
Die Essener Brost-Stiftung lädt zur künstlerischen Gesprächsrunde über Arbeit und Identität im Ruhrgebiet: Unter dem Titel „Heimat Ruhr – vor Ort mit Peter Lohmeyer“ diskutieren der renommierte Schauspieler Peter Lohmeyer und Tekin Nasikkol, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der thyssenkrupp Steel Europe AG, über den Wandel der Arbeit im Ruhrgebiet hin zur Dienstleistungsgesellschaft: Wie gelingt der Spagat zwischen grüner Transformation und Industrievergangenheit? Was bedeutet es für die Menschen, wenn die identitätsstiftende Arbeit zunehmend in Gefahr gerät? Diese und weitere Fragen werden am 29. April in der Christuskirche Wanne-Eickel thematisiert.
Marcus Kiel, bildender Künstler aus Bochum, begleitet die Veranstaltung mit seinem Projekt „Heimat Ruhr – Arbeit und Identität“: Seit über 25 Jahren verwendet er Relikte aus stillgelegten Stahlwerken und Zechen des Ruhrgebiets für seine Installationen. Diese Artefakte erzählen von der Vergangenheit und sind lebendige Zeugen der Geschichte und der Erinnerungen der Menschen, die einst mit ihnen gearbeitet haben.
Der Eintritt ist kostenlos, um vorherige Anmeldung wird gebeten: https://broststiftung.ruhr/