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Ein Wassereis vom Kiosk kostet ein paar Euro – aber wie teuer wäre eines vom Mond? Diese Frage ist nicht so abwegig, wie sie klingt. Die IM-2-Mission des US-Unternehmens Intuitive Machines soll erkunden, ob es in den ewig dunklen Kratern am Mond-Südpol Wassereis gibt. Sollte sich das bestätigen, könnte der Mond zu einer Tankstelle für die Raumfahrt werden und künftige Missionen deutlich unabhängiger von der Erde machen.
Intuitive Machines ist ein privat finanziertes Raumfahrtunternehmen aus Houston, Texas, das zur sogenannten New-Space-Bewegung gehört. Während große staatliche Agenturen wie die NASA lange Zeit die westliche Raumfahrt dominierten, entwickeln Firmen wie Intuitive Machines (IM) nun effizienter Technologien. IM konzentriert sich auf robotische Landemodule für den Mond und ist einer der wenigen kommerziellen Partner der NASA im Rahmen des Programms für kommerzielle Mondtransportdienste. Die IM-2-Mission ist bereits der zweite Mondflug von Intuitive Machines und wird mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX ins All gebracht.