es noch nicht wußten, ab dem 03.7.2014 heißt es wieder vier Tage lang „umsonst & draußen“ im Bochumer Bermuda3Eck.

Bochum Total startet in die 29. Runde und lädt zu einem der mittlerweile größten kostenlosen Rock-Pop-Festival Europas ein.

Kaum ein anderes vergleichbares Event hat sich im Laufe der Jahre – das erste Bochum Total fand 1986 statt – so rasant entwickelt, was Angebot, Größe und Besucherzahlen angeht … dennoch ist es seinem inhaltlichem Ansatz immer treu geblieben.

Wie jedes Jahr wird Nachwuchsförderung ganz groß geschrieben. Mit einem perfekten Förderkonzept suchen sich die Veranstalter gemeinsam mit dem Kulturbüro der Stadt Bochum die Rosinen aus der Masse der Bands heraus und es sind wieder weit über 1000 Bewerbungen eingegangen.

Ende Mai wurde das Line-Up bekanntgegeben, und das heißbegehrte Programmheft steht zum Download bereit.

75 Bands und Künstler vom regionalen Newcomer bis zum Top-Act, vier Open-Air-Bühnen, eine Indoor-Bühne und  umfassende Begleitprogramm „Offstage“ warten auf zahlreiche Besucher, und Einslive wird das Festival wie immer vier Tage lang rund um die Uhr begleiten.

Programm Bochum Total

Die Open-Air-Bühnen:

Mit dabei sind  Onefoursix, Ahzumjot, Susanne Blech, Frida Gold, Marie Marie, James Hersey, Rockstah, MC Fitti, Exclusive, Bilderbuch, Ok KID, Baru, Teesy, Heisskalt, Jupiter Jones  und Mark Forster.

Auf der Ring-Bühne werden Paperstreet Empire, Jo Hartmann, The Intersphere, Montreal, The Gogets, Marathonmann, KMPFSPRT, Eskimo Callboy, Eat The Gun, Matula, Captain Planet, Viktor & the Blood, I Am In Love, Zico, Outernational und Rantanplan zu erleben sein. Auf der Bühne am KAP, auch diesmal präsentiert von der Sparkasse Bochum, sind Rosario Smowing, ¡Más Shake!, Uwe Fellensiek, Tim Vantol, Mateo, Aufbau West, Marla Blumenblatt, Mambo Kurt, The Crossheads, Tom Nook, Anton & The Headcleaners, Jaimi Faulkner, Eternal Erection, die Cash-Show vom Schauspielhaus Bochum, Southern Sunrise, Chester, Ryan Keen, Intergalactic Lovers und zum traditionellen Abschluss Pamela Falcon gebucht.

Die Indoor-Bühne:

Das Programm mit 16 Bands auf der Indoor-Bühne in der Rotunde, auch in diesem Jahr vom Coolibri präsentiert, wird am Donnerstag mit dem Finale des Ruhrcomer Festivals eröffnet, bei dem sich vier Bands dem Urteil von Publikum und Jury stellen werden. Als Gast beschließt Vorjahressieger hörBuch den Eröffnungstag. Außerdem sind auf der coolibri-Stage@Rotunde folgende Bands zu erleben: To the Rats and Wolves, Idle Class, Wisecräcker, De Fofftig Penns, NRT, The Outer Space Association, Supermutant, Findus, Kunterbunt Soundsystem, Sebastian 23 + Freunde und Colektivo.

Die Kleinkunst-Bühne:

Auf der Wortschatz-Bühne werden erneut bei 16 Terminen Kleinkunst und Lesungen geboten, bei dem erneut hochkarätige und spannende Autoren und Comedians dem gesprochenen Wort huldigen. Auf der Kleinkunstbühne auf der Viktoriastraße werden sich Voice of Porter, Marco J. Jahn, Benjamin Eisenberg, The Rang Gang, Franzi Rokks, Roland Güthoff, Matthias Reuter, Bastian Bielendorfer, Die Freedes, Improtheater „Pottpourri“, Marek Firley, Frank Bottke und Klaus Märkert präsentieren.

Offstage-Programm:

Freier Eintritt gilt auch für die Veranstaltungen des Offstage-Programms, wo bei etlichen Kneipenkonzerten – insgesamt werden diesmal mehr als 20 nationale und internationale Bands zu erleben sein – im Bermuda3Eck auch nach dem offiziellen Bühnenschluss um 22 Uhr in der Bochumer Innenstadt die Nacht zum Tag gemacht wird.

Kurz: Bochum Total! Dabei sein ist alles!
Weitere Infos unter www.bochum-total.de.

 

[Es wird wieder „schwarz“ im Revier – 7 Jahre Blackfield Festival in Gelsenkirchen]

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Vom gigantischen Unwetter zum Glück weitestgehend verschont geblieben, wird das GelsenkirchenerAmphitheater ab Freitag wieder Schauplatz des mittlerweile heißersehnten Blackfield Festivals.

Dann heißt es am Rhein-Herne-Kanal bereits zum siebten Mal „Bühne frei“ für das Gothic- und Mittelalterspektakel schlechthin.
Auch diesmal wieder dabei…die ganz großen Künstler und internationalen Acts der schwarzen Szene, aber auch den Newcomern wird erneut eine Plattform geboten.

Das Line-Up steht nun entgültig.

Nachdem noch einmal zwei kleine Änderungen vorgenommen werden mußten, machen den Auftakt am Freitag, den 20.6.2014 um 16:40 Uhr, das 2011 gegründete englisch/deutsche Synth-Projekt Austerity Complex.
Es folgt die deutschsprachige Mittelalter-Rock-Band Feuerschwanz, die Alternative-Metal-Band der Schwarzen Szene Gothminister aus Norwegen und die im letzten Jahr wiedervereinigte Synthpop-Band NamNamBulu.
Den Abend abrunden werden zwei deutsche Mittelalter-Rockbands, die mittlerweile legendär sind: Saltatio Mortis und Schandmaul.

Am Samstag geht es bereits um 11 Uhr los.
Terrolokaust, ein spanisches Elektroduo leiten den Tag ein, gefolgt von der deutschen EBM Band Orange Sector aus Hannover, den Synth-Pop-Heroen Slave Republic, der slowenische Electro Pop-Band Torul und der Horrorpunk-Musikgruppe The Other aus

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[„Way Back When“ – Dortmund hat ein neues Festival]

Pressefoto WBW
Pressefoto WBW

Dortmund ist bemüht Kultur zu schaffen.

Mit einer schönen neuen Idee kämpft sie gegen das Clubsterben in den Ruhrgebietsstädten an….

…vom 29.5. bis 31.5.2014 findet somit das erste „Way Back When“ Festival in der Dortmunder Innenstadt statt.

Für die Musik, den Tanz, die Leute.

An die 40 Acts und Künstler werden an den drei Tagen jeweils ab dem frühen Abend bis Mitternacht in vier verschiedenen Spielstätten auftreten, die untereinander alle sehr gut zu erreichen sind.

FZW, Domicil, Kaktusfarm und die Streetartgallery laden euch daher herzlich ein und auch für die Nacheulen wird es noch ein attraktives Clubprogramm geben, wo sich Oma Doris und das Sissikingkong als Lokalitäten mit einreihen werden.

Was mir an dem Festival besonders gut gefällt.. es bietet grade oder aussschließlich den Newcomern der Musik- und Künstlerszene eine Plattform.

Hier ist das Line-Up:

Pressefoto WBW
Pressefoto WBW

Es können Tageskarten erworben werden oder direkt ein 3-Tagesticket.

Alle weiteren Informationen findet ihr auf der WBW Seite!

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Beck meldet sich mit ‘Morning Phase’ eindrucksvoll zurück



Bek David Campbell, vielen besser bekannt als ‚Beck‘, hat seine sechsjährige Schaffenspause beendet und in dieser Woche sein neues Album ‚Morning Phase‘ veröffentlicht. Es ist das erste eingespielte Album des Amerikaners seit ‚Modern Guilt‘ aus dem Jahre 2008. Und das Warten hat sich gelohnt!

Der 1970 in Los Angeles geborene ‚Beck‘ setzt damit vielleicht sogar den bisherigen Höhepunkt seines Schaffens, und das völlig unerwartet, liegt die bekannteste Single `Loser‘ vom Album ‚Mellow Gold‘ doch inzwischen über 20 Jahre zurück.

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Diskussionsrunde um Kultur im Pott, das Bochumer Musikzentrum und die freie Kulturszene

Konzerthaus_Ansicht1Gestern fand im Bochumer Schauspielhaus das „Stadtgespräch“ des Radiosenders WDR5 statt. Thema der Diskussion war „Kulturmetropole Ruhr – Wie viel Kultur können wir uns noch leisten?“ Als Aufhänger für die Sendung diente die Debatte um das Musikzentrum in Bochum. Das Gespräch mit großer Publikumsbeteiligung, wird am Donnerstag von 20 bis 21 Uhr ausgestrahlt. Auf dem Podium der WDR-Sendung saßen mit Steven Sloane, dem Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker, dem Bochumer Kabarettisten Hennes Bender, Mona Küppers vom Landessportbund NRW und Apostolos Tsalastras, Kämmerer und Kulturdezernent der Stadt Oberhausen, Menschen mit unterschiedlichen Zugängen zum Thema Kultur.

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„20.000 Days on Earth“ – Dokumentarfilm über Nick Cave auf der ‚Berlinale 2014‘



Unsere Leser in Berlin haben aktuell schon die Möglichkeit, der Rest des Landes muss sich noch etwas gedulden: „20,000 Days on Earth“ läuft im Rahmen der Berlinale bereits in den Kinos der Hauptstadt.

Worum geht es: Die Filmemacher Iain Forsyth und Jane Pollard produzierten die Pseudo-Dokumentation „20,000 Days On Earth“, in der Nick Cave sich selbst spielt. Der Film zeigt einen fiktionalen Tag im Leben des australischen Musikers. Eine besondere Rolle nimmt dabei Caves Auto ein, in dem er verschiedene Passagiere transportiert, unter anderem die australische Sängerin Kylie Minogue, mit der er bereits im Video zu „Where The Wild Roses Grow“ vom Nick Cave & Bad Seeds-Album „Murder Ballads“ zu sehen war.

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David Crosby meldet sich nach über 20 Jahren mit neuem Soloalbum ‚Croz‘ zurück



Nur zufällig wurde ich in der letzten Woche auf das neue Album von David Crosby mit dem Titel ‚Croz` aufmerksam. Relativ unbeachtet von einer größeren Öffentlichkeit hierzulande erschien nach über 20 Jahren Pause eine weitere, elf neue Titel umfassende, Soloscheibe des inzwischen 72-jährigen Urgesteins.

Crosby wird vielen Lesern sicherlich aus seiner Zeit mit der legendären Combo ‚Crosby Stills & Nash‘, welche vor allem in den späten 1960-er und 1970er-Jahren zu Weltruhm gelangte, aber auch bis in die Gegenwart noch aktiv ist, bekannt sein. Erst im Vorjahr tourte die Gruppe übrigens noch durch die Welt, machte dabei u.a. auch hier bei uns, in der Dortmunder Westfalenhalle Station.

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Neues Album der ‚Eels‘ im April: ‚The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett‘



Es gibt sie noch, die ‚Platten‘ auf die man sich schon Monate vor der Veröffentlichung fast wie ein Teenager freut:  Mark Oliver Everett, alias E, kommt mit seiner Band ‚Eels‘ zurück!

Der Frontmann der Alternativ-Rocker ‚Eels‘ kündigte nun für Mitte April 2014 ein neues Album an und versucht mit einen geheimnisvoll anmutenden Trailer Neugier auf das Werk zu wecken. Das ist ihm gelungen, zumindest bei mir.

Dabei ist über das Album mit dem Titel ‚The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett‘ kaum mehr bekannt, als das es 13 neue Titel umfassen wird.

18 Jahre nach der Veröffentlichung von „Beautiful Freak“ meldet sich der Kreativkopf und Multiinstrumentalist damit mit Album Nummer 11 zurück.

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NOW! startet

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Mit „NOW! – Sound Surround“ startet heute Abend in der Jahrhunderthalle Bochum ein einzigartiges Festival. Es geht auf das Konto der Philharmonie Essen und deren neuen Leiters Hein Mulders, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts wieder mehr in den Focus zu rücken. Sehr geschickt ist, dass für das Festival ein Thema gewählt wurde, das den Zugang deutlich erleichtert. Der Raumklang ist nicht nur eine wesentliche Strömung in der Neuen Musik der vergangenen 50 Jahre, sondern auch schlichtweg ein Erlebnisfaktor für die Zuhörer. Deshalb sollte sich auch niemand fürchten, wenn es heute Abend gleich mit einem Schlüsselwerk los geht: Karlheinz Stockhausens „Gruppen für drei Orchester“. So schwierig das weltanschauliche und kompositorische Konstrukt, das hinter Stockhausens gesamtem Schaffen steht, auch anmuten mag, ist „Gruppen“ durch seinen einzigartigen Raumklangkonzept vor allem ein großartiges akustisches Erlebnis. Und eines, das nur selten live geboten wird, da der Aufwand enorm ist. Der Plan, die Stockhausenkomposition in der Jahrhunderthalle aufzuführen, besteht freilich schon lange. Schon zu Zeiten des legendären Leiters der Bochumer Symphoniker Eberhard Kloke, der letztlich die Industriehalle für klassische Musik erschloss, träumte sein Dramaturg Bojan Budisavljevic von einer Aufführung an diesem Ort. Auch die weiteren Konzerte am Wochenende im Rahmen des NOW!-Festivals bringen einige der wichtigsten Stücke der Neuen Musik zu Gehör. Allen voran Pierre Boulez‘ beinahe schon eingängiges „Rituel“ am Samstag und am Sonntag „Gesang der Jünglinge im Feuerofen“ wiederum von Stockhausen. Plus: Ein Konzert, das sich der Musikmaschine widmet.